Bayer Weimar GmbH und Co. KG
Weimar (Thüringen)
Du fragst dich, wie unzählige Tabletten, Kapseln, Salben und Spezialtees ihren Weg ins Apothekenregal finden? Klar, Maschinen mischen und pressen die Medizin zusammen. Doch auch im Zeitalter der Digitalisierung geht nix ohne Menschenhand- und Verstand. Genau hier kommst du als Pharmakant:in ins Spiel! Du bist dafür verantwortlich, dass die Inhaltsstoffe korrekt abgemessen und in die Kessel gefüllt werden – und dass die Maschinen auf Start gedrückt werden. Vor allem aber sorgst du dafür, dass die Arzneimittel die gewünschte Wirkung zeigen. Du achtest penibel auf Qualitätsstandards und Hygienevorschriften. Die größte Belohnung? Deine Arbeit hilft Menschen, sich wieder besser und gesünder zu fühlen!
Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung als Pharmakant:in bist du grundsätzlich schon mal sehr gut aufgestellt. Drängt aber das Bedürfnis nach einer Weiterbildung oder der Ausweitung deiner Aufstiegsmöglichkeiten, stehen dir weitere Ausbildungs- und Studiengänge bereit.
Hat dir die praxisnahe Arbeit in der Ausbildung richtig Spaß gemacht? Dann mach doch einfach genauso weiter und hänge die Ausbildung als Industriemeister:in der Pharmazie oder als Techniker:in der Chemietechnik dran! Hast du die Hochschulreife und möchtest lieber noch dein theoretisches Wissen ausweiten und mehr wissenschaftlich arbeiten, kannst du ein Studium der Pharmazie, Pharmatechnik, Chemie-Ingenieur-Technik oder Verfahrenstechnik anfangen.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
In der Produktion von Arzneimitteln kannst du im Rahmen der Hygienevorschriften so weit wie möglich versuchen, Abfälle zu minimieren und auf jeden Fall auf die fachgerechte Entsorgung achten. Durch die genaue Einstellung der Produktionsmaschinen kann der Ressourcenverbrauch auf das Minimum reduziert werden.
Die Digitalisierung schreitet auch in der Produktion von Arzneimitteln voran. Sensoren und das Internet of Things (IoT) liefern riesige Datenmengen über den gesamten Produktionsprozess. Pharmakanten werden zunehmend geschult, diese Daten zu interpretieren, um Prozesse zu optimieren, Fehler frühzeitig zu erkennen und die Effizienz zu steigern. Technologien wie AR und Virtual Reality könnten bei der Wartung, Fehlerbehebung oder Schulung eingesetzt werden, indem sie relevante Informationen direkt in das Sichtfeld des Pharmakanten einblenden.
Außerdem nimmt die Herstellung komplexer biologischer Arzneimittel (z.B. Impfstoffe, Antikörper) oder personalisierte Medizin (z.B. Therapien, die auf das Genom eines einzelnen Patienten zugeschnitten sind) zu. Dies erfordert oft spezielle Kenntnisse in der Biotechnologie und aseptischen Produktion.
Medikamente werden immer benötigt, und die pharmazeutische Industrie ist eine wachsende Branche. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Produktion bleibt stabil bis steigend.