Typische Tätigkeit als Klimatolog:in im Arbeitsalltag
Energiewirtschaft
Wissenschaft

Klimatolog:in

Als Klimatolog:in aka. Klimaforscher:in erforschst du das Klima unserer Erde. Du entwickelst Modelle, die uns zeigen, wie wir unseren Planeten retten können.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer

3 Jahre (ggf. 2 Jahre Master)

Skills

Analytisches Denken
Flexibilität
Problemlösungskompetenz
Selbstdisziplin
Selbstständiges Arbeiten
Teamfähigkeit
Technisches Verständnis
Umweltbewusstsein
Verantwortungsbewusst

Gehalt

Ø 63.288 €/Jahr, 5.274 €/mtl., brutto, Deutschland (Stand: 03/2026)
Teller

Ein Rekordsommer jagt den nächsten. Die Pole schmelzen. Extremwetter ist der neue Normalzustand. Auch wenn es in den News mal ruhiger um die Klimakrise wird, bleibt sie allgegenwärtig. Was wir jetzt brauchen? Echte Anpassungslösungen. Und genau hier kommen Klimatolog:innen ins Spiel.

Sie messen, analysieren und machen die Zukunft in wissenschaftlichen Simulationen sichtbar. Gleichzeitig übersetzen sie komplexe Daten für die Öffentlichkeit – damit jeder versteht, was auf dem Spiel steht. It’s time for change! Bist du ready, unsere Zukunft aktiv mitzugestalten?

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Elena
Du, sag mal… ist das gerade eigentlich normales Aprilwetter oder schon der Klimawandel? 😅
Haha, die Frage krieg ich oft! Aber als Klimatologin schaue ich mir zum Glück nicht nur das Wetter von heute an.
Elena
Ach echt? Was machst du denn genau in deinem Job?
Ich untersuche langfristige Trends über Jahre und Jahrzehnte. Wir berechnen Modelle, wie sich unsere Region hier in Mitteldeutschland verändert.
Elena
Krass, also bist du quasi die Wahrsagerin für unseren Planeten?
Eher die Datenauswerterin. Aber ja, wir liefern die Fakten, damit wir uns rechtzeitig anpassen können. 🌍

Voraussetzungen

Klima- und Umweltschutz sind deine Leidenschaft und die Wissenschaft dein Ding? Perfekt. Bleibt nur die Frage: Wie wirst du Klimatolog:in?

Dein Ticket ins Klima-Game ist ein (Fach-)Abitur und ein Studium wie Meteorologie, Atmosphären-, Geo- oder Geophysikwissenschaften. Check vorab den NC deiner Wunsch-Uni – dieser Wert ist kein fester Richtwert, sondern hängt davon ab, wie viele sich bewerben. Je besser deine Abinote, desto sicherer dein Platz.

Dein Skillset aus Mathe, Physik, Bio und Informatik bereiten dir keine Bauchschmerzen. Zahlen, Formeln, smarte Software und Messgeräte sind dein tägliches Werkzeug.

Noch mehr Superkräfte? Für präzise Forschung brauchst du eine sorgfältige Arbeitsweise und eine ordentliche Portion Geduld. Manchmal lassen Ergebnisse auf sich warten – da hilft nur Durchhaltevermögen! Stell dich auch auf Exkursionen und Expeditionen ein. Das bedeutet: Reisen und unregelmäßige Arbeitszeiten, aber dafür arbeitest du immer in einem motivierten Team. Teamfähigkeit ist also Pflicht!


