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Mechatroniker:in

Mechatroniker installieren und montieren mechanische, aber auch elektronische Systeme, bei denen eine regelmäßige Wartung und Reparatur durchgeführt werden muss.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Skills

AnpassungsfähigkeitAufmerksamkeitFlexibilitätKommunikationsstärkeKooperationsfähigkeitProblemlösungskompetenzTeamfähigkeitTechnisches Verständnis

Gehalt

Ø 33.408 €/Jahr, 2.784 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 01/2025)
Teller

Stell dir vor, dein Auto gibt plötzlich den Geist auf. Chaos pur, oder? Aber keine Panik – hier kommt der Mechatroniker ins Spiel. Während alle noch rätseln, was los ist, checkt er schnell, wo der Fehler steckt. Kabel, Sensoren, Technik – alles wird ordentlich geprüft. Und zack, die Karre läuft wieder. Doch das ist nur die halbe Story: Mechatroniker und Mechatronikerinnen bauen auch krasse Maschinen, halten Industrieanlagen am Laufen und programmieren moderne Technik. Ohne sie kämen viele Dinge, die wir für selbstverständlich halten, zum Erliegen. Kurz gesagt: ein Mix aus Handwerk, Hightech und ziemlich viel Köpfchen. 

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Jessi
Huhu, du hast doch in der Ausbildung was mit Autos gemacht, oder?
Jep, ich bin Mechatronikerin 🔧 Ohne Leute wie mich wären Werkstätten oder dein Auto ziemlich lost 💪
Jessi
Safe! Aber feierst du es noch? Bin hart am struggeln… alle machen nur IT/Studium, aber ich will nicht 24/7 vor Excel hocken 💀
Also ich lieb’s! Ist eh 50% Diagnose am Laptop. Bezahlung ist stabil, weil Handwerk halt niemand mehr macht. Fachkräftemangel = Jackpot für uns 👌
Jessi
Aber hast du keine Angst, dass das irgendwann langweilig wird oder KI das übernimmt?
Safe nicht. Eine KI kann Fehler auslesen, aber reparieren muss immer noch ein Mensch. Mach doch mal ein Praktikum statt nur YouTube-Tutorials zu schauen 😂

Voraussetzungen

Wenn du schon damals deinen Computer inklusive komplizierter Netzwerkeinrichtung gewuppt hast oder drüber nachdenkst, den Rasenmäher zu tunen, hast du gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum/zur Mechatroniker:in.

Dafür benötigst du Interesse an Naturwissenschaften und ein bisschen Informatik. Du solltest außerdem ein gutes, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick haben. Social Skills wie Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Sorgfältigkeit solltest du ebenso besitzen wie Logisches Denken.  Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ein guter Hauptschulabschluss ist oft ausreichend, jedoch hast du mit einem Realschulabschluss auf jeden Fall die besseren Chancen. 

Mechatroniker:innen arbeiten oft im Schicht- oder Bereitschaftsdienst, daher solltest du flexibel sein.  


Was man im Job macht

Prüfen und messen einzelner Bauteile

Maschinen warten und reparieren

Maschinenteile montieren und demontieren (Instandhaltung, Reparatur, Demontage, Verwertung von Reststoffen)

Steuerungen installieren und Systeme programmieren (mechanisch, elektrisch, pneumatisch und hydraulisch)


Ein typischer Arbeitstag

06:00 Uhr
Du startest mit einem kurzen Check: Welche Anlagen laufen, gibt es Störungen, was steht heute an? Je nach Betrieb tauschst du dich kurz im Team aus oder schaust ins digitale Auftragsbuch oder Wartungssystem.
07:00 Uhr
Du kontrollierst Maschinen, prüfst Sensoren, Kabel und mechanische Bauteile. Ziel ist, Probleme früh zu erkennen, bevor etwas ausfällt – das spart Zeit, Geld und Ressourcen.
09:30 Uhr
Eine Anlage spinnt? Dein Einsatz! Du analysierst den Fehler, tauschst defekte Teile aus oder passt die Steuerung an. Oft ist detektivisches Denken gefragt – genau das macht den Job spannend.
12:00 Uhr
Mittagspause
13:00 Uhr
Du programmierst Steuerungen, optimierst Abläufe oder rettest die Technik an anderen Stellen.
14:30 Uhr
Feierabend

Perspektiven & Weiterbildung

Als Mechatroniker oder Mechatronikerin kannst du dich vielseitig weiterbilden. Beispielsweise gibt es Anpassungsweiterbildungen zu Robotik, Automatisierungstechnik oder Computer Aided Seminare zu Künstlicher Intelligenz. Du kannst natürlich auch eine Weiterbildung zur Fachkraft Mechatronik, als Technische:r Fachwirt:in oder auch zum/zur Mechatronik-Meister:in machen.

Weiteres Upgrade gefällig und die Hochschulreife in der Tasche? Dann starte doch ein Studium und sicher dir den Bachelor in Mechatronik. Damit wirst du zum Experten für alles, was smart und automatisiert ist. Wenn du später im Job das Sagen haben und Teams leiten willst, legst du hiermit das Fundament für eine Karriere mit Impact.


Im Herzen von Mitteldeutschland
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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Als Mechatroniker:in arbeitest du an Maschinen und Anlagen, die für eine nachhaltige Zukunft entscheidend sind. Ob Windkraftanlagen, Wärmepumpen oder moderne Produktionsanlagen – du sorgst dafür, dass Technik effizient, präzise und ressourcenschonend funktioniert. Damit trägst du direkt dazu bei, Energie zu sparen, Emissionen zu reduzieren und innovative Lösungen voranzubringen. 

Der Beruf entwickelt sich stark in Richtung Hightech und Digitalisierung. Industrie 4.0, Automatisierung und intelligente Steuerungssysteme werden immer wichtiger. Durch Aufstiegsweiterbildungen kannst du dich zum Beispiel auf industrielle Transformation oder moderne Produktion fokussieren. Mechatroniker:innen lernen also ständig dazu und arbeiten immer mehr an der Schnittstelle von Mechanik, Elektronik und IT. 

Ja, absolut. Maschinen und Anlagen sind aus Industrie und Handwerk nicht wegzudenken – und der Bedarf an präzisen, zuverlässigen High-Tech-Lösungen wächst weiter. Entsprechend gefragt sind gut ausgebildete Mechatroniker:innen. Dazu kommt: Die Verdienstmöglichkeiten sind attraktiv, vor allem bei tarifgebundenen Unternehmen, was den Beruf auch langfristig interessant macht. 

Nachhaltigkeit

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