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Typische Tätigkeit als Meteorolog:in im Arbeitsalltag
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Regenerative Energie

Meteorolog:in

Als Meteorolog:in beobachtest du das Wetter, untersuchst dessen Entwicklungen, führst Messungen durch und prognostizierst bevorstehende Wetterereignisse.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer

3 Jahre (ggf. 2 Jahre Master)

Anforderung

Skills

Analytisches DenkenKommunikationsstärkeLeistungsbereitschaftSelbstständiges ArbeitenSorgfaltSouveränes AuftretenTeamfähigkeitTechnisches VerständnisVerantwortungsbewusstZahlenaffinZuverlässigkeit

Gehalt

Ø 48.830 €/Jahr, brutto, Mitteldeutschland
Teller

Du öffnest die Wetter-App und siehst die Vorhersagen für die nächsten 10 Tage. Meistens haut das alles wirklich hin. Aber wie ist das überhaupt möglich? Seit wann ist der Mensch in der Lage, die Zukunft zu predicten?

Naja, das ist tatsächlich weniger Magie und mehr Wissenschaft. Und die entscheidende Wissenschaft ist die Meteorologie. Meteorolog:innen führen Messungen durch, analysieren Satellitenbilder und rechnen die Wahrscheinlichkeiten so präzise wie möglich aus. Das hilft bei weit mehr als nur der Outfit-Wahl. Damit rüsten wir uns langfristig gegen Extremwetter und stoppen Schäden, bevor sie entstehen.

Als Meteorolog:in sagst du nicht bloß das Wetter an – du bist der entscheidende Link zwischen den Kräften der Natur und unserem sicheren Alltag. Damit wirst du zum unverzichtbaren Wegweiser in einer Welt, die sich klimatisch immer schneller dreht.

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Enlil
Du studierst doch Meteorologie, oder? Landet man da am Ende safe beim Fernsehen?
Haha, nee. Tatsächlich gehen die wenigsten vor die Kamera.
Enlil
Und was macht der Rest?
Zum Beispiel bei Energiekonzernen, Versicherungen oder in der Flugüberwachung arbeiten. Wetterdaten sind in vielen Branchen sehr relevant und einflussreich.
Enlil
Krass, hätte nicht gedacht, dass es so viele Einsatzmöglichkeiten gibt. 😮  
Ja, ging mir früher auch so! Aber überall wo Wind, Sonne oder Sturm eine Rolle spielen, werden wir gebraucht. 😌

Voraussetzungen

Wenn du Meteorolog:in werden möchtest, führt dich dein Weg nach der Schule ins Studium. Du kannst ganz klassisch an der Uni durchstarten oder dich für ein duales Studium entscheiden, wenn du Theorie und Praxis direkt verbinden willst.

Als Zugangsvoraussetzung brauchst du das (Fach-)Abitur. Je nach Uni wird ein NC zwischen 2,0 und 3,0 verlangt. Mach dich am besten direkt auf der Uni-Website über aktuelle Bedingungen schlau. Fachlich solltest du fit in Physik, Mathe und Geo sein – und da die Science-Community weltweit vernetzt ist, hilft dir gutes Englisch extrem weiter.

In der Meteorologie verlagert sich dein Arbeitsplatz gerne mal vom Büro in die Natur. Dort führst du Messungen durch, um präzise Analysen und Berichte erstellen zu können. Mit analytischem Scharfsinn und einer sorgfältigen Arbeitsweise sammelst du Erkenntnisse, die für unsere Sicherheit und unseren Alltag entscheidend sind!


