Sanitätshaus-Orthopädie-Technik F. Hellwig GmbH
Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Bewegung ist für dich kein Luxus, sondern ein Menschenrecht. Dein Job als Orthopädietechnik-Mechaniker:in ist es, Menschen ihre Bewegungsfreiheit zurückzugeben. Dabei verbindest du traditionelles Handwerk mit modernster Technik. Du baust Prothesen, die nicht nur funktionieren, sondern auch ein Teil der Persönlichkeit werden. Mit 3D-Druck, Hightech-Materialien und viel Einfühlungsvermögen schaffst du maßgefertigte Lösungen. So verwandelst du Herausforderungen in neue Möglichkeiten und schenkst Lebensqualität zurück. Du bist der/die Spezialist:in für Mobilität, die Leben verändert.
Die Ausbildung als Orthopädietechnik-Mechaniker:in verbindet handwerkliches Geschick mit der direkten Arbeit am Menschen. Damit hilfst du aktiv, das Leben von Menschen mit Handicap zu verändern. Mit einem guten Realschulabschluss, besser mit Abitur, kannst du die Ausbildung starten. Bist du noch nicht 18 Jahre alt, musst du eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung vorlegen.
Aber was erwartet dich und passen deine Interessen und Fähigkeiten zum Beruf? Da du in dem Job viel zusammenbauen und herumwerkeln wirst, ist allem voran handwerkliches Geschick gefragt. Die Entwürfe für deine Projekte wirst du am Computer mit speziellen Programmen erstellen, daher solltest du im Umgang mit der Technik fit sein. Die medizinischen Hilfsmittel müssen am Ende ganz individuell auf den Körper der Kund:innen angepasst sein. Dafür musst du sorgfältig und präzise arbeiten können. Um die Funktionsweise nachvollziehen zu können, sind Grundkenntnisse in Bio und Physik hilfreich. Deine Kund:innen kommen zu dir, weil sie Hilfe bei Behinderungen oder Verletzungen brauchen. Daher sind gute Kommunikationsfähigkeit und viel Einfühlungsvermögen entscheidend.
Die Ausbildung ist abgeschlossen und du hast schon etwas Berufserfahrung gesammelt. Du möchtest aber noch weiterlernen und deine Berufschancen aufbessern? Eine Option ist es, die Prüfung zum/zur Orthopädietechnikmeister:in (Bachelor Professional) abzulegen. Auch der Weg in die Selbstständigkeit ist eine Möglichkeit. Hast du die Schule mit dem Abitur oder Fachabitur abgeschlossen oder den Meisterbrief in der Tasche, kannst du dich noch auf ein Studium bewerben und an der Uni fleißig pauken. Diese Studiengänge würden sehr gut an deine Ausbildung anschließen:
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
In der Produktion von Prothesen, Bandagen und co. werden unterschiedliche Materialien verarbeitet, darunter fällt vor allem Kunststoff. Es ist kein Geheimnis, dass dieser nicht der Nachhaltigste aller Stoffe ist. Einige Hersteller widmen sich nun aber der Aufgabe, möglichst auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen und auf die Kompostierbarkeit, Effizienz und Reduzierung von Abfall zu achten. Die Umstellung von Gipsabdrücken auf Scanning trägt außerdem zur verminderten Abfallproduktion bei.
Der Beruf des Orthopädietechnik-Mechanikers oder der Orthopädietechnik-Mechanikerin profitiert mittlerweile sehr von der Digitalisierung. Braucht jemand eine orthopädische Schuheinlage, muss der Abdruck nicht mehr aufwendig mit einem Gips genommen werden. Smarte Scanner vereinfachen diesen Prozess und liefern schnelle Ergebnisse.
Auch wenn die Technik stark fortgeschritten ist, können die Geräte die Arbeit des Menschen nicht ersetzen. Bis eine Prothese richtig sitzt und sich gut anfühlt, kann es eine Weile dauern und auch mal für Frustration sorgen. Deshalb braucht es bei der Anprobe, Anpassung, Montage, Wartung und Beratung dein Wissen und ganz wichtig: Einfühlungsvermögen!
Die Nachfrage nach Orthopädietechnik-Mechaniker:innen wird daher immer gegeben sein – um deine Zukunft musst du dir keine Sorgen machen!
Ein Beruf der Sinn macht, Menschen hilft und sich laufend weiterentwickelt – technisch und ökologisch!