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Landschaftsarchit­ekt:in

Als Landschaftsarchitekt:in kümmerst du dich um die nachhaltige Gestaltung und Instandhaltung von Stadt- und Naturlandschaften, die sich harmonisch in ihre Umgebung einfügen und gleichzeitig klimafreundlich sind.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer

3 Jahre (2 Jahre Master)

Anforderung

Skills

Analytisches DenkenEngagementInnovatives DenkenKommunikationsstärkeKreativitätLösungsorientiertSorgfaltTechnisches VerständnisUmweltbewusstsein

Gehalt

Ø 53.620 €/Jahr, 4.468 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 06/2025)
Teller

Stell dir vor: Die Vögel zwitschern, Blumen blühen, und du liegst entspannt auf weichem grünem Gras, während im Hintergrund Kinder auf dem Spielplatz toben. Besonders in dicht bebauten Städten sind solche Grün- und Freizeitflächen unglaublich wertvoll.

Aber wer steckt eigentlich dahinter? Diese schönen Oasen verdanken wir u. a. den Landschaftsarchitekt:innen. Sie entwickeln innovative Konzepte, um urbane Räume grüner, umweltfreundlicher und lebenswerter zu machen. Ob Parks, Fußgängerzonen, Spielplätze, Schulhöfe oder Dachterrassen – sie schaffen Orte zum Wohlfühlen. Davon profitieren am Ende alle: das Klima, die Umwelt und wir Menschen.

Klingt das nicht nach einem sinnhaften, erfüllenden und spaßigen Job?

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Mika
Hab deine Story gesehen… war das dieser neue Park bei dir in der Stadt?
Jaa! Den hab ich sogar mit entworfen 🙆🏼‍♀️
Mika
Echt jetzt? Was genau machst du da?
Ich plane Parks, Spielplätze und Grünflächen – also Orte, wo Leute gerne chillen oder sich treffen.
Mika
Das klingt ja mega schön!🌞
Voll! Das ist es auch. Am coolsten ist, wenn du später siehst, dass dein Plan zu nem echten Ort geworden ist.

Voraussetzungen

Um Landschaftsarchitekt:in zu werden, ist ein Studium an einer Hochschule erforderlich. Für die Zulassung benötigst du unter Umständen einen bestimmten Numerus Clausus (NC), den du mit deiner Abiturnote erreichen musst. Wie hoch der ist, hängt ganz von der Hochschule ab.

Wenn du dich für Klima, Natur und deren Erhaltung und Pflege begeisterst, passt das Studium perfekt zu dir. Da du täglich Naturflächen gestalten und pflegen wirst, sollten dir Umweltschutz und die Anpassung an den Klimawandel wirklich am Herzen liegen.

Um die richtigen Pflanzen und Materialien für jedes Projekt auszuwählen, brauchst du außerdem umfassende Kenntnisse in Biologie sowie in der Garten- und Landschaftspflege. Ebenso wichtig sind ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und kreatives Denken, um Visionen in konkrete Pläne umzusetzen. Da du dich eng mit deinen Auftraggeber:innen abstimmen und auf deren Bedürfnisse eingehen wirst, sind ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten unerlässlich.


Was man im Job macht

Entwerfen, Planen und Instandhalten von landschaftlichen Anlagen und Freiräumen, z. B. öffentliche Parks, Privatgärten, Dachterrassen, Fußgängerzonen, Natur- und Kulturlandschaften, Spielplätze, Schulgelände