Was man im Job macht

Meteorologische Daten messen und analysieren

Wettervorhersagen erstellen

Statistiken erstellen 

Gutachten und fachliche Stellungnahmen erstellen 

Ämter und Behörden beraten 

Forschungsprojekte planen, durchführen und Ergebnisse veröffentlichen 

Hochschullehre 

Neue Messinstrumente mitentwickeln


Ein typischer Arbeitstag

06:00 Uhr
Du kommst früh im Büro an und übernimmst die Schicht deiner Kollegin. Ihr besprecht, ob es auffällige Entwicklungen gab. Danach checkst du das aktuelle Regenradar und die neuesten Satellitenbilder.
07:00 Uhr
Du vergleichst verschiedene Computermodelle und entscheidest, welches Szenario für heute am wahrscheinlichsten ist. Regen, Windböen oder doch strahlender Sonnenschein?
09:00 Uhr
Steht ein Unwetter bevor? Dann schreibst du den Warntext, der anschließend in Apps, im Radio und im Fernsehen an die Öffentlichkeit weitergegeben werden kann.
10:30 Uhr
Zeit für Beratung. Ein Landwirt oder ein Festival-Veranstalter ruft an und braucht deine Expertise: “Können wir heute ernten?” oder “Hält die Bühne dem Wind stand?”
11:30 Uhr
Pause auf der wettergeschützten Terrasse deines Office.
12:15 Uhr
Du erstellst Grafiken für die Wetterkarten. Wo ist es wie warm? Gibt es Regen, Hagel, Gewitter oder Schnee? Wie entwickeln sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete?
14:30 Uhr
Deine Arbeit ist für heute getan. Kurze Übergabe an die Kollegen und dann ab nach Hause.

Perspektiven & Weiterbildung

Bachelor is done. Wie geht’s jetzt weiter?

Hast du dich für den direkten Einstieg ins Berufsleben entschieden, hältst du dich mit Anpassungsweiterbildungen fit. Egal ob neue Messtechniken oder smarte Software-Tools – in Kursen lernst du die neuesten Grundlagen, um up to date zu bleiben.

Für bessere Aufstiegschancen und einen vertieften Einblick in die Materie bietet sich ein Masterstudium in diesen Studiengängen an:

Meteorologie (weiterführend)

Umweltwissenschaften

Die nächsthöhere Qualifikation erlangst du mit der Promotion. Du fuchst dich über Jahre in ein spezielles Forschungsthema ein, schreibst deine Doktorarbeit und verteidigst sie. Danach darfst du den ‘Dr.’ vor deinem Namen tragen und bist bereit für Top-Positionen in der Wissenschaft oder der öffentlichen Verwaltung.

Das nächste Level erreichst du mit der Habilitation. Diese führt dich zur Professur. Möchtest du später vielleicht vorne im Hörsaal stehen und dein Wissen an die nächste Generation weitergeben? That’s the way to go!


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

Nachhaltige Jobs in Mitteldeutschland? Das crazy!

Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!


Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Ganz einfach: Ohne deine Daten tappen wir beim Klimaschutz im Dunkeln! Deine Arbeit reicht von der präzisen Wettervorhersage bis zur langfristigen Klimadiagnose. Anhand deiner Analysen verstehen wir erst richtig, wie sich unsere Erde verändert und auf welche Szenarien wir uns vorbereiten müssen. Das ist die wichtigste Grundlage, um clevere Anpassungsstrategien und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Du lieferst also das Wissen, mit dem wir unsere Zukunft aktiv schützen können.

Forschungs- und Messmethoden entwickeln sich mit der voranschreitenden Digitalisierung immer weiter. Um dir eine bessere Vorstellung zu geben: Die 3-D-Simulation ermöglicht es dir zum Beispiel, Wetterereignisse wie aufkommende Sturmfronten dreidimensional zu veranschaulichen. Mithilfe smarter Computerprogramme und künstlicher Intelligenz (KI) kannst du deine gewonnenen Daten schneller auswerten.

Der Beruf wird immer digitaler und vernetzter. Als Meteorolog:in arbeitest du an der Speerspitze der Technologie und nutzt diese Power, um uns alle noch genauer vor Extrem-Wetter zu warnen.

Yes, it is! Der Klimawandel verlangt uns einiges ab. Du bist und bleibst eine wichtige Ansprechperson für verlässliche Daten und Forschungserkenntnisse. Die Einsatzmöglichkeiten sind für dich als Meteorolog:in vielfältig. Sei es in der Forschung, in den Medien, im Umweltschutz oder bei internationalen Organisationen – deine Expertise bringt uns voran!

Nachhaltigkeit

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