Siemens AG
Leipzig, Sachsen
Stell dir vor, dein Auto gibt plötzlich den Geist auf. Chaos pur, oder? Aber keine Panik – hier kommt der Mechatroniker ins Spiel. Während alle noch rätseln, was los ist, checkt er schnell, wo der Fehler steckt. Kabel, Sensoren, Technik – alles wird ordentlich geprüft. Und zack, die Karre läuft wieder. Doch das ist nur die halbe Story: Mechatroniker und Mechatronikerinnen bauen auch krasse Maschinen, halten Industrieanlagen am Laufen und programmieren moderne Technik. Ohne sie kämen viele Dinge, die wir für selbstverständlich halten, zum Erliegen. Kurz gesagt: ein Mix aus Handwerk, Hightech und ziemlich viel Köpfchen.
Wenn du schon damals deinen Computer inklusive komplizierter Netzwerkeinrichtung gewuppt hast oder drüber nachdenkst, den Rasenmäher zu tunen, hast du gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum/zur Mechatroniker:in.
Dafür benötigst du Interesse an Naturwissenschaften und ein bisschen Informatik. Du solltest außerdem ein gutes, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick haben. Social Skills wie Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Sorgfältigkeit solltest du ebenso besitzen wie Logisches Denken. Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ein guter Hauptschulabschluss ist oft ausreichend, jedoch hast du mit einem Realschulabschluss auf jeden Fall die besseren Chancen.
Mechatroniker:innen arbeiten oft im Schicht- oder Bereitschaftsdienst, daher solltest du flexibel sein.
Als Mechatroniker oder Mechatronikerin kannst du dich vielseitig weiterbilden. Beispielsweise gibt es Anpassungsweiterbildungen zu Robotik, Automatisierungstechnik oder Computer Aided Seminare zu Künstlicher Intelligenz. Du kannst natürlich auch eine Weiterbildung zur Fachkraft Mechatronik, als Technische:r Fachwirt:in oder auch zum/zur Mechatronik-Meister:in machen.
Weiteres Upgrade gefällig und die Hochschulreife in der Tasche? Dann starte doch ein Studium und sicher dir den Bachelor in Mechatronik. Damit wirst du zum Experten für alles, was smart und automatisiert ist. Wenn du später im Job das Sagen haben und Teams leiten willst, legst du hiermit das Fundament für eine Karriere mit Impact.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Als Mechatroniker:in arbeitest du an Maschinen und Anlagen, die für eine nachhaltige Zukunft entscheidend sind. Ob Windkraftanlagen, Wärmepumpen oder moderne Produktionsanlagen – du sorgst dafür, dass Technik effizient, präzise und ressourcenschonend funktioniert. Damit trägst du direkt dazu bei, Energie zu sparen, Emissionen zu reduzieren und innovative Lösungen voranzubringen.
Der Beruf entwickelt sich stark in Richtung Hightech und Digitalisierung. Industrie 4.0, Automatisierung und intelligente Steuerungssysteme werden immer wichtiger. Durch Aufstiegsweiterbildungen kannst du dich zum Beispiel auf industrielle Transformation oder moderne Produktion fokussieren. Mechatroniker:innen lernen also ständig dazu und arbeiten immer mehr an der Schnittstelle von Mechanik, Elektronik und IT.
Ja, absolut. Maschinen und Anlagen sind aus Industrie und Handwerk nicht wegzudenken – und der Bedarf an präzisen, zuverlässigen High-Tech-Lösungen wächst weiter. Entsprechend gefragt sind gut ausgebildete Mechatroniker:innen. Dazu kommt: Die Verdienstmöglichkeiten sind attraktiv, vor allem bei tarifgebundenen Unternehmen, was den Beruf auch langfristig interessant macht.