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Zu viele Jahre haben wir unsere Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen – mit gravierenden Folgen für unser Klima. Heute ist klar: wir brauchend dringend grüne Alternativen. Als Technische:r Assistent:in für regenerative Energietechnik und Energiemanagement widmest du dich genau diesem Problem. Durch die Analyse von Klima-, Wetter- und Umweltdaten weißt du genau, welche Technik am besten geeignet ist und wie wir unsere Energie möglichst effizient gewinnen. Mit diesem Beruf schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du sorgst für glückliche Kundschaft und echten Klimaschutz.
Für die Ausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss erforderlich. Da es sich um eine rein schulische Ausbildung handelt, ist nach deiner Bewerbung an der Berufsfachschule deiner Wahl evtl. ein persönliches Gespräch oder eine schriftliche Aufnahmeprüfung vorgesehen. Diese entscheidet über deine Aufnahme. Solltest du noch nicht 18 Jahre alt sein, benötigst du noch eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung.
Für deine praktische Arbeit in der Ausbildung sind handwerkliches Geschick und technisches Verständnis gefragt. Mit guten Kenntnissen in Mathe und Physik fällt es dir leicht, Energiebilanzen zu berechnen und physikalische Zusammenhänge zu verstehen. So kannst du später mit deinem besonderen Know-How dein Beitrag zum Klimaschutz leisten!
An der Entwicklung und Umsetzung, dem Betrieb und der Überwachung sowie der Wartung regenerativer energietechnischer Anlagen mitarbeiten
Schaltungen entwerfen
Versuchs- und Musterschaltungen aufbauen und erproben
Elektrische und nichtelektrische Größen messen
Klima-, Wetter- und Umweltdaten erfassen und interpretieren
Messungen auswerten und Ergebnisse dokumentieren
Kundenberatung
Verkauf von Produkten zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien
Du hast die Ausbildung abgeschlossen, aber Lust auf eine fachliche Steigerung? Die Möglichkeiten sind vielfältig!
Die Weiterbildung zum/zur Techniker:in in der Fachrichtung Umweltschutztechnik und regenerativer Energie bietet dir die Möglichkeit, deine Aufstiegschancen zu verbessern. Alternativ kannst du, falls du das (Fach-)Abitur hast, für ein Studium an die Uni gehen und dein Wissen vertiefen. Studiengänge wie Erneuerbare Energien, Energietechnik, Energie- und Ressourcenmanagement, Elektrotechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen schließen gut an deine Ausbildung an und machen dich zum/zur Expert:in auf wissenschaftlicher Ebene!
Sind dir die Wege über Techniker oder Studium zu lang, kannst du alternativ an Anpassungsweiterbildungen teilnehmen, die dich stets über die aktuellen Änderungen und Neuerungen informieren, z. B. zu erneuerbaren Energien, Mess-, Steuerungs– und Regelungstechnik, Solarthermie oder Windenergie.
Als Ingenieur:in für Umwelttechnik steht die Entwicklung nachhaltiger und umweltfreundlicher Produktionsmethoden im Fokus, einschließlich der Minimierung von Ressourcenverbrauch und Schadstoffen sowie der Stoffrückgewinnung.
Als Energiemanager:in analysierst und optimierst du den Energieverbrauch von Unternehmen, Gebäuden oder öffentlichen Einrichtungen, um Kosten zu senken und die Umweltbelastungen zu reduzieren.
Als Elektrotechniker:in bist du verantwortlich für die Entwicklung und Konstruktion von elektrotechnischen Geräten und Anlagen.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Geht es um die Frage, woraus die meisten klimaschädlichen Emissionen in die Atmosphäre emittiert werden, lautet die Antwort ganz klar: aus der Energieproduktion. Seit der Industrialisierung haben die fossilen Brennstoffe unsere Energie zuverlässig erzeugt, doch hatte dies den Ausstoß großer Mengen CO2 zur Folge, welche die Klimaerwärmung ordentlich vorangetrieben haben. Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie 2023 und immer weniger aktiven Kohlekraftwerken, rücken die erneuerbaren Energien in den Fokus.
Als technische:r Assistent:in für regenerative Energietechnik treibt dein Team aus Ingenieuren die Energiewende weiter voran, indem du gemeinsam mit ihnen Anlagen der erneuerbaren Energien konzipierst, umsetzt und überwachst.
Bei der Umsetzung dieser Aufgabe kommt dir die voranschreitende Digitalisierung sehr gelegen. Technologien wie der 3-D-Druck, die 3-D-Simulation, das 3-D-Laserscanning ermöglichen dir, auf schnellstem Wege Visionen umzusetzen und zu testen. Mit virtuellen Kraftwerken hast du verknüpfte Energieerzeugungsanlagen auf einem Blick vor dir und kannst sie easy steuern und überwachen. Roboter können dir zum Beispiel bei der Wartung und Instandhaltung der Anlagen unter die Arme greifen – so kannst du dich auf die richtig spannenden Aufgaben fokussieren.
Der Wechsel zu erneuerbaren Energien boomt. Deine Zukunft in der Branche ist also safe. Es braucht smarte Köpfe, die sich mit der Planung und Installation der Anlagen auskennen. Sei es im Energieversorgungsunternehmen, bei Herstellern von elektrischen Anlagen, bei Elektroinstallationsbetrieben oder im Ingenieurbüro – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.
Mit dir ist die Energiewende auf einem guten Weg!