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Pharmakant:in 

Entwickelt, optimiert und überwacht chemische Prozesse in der Industrie, um Produkte herzustellen, neue Materialien zu entwickeln oder Umweltprobleme zu lösen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Anforderung

Skills

Analytisches DenkenAufmerksamkeitSelbstständiges ArbeitenSorgfaltVerantwortungsbewusstZahlenaffin

Gehalt

Ø 35.007 €/Jahr, 2.917 €/mtl., brutto
Teller

Du fragst dich, wie unzählige Tabletten, Kapseln, Salben und Spezialtees ihren Weg ins Apothekenregal finden? Klar, Maschinen mischen und pressen die Medizin zusammen. Doch auch im Zeitalter der Digitalisierung geht nix ohne Menschenhand- und Verstand. Genau hier kommst du als Pharmakant:in ins Spiel! Du bist dafür verantwortlich, dass die Inhaltsstoffe korrekt abgemessen und in die Kessel gefüllt werden – und dass die Maschinen auf Start gedrückt werden. Vor allem aber sorgst du dafür, dass die Arzneimittel die gewünschte Wirkung zeigen. Du achtest penibel auf Qualitätsstandards und Hygienevorschriften. Die größte Belohnung? Deine Arbeit hilft Menschen, sich wieder besser und gesünder zu fühlen! 

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Du meintest doch, du „bäckst Medizin“ – was soll das heißen? 🙃
Maria
Stimmt, das klingt erstmal weird, aber ich stell Tabletten, Salben und Säfte her.
Und du stehst im Labor statt in der Küche?
Maria
Genau. Nur dass hier jedes Gramm zählt. Wenn ich das verpeile, wirkt das Zeug nicht.
Safe ne krasse Detailarbeit?
Maria
Voll! Das Ergebnis knallt, und es macht Sinn. Double-Win. ✌️

Was man im Job macht

Produktion von Arzneimitteln 

Kontrolle, ob Inhaltsstoffe den Richtlinien entsprechen 

Richtlinienkonforme Verpackung der Arzneimittel 

Warten & Reparieren der Produktionsanlagen

Qualitätskontrollen der fertigen Produkte


Ein typischer Arbeitstag

05:30 Uhr
Erstmal die Schutzkleidung anziehen, dann folgt die Übernahme von der vorherigen Schicht: du sprichst dich mit den Kolleg:innen ab und wirst über den aktuellen Stand informiert. Dann beginnst du mit deiner Arbeit: du holst die erforderlichen Stoffe und misst sie ab.  
07:00 Uhr
Nach der Abmessung fängt die Produktion an. Du befüllst die Maschinen und trägst die richtigen Einstellungen ein, damit sie anfangen kann zu arbeiten. Währenddessen kontrollierst du immer wieder, ob noch genug Rohstoffe in der Maschine enthalten sind. Wichtig ist auch, dass du jeden Schritt in einem Protokoll dokumentierst. Außerdem bereitest du parallel zu der gerade laufenden Produktion daran anschließende Produktionen vor.  
08:30 Uhr
Pause
09:30 Uhr
Du begleitest weiterhin die Produktion und dokumentierst alles.  
11:00 Uhr
Hat eine Maschine den Arbeitsvorgang abgeschlossen, entleerst und reinigst du sie. Von der produzierten Ware nimmst du Proben und kontrollierst sie direkt bzw. schickst Proben ins Labor.
14:30 Uhr
Danach übergibst du das Ruder an die nächste Schicht und kannst mit gutem Gewissen nach Hause gehen.

Perspektiven & Weiterbildung

Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung als Pharmakant:in bist du grundsätzlich schon mal sehr gut aufgestellt. Drängt aber das Bedürfnis nach einer Weiterbildung oder der Ausweitung deiner Aufstiegsmöglichkeiten, stehen dir weitere Ausbildungs- und Studiengänge bereit.  

Hat dir die praxisnahe Arbeit in der Ausbildung richtig Spaß gemacht? Dann mach doch einfach genauso weiter und hänge die Ausbildung als Industriemeister:in der Pharmazie oder als Techniker:in der Chemietechnik dran! Hast du die Hochschulreife und möchtest lieber noch dein theoretisches Wissen ausweiten und mehr wissenschaftlich arbeiten, kannst du ein Studium der Pharmazie, Pharmatechnik, Chemie-Ingenieur-Technik oder Verfahrenstechnik anfangen.  


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

In der Produktion von Arzneimitteln kannst du im Rahmen der Hygienevorschriften so weit wie möglich versuchen, Abfälle zu minimieren und auf jeden Fall auf die fachgerechte Entsorgung achten. Durch die genaue Einstellung der Produktionsmaschinen kann der Ressourcenverbrauch auf das Minimum reduziert werden.

Die Digitalisierung schreitet auch in der Produktion von Arzneimitteln voran. Sensoren und das Internet of Things (IoT) liefern riesige Datenmengen über den gesamten Produktionsprozess. Pharmakanten werden zunehmend geschult, diese Daten zu interpretieren, um Prozesse zu optimieren, Fehler frühzeitig zu erkennen und die Effizienz zu steigern. Technologien wie AR und Virtual Reality könnten bei der Wartung, Fehlerbehebung oder Schulung eingesetzt werden, indem sie relevante Informationen direkt in das Sichtfeld des Pharmakanten einblenden.

Außerdem nimmt die Herstellung komplexer biologischer Arzneimittel (z.B. Impfstoffe, Antikörper) oder personalisierte Medizin (z.B. Therapien, die auf das Genom eines einzelnen Patienten zugeschnitten sind) zu. Dies erfordert oft spezielle Kenntnisse in der Biotechnologie und aseptischen Produktion.

Medikamente werden immer benötigt, und die pharmazeutische Industrie ist eine wachsende Branche. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Produktion bleibt stabil bis steigend.

Nachhaltigkeit

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