HPC AG
Leipzig, Sachsen
Grün sind schon die Wälder…und die Hecken und Felder! Aber wem ist zu verdanken, dass sie immer noch bestehen und so schön gepflegt aussehen? Mutter Natur leistet zwar einiges und ohne sie bestünde gar nichts von all dem Grün, aber die Natur – und Landschaftspfleger:innen sind ebenso fleißig am Ackern – da wird gemäht, gesägt, bewässert und gepflanzt. Nicht zu vergessen ist außerdem, dass durch Analysen (frühzeitig) Schäden und Verschmutzungen erkannt und durch die Umsetzung von Schutzmaßnahmen behandelt werden können! Wie würde die Natur also ohne sie aussehen? Vermutlich etwas verwelkt und wuselig.
Da es sich bei der Ausbildung zum Natur- und Landschaftspfleger oder zur Natur- und Landschaftspflegerin um eine Weiterbildung handelt, brauchst du erstmal eine abgeschlossene Ausbildung und mind. drei Jahre Berufserfahrung in einem dieser Berufe:
Mit dieser Kombi kannst du dann mit bestem Wissen und Gewissen die Natur und Landschaft pflegen. Als Hilfsmittel benötigst du allerdings noch einen Führerschein der Klasse B oder C und einen Kettensägenschein. Schließlich solltest du in der Natur mobil und in der Lage sein, landwirtschaftliche Fahrzeuge von A nach B zu bewegen. Und so eine Kettensäge sollte auch nicht in ungelernte Hände geraten – alles muss schön safe sein. Je nach Betrieb und Tätigkeit sind unter Umständen weitere Berechtigungen zum Führen bestimmter Maschinen notwendig.
Ansonsten kommt es auf eine sorgfältige, verantwortungsbewusste, umsichtige und zuverlässige Arbeitsweise an. Damit dir so schnell nicht die Puste aus – oder die Kraft flöten geht, solltest du auch körperlich fit und belastbar sein.
Da die Ausbildung als Natur- und Landschaftspfleger:in bereits eine berufliche Weiterbildung ist, bist du für das Berufsleben schon hervorragend aufgestellt. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erlauben es dir, dich direkt im Berufsfeld zu etablieren.
Ist dein Wissensdurst jedoch noch nicht gestillt, gibt es zahlreiche Optionen für weitere Qualifizierungen. Du kannst dich entweder für eine Anpassungsweiterbildung entscheiden oder ein Studium aufnehmen.
Für Anpassungsweiterbildungen eignen sich Bereiche wie Umwelt- und Naturschutz, Gewässerschutz, Public Relations oder Umweltrecht.
Ein Studium kannst du in diesen Fächern absolvieren:
Das Beste daran? Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung brauchst du kein Abitur mehr, um an einer Uni zu studieren. Du kannst dich direkt bewerben! Die Welt liegt dir zu Füßen! Wo zieht es dich hin?
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Welcher Beruf eignet sich besser für den Umweltschutz als einer, der sich in der Natur abspielt und sich um die Pflege der Natur dreht? Der Kern deiner Arbeit liegt darin, die Natur und Landschaft zu pflegen. Prio Nr. 1 auf deiner täglichen To-Do-Liste ist es, eine intakte Umwelt zu erhalten oder sie wieder instand zu setzen.
Die Fortschritte der Digitalisierung erleichtern die Arbeit enorm: Intelligente digitale topografische Karten und Drohnen unterstützen dich maßgeblich bei der Gestaltung von Landschaftsabschnitten. Speziell die Narrowband – IoT ist eine Technologie, die dir dabei hilft, Daten zur Feuchtigkeit, der Temperatur von Böden und der Regenmenge in Wäldern und Gewässern zu bestimmen. Dadurch wird es einfacher, die Natur optimal zu pflegen und sich auf etwaige bevorstehende Klimaphänomene besser vorzubereiten. Derartige Technologien werden sich in Zukunft tendenziell noch weiter entwickeln und können so einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz leisten.
Da der Klimawandel immer weiter voranschreitet und seine Kraft deutlich sichtbare und spürbare Auswirkungen auf die Umwelt hat, braucht es stets engagierte Fachkräfte, denen der Erhalt der gesunden Natur am Herzen liegt. Die Nachfrage nach eben solchen Personen wird also immer bestehen.