Was man im Job macht

Forschungsprojekte planen und durchführen 

klimarevelante Daten messen, dokumentieren und auswerten (z.B. Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck) 

Modelle zur Klimaprognose entwickeln und auswerten 

Risikobewertungen durchführen

an Klimakonferenzen teilnehmen und Vorträge halten 

Forschungsberichte und Studien verfassen und publizieren 

wissenschaftliche Dokumentationen und Datenbanken führen 

Beratung von Behörden, Ministerien und Umweltorganisationen 

Leitfäden und Klimaschutzprogramme entwickeln 


Ein typischer Arbeitstag

08:30 Uhr
Nach einem ersten Kaffee und kleinen Plausch im Team, checkst du erstmal E-Mails und andere News z.B. von Forschungspartnern.
09:30 Uhr
Du wertest die Daten aus, die du in den letzten Tagen gemessen hast (u.a. Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit). Die Ergebnisse veranschaulichst du mithilfe von Computerprogrammen in Klimamodellen.
11:30 Uhr
Die Ergebnisse besprichst du mit deinem Team. Passen die Werte zusammen? Gibt es Auffälligkeiten, die genauer betrachtet werden müssen? Muss vielleicht sogar eine Warnung ausgesprochen werden?
12:00 Uhr
Mittagspause
13:15 Uhr
Nächste Woche steht eine Klimakonferenz an, bei der du einen Vortrag hältst. Dafür bereitest du eine umfangreiche Präsentation vor.
15:00 Uhr
Du schreibst für ein Fachmagazin einen Artikel zu einem aktuellen Klima-Thema.
16:00 Uhr
Bevor es für dich nach Hause geht, steht noch ein Call mit einem Journalisten an. Er möchte über die aktuellen Klimabedrohungen schreiben und hat dich nach deiner Expertise gefragt.
17:00 Uhr
Feierabend

Perspektiven & Weiterbildung

Nach deinem abgeschlossenen Studium und den ersten Berufserfahrungen kannst du dich auf Tagungen und Konferenzen immer wieder mit anderen Wissenschaftler:innen austauschen und durch Vorträge neuen Input gewinnen. An Weiterbildungsinstituten werden auch regelmäßig Kurse und Lehrgänge angeboten, die dich zu den wichtigen Themen der Wissenschaft up to date halten – zum Beispiel zu neuesten KI-Klimamodellen, Big-Data-Analysen oder Strategien zur Klimaanpassung.

Hast du dich als Klimaforscher:in etabliert und deine Skills vertieft, hast du auch gute Chancen, eine leitende Rolle im Forschungsteam zu übernehmen.

Du willst dein Wissen lieber mit der Welt teilen, statt nur im Labor oder am Rechner zu sitzen? Dann ist der Weg in den Wissenschaftsjournalismus perfekt für dich. Als Freelancer:in oder Redakteur:in erklärst du komplexe Klimathemen verständlich für die Öffentlichkeit – egal ob in Dokus, Podcasts oder Artikeln.



Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Er liefert die Blaupause für den Wandel. Egal ob Energiewende oder Artenschutz – alles beginnt mit den Berechnungen der Klimatolog:innen. Du beschäftigst dich tagtäglich mit den klimatischen Entwicklungen und deren Folgen. Im besten Fall können wir dank deiner Arbeit drohende Umwelt- und Klimaschäden noch vollständig abwenden. Und dort, wo das nicht mehr geht, lieferst du die Basis für smarte Strategien der Klimaanpassung. Du steckst dein ganzes Herzblut in den Schutz unserer Lebensgrundlagen – damit auch künftige Generationen noch einen lebenswerten Planeten bewohnen können.

Die Relevanz der Klimaforschung hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Als Klimatolog:in sind die Politik und Unternehmen auf deine Expertise angewiesen, um ihre Arbeit an die Klimafolgen anzupassen.

Deine Kenntnisse und Daten gewinnst du heutzutage mithilfe von KI und anderen smarten Technologien. Die Technik ist also dein ständiger Begleiter und supportet dich dabei, riesige Datenmengen präzise auszuwerten. Der Beruf wird also immer digitaler und einflussreicher!

Definitiv! Wir brauchen Menschen, die sich mit dem Ausmaß des Klimawandels auskennen und verstehen, welche Folgen er auf unser Leben haben wird. Es ist also safe kein Nischenthema, sondern die Basis wichtiger politischer Entscheidungen, die uns alle betreffen!  

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Geprüft von
Geprüft von Ramona
Veröffentlicht (Aktualisiert: 25.06.2026 05:56 Uhr)

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