Stadtwerke Halle GmbH
Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Die Müllberge wachsen immer mehr, teilweise gibt es schon eigene Plastik-Inseln mitten im Ozean, die nur aus Müll bestehen. Um zumindest die Ausbreitung dieses Ungeheuers einzudämmen, braucht es Menschen, die sich um die Entsorgung des Abfalls kümmern und dafür sorgen, dass der neu entstandene Müll nicht den Weg ins Meer findet. Es gibt schon einige Innovationen, mit denen versucht wird, die Inseln zu verkleinern. Aber wie wäre es, wenn wir auf erstem Wege sorgfältig bei der Entsorgung vorgehen und im besten Fall sogar noch nachhaltiger werden? Vielleicht hast du schon die zündende Idee für noch effektivere Entsorgungstechniken? In jedem Fall kannst du dich als Umwelttechnolog:in für Abfall- und Kreislaufwirtschaft für eine grünere Zukunft einsetzen, indem du ein Auge auf die Abläufe hast, Prozesse organisierst und optimierst und dich um den richtigen Umgang mit dem Abfall kümmerst.
Um Umwelttechnologin oder Umwelttechnologe für Kreislauf- und Abfallwirtschaft zu werden, absolvierst du eine dreijährige Ausbildung. Dafür ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Ausbildung besteht aus zwei Teilen, die sich abwechseln: einem praktischen Teil im Betrieb und einem theoretischen Teil in der Berufsschule. Durchblick in Fächern wie Mathematik, Chemie, Physik und Technik hilft dir, die nötigen Kenntnisse zu erlernen.
Du liebst es zu tüfteln und Dinge zu reparieren? Perfekt, in diesem Job kombinierst du handwerkliches Geschick mit technischem Verständnis. Außerdem brauchst du ein Auge fürs Detail und Verantwortungsbewusstsein, damit die Abfälle richtig getrennt werden. Und wenn eine Störung aufkommt, solltest du schnell reagieren können, um das Problem zu lösen.
Wenn du anstrebst, später einmal eine höhere Position einzunehmen, kannst du nach der grundlegenden Ausbildung entweder noch eine Meister:innen – Ausbildung machen oder aber ein Studium dranhängen.
Für einen Meister:innen – Titel kannst du z.B. Ausbildungen wie die zum/zur Meister:in für Kreislauf-, Abfallwirtschaft und Städtereinigung, für Rohr-, Kanal- und Industrieservice oder zum/zur Fachwirtin für Umweltschutz machen. Das ist allerdings nur ein Teil der Möglichkeiten, die Auswahl ist noch etwas breiter gefächert. Du kannst dich auch noch mehr mit der Technik befassen und da der oder die absolute Expert:in werden.
In einem Studium stehen bspw. die Studiengänge Umwelttechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Ressourcenmanagement oder Nachhaltigkeitsmanagement auf der Liste. Dort geht es also noch mehr in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Es liegt auf der Hand: Ohne Umwelttechnolog:innen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft geht Nachhaltigkeit nicht! Denn sie sorgen dafür, dass Abfälle korrekt getrennt, Wertstoffe recycelt und nicht Wiederverwertbares umweltschonend entsorgt wird. Damit schützen sie Ressourcen, reduzieren Müllberge und packen aktiv gegen Umweltprobleme an.
Technik spielt eine immer größere Rolle: In Zukunft werden smarte Sortieranlagen, KI-gestützte Überwachungssysteme und intelligente Sammelbehälter zum Alltag von Umwelttechnolog:innen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft gehören. Junge Leute mit Bock auf Technik und Nachhaltigkeit sind hier also genau richtig!
Der Job ist sehr gefragt, weil die Umweltbelastung größer und Rohstoffe immer knapper werden. Deshalb werden viele anpackende Arbeitskräfte gebraucht, die Nachhaltigkeitsstrategien und gesetzliche Vorgaben zu Abfallvermeidung und Recycling umsetzen.