LIST AG
Leipzig, Sachsen
Stell dir vor: Die Vögel zwitschern, Blumen blühen, und du liegst entspannt auf weichem grünem Gras, während im Hintergrund Kinder auf dem Spielplatz toben. Besonders in dicht bebauten Städten sind solche Grün- und Freizeitflächen unglaublich wertvoll.
Aber wer steckt eigentlich dahinter? Diese schönen Oasen verdanken wir u. a. den Landschaftsarchitekt:innen. Sie entwickeln innovative Konzepte, um urbane Räume grüner, umweltfreundlicher und lebenswerter zu machen. Ob Parks, Fußgängerzonen, Spielplätze, Schulhöfe oder Dachterrassen – sie schaffen Orte zum Wohlfühlen. Davon profitieren am Ende alle: das Klima, die Umwelt und wir Menschen.
Klingt das nicht nach einem sinnhaften, erfüllenden und spaßigen Job?
Um Landschaftsarchitekt:in zu werden, ist ein Studium an einer Hochschule erforderlich. Für die Zulassung benötigst du unter Umständen einen bestimmten Numerus Clausus (NC), den du mit deiner Abiturnote erreichen musst. Wie hoch der ist, hängt ganz von der Hochschule ab.
Wenn du dich für Klima, Natur und deren Erhaltung und Pflege begeisterst, passt das Studium perfekt zu dir. Da du täglich Naturflächen gestalten und pflegen wirst, sollten dir Umweltschutz und die Anpassung an den Klimawandel wirklich am Herzen liegen.
Um die richtigen Pflanzen und Materialien für jedes Projekt auszuwählen, brauchst du außerdem umfassende Kenntnisse in Biologie sowie in der Garten- und Landschaftspflege. Ebenso wichtig sind ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und kreatives Denken, um Visionen in konkrete Pläne umzusetzen. Da du dich eng mit deinen Auftraggeber:innen abstimmen und auf deren Bedürfnisse eingehen wirst, sind ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten unerlässlich.
Um bestens in der Branche dazustehen, lohnt es sich auf jeden Fall an den Bachelor noch ein Masterstudium dranzuhängen. Vor allem, wenn du später mal selbstständig als Landschaftsarchitekt:in oder Freiraumplaner:in arbeiten möchtest, braucht es dieses Studium. Dabei kannst du entweder den gleichnamigen Master wählen, oder aber ein bisschen spezifischer werden. Zur Auswahl stehen z.B. diese Studiengänge:
Geh bei der Entscheidung einfach deinen Interessen nach! Sollte dich die Hochschullehre dann aber so richtig gepackt haben, kannst du dich auch dazu entscheiden, nach dem Studium an einem Lehrstuhl zu promovieren (mit der Doktorarbeit den Dr.-Titel einsacken) und vielleicht sogar zu habilitieren. Die Habilitation würde dir den Weg zur Professur freischaufeln.
Mit einem abgeschlossenen Studium in der Landschaftsarchitektur stehen dir in jedem Fall mehrere Türen offen: ob in der öffentlichen Verwaltung, im Gartenbau, in der Architektur, in Gewerkschaften oder der Freizeitwirtschaft.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Landschaftsarchitekt:innen gestalten Natur- und Freiflächen so, dass sie ökologisch funktionieren und gleichzeitig für Menschen lebenswert sind. Sie planen Grünanlagen, die Hitze reduzieren, Wasser speichern, Arten schützen und Städten mehr Lebensqualität geben. Jede Fläche wird so gestaltet, dass sie langfristig umweltfreundlich bleibt – echte Nachhaltigkeit, die man sehen und spüren kann.
Durch den Klimawandel verändert sich der Job stark. Längere Hitzewellen, Starkregen oder trockene Böden erfordern neue Ideen: smarte Bewässerung oder hitzeresistente Stadtgestaltung. Gleichzeitig nutzen Landschaftsarchitekt:innen immer mehr digitale Tools, wie 3D-Planung, GIS-Daten oder Simulationen, um Flächen präzise und zukunftsfähig zu entwickeln.
Ja, sehr! Städte, Gemeinden und Unternehmen brauchen dringend klimaangepasste Freiräume, damit Menschen im Sommer nicht dahinschmelzen. Diese werden nämlich mit jedem Jahr heißer. Daher braucht es Fachleute, die gute Ideen für Anpassungsstrategien mitbringen. Dazu kommen vielfältige Einsatzorte: Stadtplanung, Umweltbüros, Architektur, Forschung, Beratung. Der Beruf bleibt also nicht nur gefragt, sondern wird immer wichtiger.