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Typische Tätigkeit als Techni­ker:in – Bio­technik im Arbeitsalltag
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Techni­ker:in – Bio­technik

Als Techniker:in in der Biotechnik arbeitest du an der Schnittschnelle zwischen Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften. Du bist in der Forschung tätig und entwickelst biotechnische Verfahren oder Materialien.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

2 Jahre (Vollzeit oder 4 Jahre Teilzeit)

Skills

Analytisches DenkenInnovatives DenkenLeistungsbereitschaftLösungsorientiertProblemlösungskompetenzSelbstständiges ArbeitenSorgfaltTechnisches VerständnisVerantwortungsbewusst

Gehalt

Ø 43.008 €/Jahr, 3.584 €/mtl., brutto, Deutschland (Stand: 01/2026)
Teller

Bio und Technik, passt das überhaupt zusammen? Klar! Das ist das ultimative Power-Duo! Als Techniker:in für Biotechnik entwickelst du innovative Verfahren und Materialien, die die Welt ein kleines bisschen grüner machen. Ob Kunststoffe aus Algen oder Fleischalternativen aus Erbsen und Soja. Du nutzt das Potential der Natur und denkst dir smarte Lösungen aus. Hast du Bock? Dann welcome to the lab!

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Hanni
Hey, du bist doch jetzt Technikerin für Biotechnik. Stehst du den ganzen Tag nur mit Reagenzgläsern im Labor? 🧪
Haha, nicht nur! Ich arbeite in der Biopharmazie. Wir stellen Medikamente mithilfe von lebenden Zellen her.
Hanni
Krass, also arbeitest du richtig mit Hightech?
Ja, schon. Ich steuere riesige Anlagen, sogenannte Bioreaktoren und achte darauf, dass die Zellkulturen perfekt wachsen. ✨
Hanni
Und was ist das Ziel dabei?
Dass wir Krankheiten heilen können, für die es früher keine Lösung gab. Das ist echt so spannend und macht mir sehr viel Spaß!
Hanni
Voll gut, das freut mich!

Voraussetzungen

Für die Weiterbildung als Biotechniker:in brauchst du eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Chemie, Physik, Biologie, Medizin oder Pharmazie. Außerdem solltest du mindestens ein Jahr Berufserfahrung gesammelt haben, bevor du die Weiterbildung dranhängst.

Natürlich solltest du Bock auf komplexere Aufgaben, Verantwortung und ggf. Führung von Teams haben. Let´s go – wieder auf die Schulbank!


Was man im Job macht

Planung, Durchführung und Auswertung von biotechnologischen Experimenten und Studien 

Zellkulturen, Gewebekulturen, Bakterien- und Pilzkulturen züchten

Versuchsabläufe beobachten und protokollieren 

Proben nehmen, analysieren und auswerten 

Ergebnisse dokumentieren 

Forschungsberichte schreiben und publizieren 

Produktionsverfahren optimieren 

Produktionsmaschinen programmieren, steuern, warten, reparieren 

Qualitätskontrolle durchführen 


Ein typischer Arbeitstag

08:00 Uhr
Du kommst im Labor an, wirfst dir den Kittel über und machst fix einen Labor-Check. Du beginnst mit der Probenentnahme, um das Zellwachstum deiner Versuchsreihe zu überprüfen.
09:30 Uhr
Im nächsten Schritt geht’s an die Experimente und Analyse. Mit High-Tech-Verfahren wie dem PCR-Verfahren oder der Chromatographie ist es möglich, Inhaltsstoffe voneinander zu trennen und zu identifizieren.
12:00 Uhr
Mittagspause
13:00 Uhr
Während das Verfahren läuft, überwachst du die Werte am Monitor. Bei technischen Fehlern bist du sofort bereit zu reagieren. 
15:00 Uhr
Die Ergebnisse deiner Arbeit müssen dokumentiert und ausgewertet werden. Du besprichst mit der Laborleitung die laufenden und anstehenden Versuchsreihen durch.
16:00 Uhr
Kittel aus und Feierabend!

Perspektiven & Weiterbildung

First of all: Als Techniker:in für Biotechnik bist du ja schon mitten in der Weiterbildung. Trotzdem gibt es immer noch mehr Wege, die du gehen kannst.

Mit Seminaren kannst du dich up to date halten. Dort werden dir berufsbegleitend die neuesten Entwicklungen deiner Wissenschaft vermittelt.

Für den beruflichen Aufstieg steht dir zum einen die Weiterbildung zum/zur technische:r Betriebswirt:in zur Verfügung, zum anderen gibt es eine Vielzahl an Studiengängen, die dir den vertieften Einstieg auf wissenschaftlicher Ebene ermöglichen. Der Zugang zur Uni wird dir durch die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife eröffnet. Passende Studiengänge sind:


Im Herzen von Mitteldeutschland
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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Die Branche der Biotechnologie ist in vielerlei Hinsicht nachhaltig. In der Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen setzt du dich bei deiner Arbeit für die nachhaltige Gesundheitsversorgung ein.

Generell gibt es basically in jedem Lebensbereich Anknüpfungspunkte, wo umweltschädliche Stoffe durch grünere Alternativen ausgetauscht werden könnten. Z. B. in der Produktion von Kunststoffen, Treibstoffen, Klebern etc. wird mit Biotechnik gearbeitet und getestet, wie man diese Stoffe aus nachwachsenden Rohstoffen herstellt.

Vernetzte Laborsysteme und Roboter übernehmen heute die Routineaufgaben, während smarte Sensoren dir Daten in Echtzeit liefern. Deine Versuchsergebnisse kannst du ganz easy digital auswerten – das spart massiv Zeit. Die KI unterstützt dich dabei, Muster zu erkennen und extrem präzise Diagnosen zu erstellen.

Safe! Die Biotechnologie kann in akuten Krisen für smarte Lösungen sorgen – gerade in Bezug auf den Klimawandel. Der Beruf ist also echt systemrelevant. Außerdem gibt es nicht nur die eine Einsatzmöglichkeit. In vielen Branchen kannst du deine Expertise einbringen – sei es in der Pharmaindustrie, in der Landwirtschaft oder in der Umwelttechnik.

Nachhaltigkeit

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