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Natur- und Landschaftspflege­r:in

Als Natur - und Landschaftspfleger:in bist du damit beschäftigt, dich um die Umwelt zu kümmern. Die Pflege umfasst die Planung, Organisation, Durchführung und Überwachung der Arbeiten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

1 Jahre (in Teilzeit dauert es i.d.R. 10-12 Monate)

Anforderung

Arbeitsumgebung

Skills

Analytisches DenkenFlexibilitätGewissenhafte ArbeitsweiseOrganisationstalentProblemlösungskompetenzSelbstständiges ArbeitenSorgfaltVerantwortungsbewusstZuverlässigkeit

Gehalt

Ø 35.084 €/Jahr, 2.924 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 06/2025)
Teller

Grün sind schon die Wälder…und die Hecken und Felder! Aber wem ist zu verdanken, dass sie immer noch bestehen und so schön gepflegt aussehen? Mutter Natur leistet zwar einiges und ohne sie bestünde gar nichts von all dem Grün, aber die Natur – und Landschaftspfleger:innen sind ebenso fleißig am Ackern – da wird gemäht, gesägt, bewässert und gepflanzt. Nicht zu vergessen ist außerdem, dass durch Analysen (frühzeitig) Schäden und Verschmutzungen erkannt und durch die Umsetzung von Schutzmaßnahmen behandelt werden können! Wie würde die Natur also ohne sie aussehen? Vermutlich etwas verwelkt und wuselig.

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Tobi
Du bist ja bei deiner Arbeit immer draußen unterwegs – was machst du eigentlich genau?
Ich bin Natur- und Landschaftspflegerin. 😊 
Tobi
Oh wow, klingt schön! Also du kümmerst dich um Wälder und so?
Genau! Ich pflege Wiesen, Hecken, Bäume 🌳🌱🌲 damit Tiere und Pflanzen genug Lebensraum haben 🦔🐿🐝
Tobi
Ohh, voll der schöne Job!
Jaa voll! Am Ende des Tages siehst du, was du geschafft hast – und hast frische Luft inklusive ✨🌿

Voraussetzungen

Da es sich bei der Ausbildung zum Natur- und Landschaftspfleger oder zur Natur- und Landschaftspflegerin um eine Weiterbildung handelt, brauchst du erstmal eine abgeschlossene Ausbildung und mind. drei Jahre Berufserfahrung in einem dieser Berufe:

Gärtner:in

Revierjäger:in

Wasserbauer:in

Tierwirt:in in der Fachrichtung Schäferei

Mit dieser Kombi kannst du dann mit bestem Wissen und Gewissen die Natur und Landschaft pflegen. Als Hilfsmittel benötigst du allerdings noch einen Führerschein der Klasse B oder C und einen Kettensägenschein. Schließlich solltest du in der Natur mobil und in der Lage sein, landwirtschaftliche Fahrzeuge von A nach B zu bewegen. Und so eine Kettensäge sollte auch nicht in ungelernte Hände geraten – alles muss schön safe sein. Je nach Betrieb und Tätigkeit sind unter Umständen weitere Berechtigungen zum Führen bestimmter Maschinen notwendig.

Ansonsten kommt es auf eine sorgfältige, verantwortungsbewusste, umsichtige und zuverlässige Arbeitsweise an. Damit dir so schnell nicht die Puste aus – oder die Kraft flöten geht, solltest du auch körperlich fit und belastbar sein.


Was man im Job macht

Planen und Organisieren von Arbeiten in der Natur- und Landschaftspflege 

Durchführung oder Überwachung der Pflegearbeiten: Mähen, schneiden, entbuschen, pflanzen 

Schutzgebiete betreuen und überwachen 

Exkursionen leiten und über Naturschutz und Landschaftspflege informieren 

Öffentlichkeitsarbeit und Besucherbetreuung 

Analyse von Mess- und Analysedaten 


Ein typischer Arbeitstag

07:00 Uhr
Ankunft im Betriebshof und kurze Besprechung des Tagesplans mit dem Team. Beladen der Fahrzeuge mit benötigten Werkzeugen und Maschinen (Motorsägen, Freischneider, Rechen, Schaufeln, Mulcher) für die heutigen Aufgaben.
07:30 Uhr
Fahrt zum Einsatzort. Dort angekommen, sicherst du den Arbeitsbereich ab, damit dir niemand in die Quere kommt.
08:00 Uhr
Und dann geht´s ab an die Arbeit. Es werden Wiesen gemäht, Bäume geschnitten oder Hecken gestutzt. Die einzelnen Aufgabenbereiche sind vielfältig.
12:00 Uhr
Mittagspause vor Ort im Grünen. Herrlich!
12:30 Uhr
Transport von Schnittgut oder Material (Holz, Zaunpfähle etc.)
Dokumentation des Arbeitsfortschritts oder besonderer Beobachtungen (z.B. Schäden o.ä.).
14:30 Uhr
Zusammenpacken der Werkzeuge. Reinigung und Wartung der verwendeten Maschinen. Rückfahrt zum Betriebshof.
15:30 Uhr
Feierabend!

Perspektiven & Weiterbildung

Da die Ausbildung als Natur- und Landschaftspfleger:in bereits eine berufliche Weiterbildung ist, bist du für das Berufsleben schon hervorragend aufgestellt. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erlauben es dir, dich direkt im Berufsfeld zu etablieren.

Ist dein Wissensdurst jedoch noch nicht gestillt, gibt es zahlreiche Optionen für weitere Qualifizierungen. Du kannst dich entweder für eine Anpassungsweiterbildung entscheiden oder ein Studium aufnehmen.

Für Anpassungsweiterbildungen eignen sich Bereiche wie Umwelt- und Naturschutz, Gewässerschutz, Public Relations oder Umweltrecht.

Ein Studium kannst du in diesen Fächern absolvieren:

Naturschutz

Forstwissenschaft, Forstwissenschaft

Das Beste daran? Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung brauchst du kein Abitur mehr, um an einer Uni zu studieren. Du kannst dich direkt bewerben! Die Welt liegt dir zu Füßen! Wo zieht es dich hin?


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

Nachhaltige Jobs in Mitteldeutschland? Das crazy!

Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!


Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Welcher Beruf eignet sich besser für den Umweltschutz als einer, der sich in der Natur abspielt und sich um die Pflege der Natur dreht? Der Kern deiner Arbeit liegt darin, die Natur und Landschaft zu pflegen. Prio Nr. 1 auf deiner täglichen To-Do-Liste ist es, eine intakte Umwelt zu erhalten oder sie wieder instand zu setzen.

Die Fortschritte der Digitalisierung erleichtern die Arbeit enorm: Intelligente digitale topografische Karten und Drohnen unterstützen dich maßgeblich bei der Gestaltung von Landschaftsabschnitten. Speziell die Narrowband – IoT ist eine Technologie, die dir dabei hilft, Daten zur Feuchtigkeit, der Temperatur von Böden und der Regenmenge in Wäldern und Gewässern zu bestimmen. Dadurch wird es einfacher, die Natur optimal zu pflegen und sich auf etwaige bevorstehende Klimaphänomene besser vorzubereiten. Derartige Technologien werden sich in Zukunft tendenziell noch weiter entwickeln und können so einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz leisten.

Da der Klimawandel immer weiter voranschreitet und seine Kraft deutlich sichtbare und spürbare Auswirkungen auf die Umwelt hat, braucht es stets engagierte Fachkräfte, denen der Erhalt der gesunden Natur am Herzen liegt. Die Nachfrage nach eben solchen Personen wird also immer bestehen.

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