Versickerungsflächen planen

Umsetzung der Pläne oder Begleitung und Überwachung der Umsetzung

ökologische Maßnahmen durchführen, um das Klima angenehmer zu gestalten

Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen


Ein typischer Arbeitstag

08:00 Uhr
Dein Tag startet mit der Bearbeitung von E-Mails, bei der du Anfragen und neue Themen priorisierst und beantwortest. Anschließend verschaffst du dir im Terminkalender einen Überblick über deinen Tagesplan.
09:00 Uhr
Als erster Termin steht ein Meeting mit deinen Kolleg:innen an. Ihr besprecht das aktuelle Projekt und überlegt, wo z. B. Schattenplätze geschaffen werden können und wie die Flächengestaltung zu einem angenehmeren Sommer beitragen kann.
10:00 Uhr
Nach dem Meeting geht´s an die Umsetzung – zumindest digital. Du feilst am Computer an CAD-Plänen, erstellst 3D-Modelle in SketchUp oder Vectorworks oder bereitest Renderings in Lumion vor. Außerdem recherchierst du passende Pflanzen und Materialien.
12:00 Uhr
Mittagspause
13:00 Uhr
Du fährst zur Baustelle eines anderen Projekts. Du sprichst dich mit dem Bauleiter ab und stellst sicher, dass alles nach Plan läuft. Wenn Probleme auftreten, machst du dir Notizen und Fotos, um ggf. später eine Lösung zu finden.
15:00 Uhr
Zurück im Büro beginnst du mit der Lösungssuche und führst Telefonate mit den Baupartnern. 
16:00 Uhr
Du dokumentierst Besprechungsergebnisse, speicherst Pläne ab und machst eine kurze To-Do-Liste für den nächsten Tag.
17:00 Uhr
Finito und Feierabend

Perspektiven & Weiterbildung

Um bestens in der Branche dazustehen, lohnt es sich auf jeden Fall an den Bachelor noch ein Masterstudium dranzuhängen. Vor allem, wenn du später mal selbstständig als Landschaftsarchitekt:in oder Freiraumplaner:in arbeiten möchtest, braucht es dieses Studium. Dabei kannst du entweder den gleichnamigen Master wählen, oder aber ein bisschen spezifischer werden. Zur Auswahl stehen z.B. diese Studiengänge:

Geh bei der Entscheidung einfach deinen Interessen nach! Sollte dich die Hochschullehre dann aber so richtig gepackt haben, kannst du dich auch dazu entscheiden, nach dem Studium an einem Lehrstuhl zu promovieren (mit der Doktorarbeit den Dr.-Titel einsacken) und vielleicht sogar zu habilitieren. Die Habilitation würde dir den Weg zur Professur freischaufeln.

Mit einem abgeschlossenen Studium in der Landschaftsarchitektur stehen dir in jedem Fall mehrere Türen offen: ob in der öffentlichen Verwaltung, im Gartenbau, in der Architektur, in Gewerkschaften oder der Freizeitwirtschaft.


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Landschaftsarchitekt:innen gestalten Natur- und Freiflächen so, dass sie ökologisch funktionieren und gleichzeitig für Menschen lebenswert sind. Sie planen Grünanlagen, die Hitze reduzieren, Wasser speichern, Arten schützen und Städten mehr Lebensqualität geben. Jede Fläche wird so gestaltet, dass sie langfristig umweltfreundlich bleibt – echte Nachhaltigkeit, die man sehen und spüren kann.

Durch den Klimawandel verändert sich der Job stark. Längere Hitzewellen, Starkregen oder trockene Böden erfordern neue Ideen: smarte Bewässerung oder hitzeresistente Stadtgestaltung. Gleichzeitig nutzen Landschaftsarchitekt:innen immer mehr digitale Tools, wie 3D-Planung, GIS-Daten oder Simulationen, um Flächen präzise und zukunftsfähig zu entwickeln.

Ja, sehr! Städte, Gemeinden und Unternehmen brauchen dringend klimaangepasste Freiräume, damit Menschen im Sommer nicht dahinschmelzen. Diese werden nämlich mit jedem Jahr heißer. Daher braucht es Fachleute, die gute Ideen für Anpassungsstrategien mitbringen. Dazu kommen vielfältige Einsatzorte: Stadtplanung, Umweltbüros, Architektur, Forschung, Beratung. Der Beruf bleibt also nicht nur gefragt, sondern wird immer wichtiger.

Nachhaltigkeit

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