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Produktveredler:in

Als Produktveredler:in verbesserst du Textilien durch Färben, Stabilisieren, Bedrucken oder spezielle Ausrüstungen, um sie für die Weiterverarbeitung zu optimieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Anforderung

Skills

BeobachtungsgabeEntscheidungsfähigkeitGewissenhafte ArbeitsweiseQualitätsbewusstseinSchnelle AuffassungsgabeSelbstständiges ArbeitenSorgfaltTechnisches Verständnis

Gehalt

Ø 38.970 €/Jahr, 3.248 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 05/2025)
Teller

Wie selbstverständlich gehen wir in die Läden, probieren dort Jeans, T-Shirts mit Prints, Jacken und Schuhe an. Doch wie bekommen die Klamotten eigentlich ihre speziellen, individuellen Eigenschaften? Es gibt schließlich keinen Stoff, der einfach so die Regenfestigkeit hat, die für Regenjacken so ausschlaggebend sind. Auch Karo-Muster oder die knalligsten Farben müssen erstmal gebastelt und gemischt werden. Es braucht also Menschen, die sich der Aufgabe widmen, die Fanciness der Klamotten herzustellen. Und genau da trifft man auf dich! Als Produktveredler oder Produktveredlerin steckst du deine Power in die Produktion von Textilien und gibst ihnen den besonderen Touch!

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Paula
Du bist doch in der Textilbranche, oder? Wie passt das mit Nachhaltigkeit zusammen?
Actually ziemlich gut! Ich arbeite in der Textilveredelung und achte drauf, dass Stoffe langlebig und umweltschonend behandelt werden. ✨
Paula
Also achtet ihr schon sehr auf Qualität anstatt dass es schnell wieder im Müll landet?
Genau. Wenn die Materialien stabil und farbecht sind, halten die Produkte viel länger.
Paula
Klingt voll gut. So sieht man die Textilien gleich mit anderen Augen. 🌞
Voll! Seit ich das mache, überleg ich mir zweimal, was ich kaufe. 🙆🏼‍♀️

Voraussetzungen

Mit einem guten Hauptschulabschluss kannst du die Ausbildung zum Produktveredler oder zur Produktveredlerin starten. Bei der praktischen Arbeit sind Sorgfalt und Genauigkeit das höchste Gut! Du arbeitest mit riesigen Maschinen und Produktionsanlagen – da muss alles laufen. Zeigt dir eine der Maschinen eine Störung an, musst du schnell reagieren können, den Fehler identifizieren und beheben. Im Kontakt mit den Farben und Chemikalien musst du vorsichtig und verantwortungsbewusst vorgehen. Um zu wissen, wie Stoffe miteinander reagieren und wie die technischen Abläufe funktionieren, solltest du ein gewisses Grundverständnis von Chemie und Physik haben.


Was man im Job macht

Textilien färben, bedrucken, beschichten, imprägnieren 

Maschinen, Geräte & Produktionsanlagen überwachen  

Prozesse begleiten und kontrollieren 

Ergebnisse kontrollieren und ggf. verbessern/ anpassen 

Maschinen reparieren 


Ein typischer Arbeitstag

06:00 Uhr
Maschinen für die jeweilige Produktion einrichten – du schaust, welcher Stoff bearbeitet werden muss und welche Eigenschaften dabei beachtet werden müssen. Hast du alles richtig eingestellt, kannst du sie einschalten und das Rattern geht los!
08:00 Uhr
Während die Maschinen arbeiten, beobachtest und kontrollierst du den ganzen Prozess. Läuft alles wie am Schnürchen oder klemmt es irgendwo? Wenn du einen Fehler bemerkst, bist du sofort zur Stelle und behebst ihn.
12:00 Uhr
Mittagspause 
12:30 Uhr
Du hast weiterhin alle Abläufe im Auge und wenn eine Maschine ihren Vorgang abgeschlossen hat, schaust du, ob alles korrekt ist.
14:30 Uhr
Schichtende und Feierabend für dich.

Perspektiven & Weiterbildung

Möchtest du in der Branche weiter aufsteigen, kannst du dich zwischen verschiedenen Weiterbildungen entscheiden. Wie wär’s mit einer von diesen?

Textilerzeugung – oder Veredlung

Maschinenüberwachung

Produktionstechnik

Qualitätsprüfung

Willst du lieber das Level deiner handwerklichen Fähigkeiten pushen? Dann könntest du die Techniker:innen-Weiterbildung in der Textilwirtschaft angehen.

Hast du die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife kannst du außerdem ein Studium beginnen und so deine Karriere- und Aufstiegschancen nochmal verbessern, zum Beispiel mit diesen Studiengängen:

Textil- und Bekleidungstechnik

Produktionstechnik

Wirtschaftsingenieurwesen


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

Nachhaltige Jobs in Mitteldeutschland? Das crazy!

Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!


Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Die Textilindustrie arbeitet z.B. durch die Färberei und das Imprägnieren viel mit umweltschädlichen Chemikalien und riesigen Maschinen, die große Mengen an Ressourcen, vor allem Wasser, verbrauchen. Um die Produktion umweltfreundlicher zu gestalten, kannst du als Produktveredler:in dabei helfen, Produktionsmethoden umweltfreundlicher zu gestalten und weiterzuentwickeln. Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit umfasst die Auswahl umweltfreundlicher Stoffe, den Wechsel zu Pflanzenfarben und die ressourcenschonende Wiederverwendung von Prozesswasser. Vielleicht hast du noch mehr innovative Ideen, die die Textilproduktion nachhaltiger werden lassen?

Wie in den meisten Branchen, bietet die Digitalisierung auch in der Textilindustrie neue Technologien, wodurch Prozesse um einiges vereinfacht werden können. Industrieroboter stehen dir zur Seite und setzen wichtige Herstellungsprozesse in Windeseile um. Gleichzeitig steigt der Druck, nachhaltiger zu produzieren. Das heißt: Produktveredler:innen arbeiten heute stärker an optimierten, ressourcenschonenden Verfahren als früher und müssen technische Entwicklungen genauso im Blick behalten wie Umweltstandards.

Ja, das ist er! Die Textilindustrie wird auch in Zukunft eine hohe Nachfrage haben. Dabei werden auch die verschiedenen Produkteigenschaften sehr vielfältig bleiben und besondere Produktionsprozesse erfordern. Für die korrekte und möglichst umweltfreundliche Umsetzung braucht es daher stets gut ausgebildete Produktveredler:innen!

Nachhaltigkeit

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