Landestalsperrenverwaltung des Freitstaates Sachsen
Pirna, Sachsen
Nicht mehr lange, dann kannst du durch Jobangebote stöbern und den Beruf finden, der wirklich zu Dir passt!
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Dein Arbeitstag beginnt direkt am Fluss, Kanal, Talsperre oder sonstigem Gewässer. Du bist nämlich Wasserbauer:in. Du ziehst deine Gummistiefel an und checkst erstmal den heutigen Wasserstand. Als Wasserbauer:in bist du der- oder diejenige, der/die Flüsse, Kanäle und Küsten lebendig hält. Du misst Wassertiefen, kontrollierst Schleusen und Dämme und sorgst dafür, dass die Fahrrinnen frei bleiben, damit Schiffe sicher fahren können. Du arbeitest draußen, egal ob Sonne, Wind oder Regen. Bagger, Pumpen oder Betonmischer sind dabei deine ständigen Helfer. Du arbeitest viel im Team, bei Notfällen, musst du aber auch schnell eigene Entscheidungen treffen. Kein Tag gleicht dem anderen, und am Ende siehst du direkt, was du an deinem Arbeitstag alles geschafft hast. Und mal ehrlich: Ein Büro mit so viel frischer Luft hat nicht Jeder.
Um als Wasserbauer oder Wasserbauerin arbeiten zu können, musst du eine Ausbildung machen. Dafür brauchst du in den meisten Fällen einen Realschulabschluss oder Mittleren Schulabschluss. Es ist hilfreich, wenn du gut in Mathe und Physik bist, zum Beispiel um Maße, Mengen oder Strömungen zu verstehen. Außerdem brauchst du handwerkliches Geschick und technisches Interesse, weil du viel mit Maschinen, Baugeräten und Werkzeugen arbeitest.
In den meisten Fällen wird ein Freischwimmerzeugnis oder ein vergleichbarer Nachweis über Schwimmkenntnisse gefordert. Wenn du noch nicht 18 Jahre alt bist, musst du zudem eine Bescheinigung über eine sogenannte Erstuntersuchung vorlegen.
Für die praktische Arbeit selbst sind körperliche Fitness, Ausdauer und Wetterfestigkeit entscheidend, da du den Großteil des Tages draußen und oft direkt am Wasser tätig bist. Teamfähigkeit ist ebenfalls wichtig, weil die Aufgaben meistens gemeinsam mit Kolleg:innen erledigt werden. Darüber hinaus sind Eigenschaften wie Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Flexibilität und Einsatzbereitschaft weitere Pluspunkte, die du mitbringen solltest.
Wassertiefen messen
Ufer befestigen und Sträucher pflanzen
Schleusen und Dämme reparieren
Treibgut und Hindernisse aus dem Wasser entfernen
Pumpwerke und Schleusenanlagen warten
Schäden dokumentieren und Materialbedarf erfassen
Notfalleinsätze bei Hochwasser oder Sturm durchführen
Mit Bagger, Pumpen oder Planierraupen arbeiten
Schifffahrtszeichen aufstellen und kontrollieren
Als Wasserbauer:in hast du echt viele Chancen, dich weiterzuentwickeln. Nach ein paar Jahren Praxiserfahrung kannst du zum Beispiel Team- oder Bauleiter:in werden und größere Projekte übernehmen. Wenn du willst, kannst du dich auch auf bestimmte Bereiche spezialisieren. Zum Beispiel auf Hochwasserschutz, Schleusen, Gewässerunterhaltung oder Küstenschutz.
Wenn du richtig Gas geben willst, kannst du Meister:in im Wasserbau werden. Dann übernimmst du eigene Projekte, planst Baustellen und darfst sogar Auszubildende betreuen. Technisch Interessierte können sich zusätzlich auf Maschinen, Pumpen oder Vermessungstechnik spezialisieren. Mit einer Weiterbildung oder einem Studium im Bereich Wasserbau oder allgemein Bauingenieurwesen kannst du auch in leitenden Positionen bei Wasser- und Schifffahrtsämtern landen.
Außerdem hast du die Möglichkeit, als Ausbilder:in zu arbeiten oder in Fachfirmen für Hochwasserschutz und Bauwerke am Wasser zu wechseln. Vom Facharbeiter über den Meister bis zu leitenden Aufgaben. Für dich stehen viele Türen offen!
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Als Wasserbauer:in trägst du aktiv dazu bei, Flüsse, Kanäle und Küsten langfristig zu schützen. Durch deine Arbeit, etwa beim Anlegen und Stabilisieren von Uferbefestigungen, Dämmen und Schleusen, verhinderst du Hochwasser und Erosion. Mit Naturpflasterungen, der Pflege von Ufervegetation sowie der regelmäßigen Beseitigung von Müll und Treibgut unterstützt du ein gesundes Ökosystem im Gewässer und sorgst dafür, dass Wasserstraßen als Lebensraum erhalten werden.
Der Beruf entwickelt sich durch technische Innovationen stark weiter: Digitale Vermessungssysteme und Drohnen für Inspektionen ermöglichen es, Arbeitsprozesse präziser und effizienter zu gestalten. Moderne Maschinen erleichtern vielerorts schwere körperliche Arbeit. Außerdem gewinnen neue Anforderungen an Klimaanpassung, Hochwasserschutz und nachhaltige Bauweisen an Bedeutung. Damit verändern sich auch die Aufgaben und Methoden im Wasserbau.
Ja und die Nachfrage wächst. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Hochwasserschutz, Umwelt- und Klimaschutz sowie nachhaltiger Infrastruktur werden qualifizierte Wasserbauer:innen dringend gebraucht, um Gewässer langfristig zu sichern und schützende Bauwerke sowie ökologische Maßnahmen umzusetzen.
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