Fraunhofer: ENAS – Elektronische Nanosysteme
Chemnitz, Sachsen
Spricht man von “Nano” (10−9) handelt es sich um Milliardstel im Minusbereich. Heißt: es ist winzig. So winzig, dass wir es niemals mit bloßem Auge wahrnehmen könnten. Und doch spielt sich dort einiges ab. In der Welt der Nanostrukturen entscheidet sich, wie Materialien reagieren, wie Oberflächen beschaffen sind – und sogar wie Krankheiten entstehen und bekämpft werden können.
Im Labor arbeiten Nanotechnolog:innen an Forschungsprojekten und Studien. Sie analysieren die Strukturen, verändern gezielt Eigenschaften von Werkstoffen oder entwickeln neue Ansätze für medizinische Behandlungen.
Ein Beruf, der sich für eine positive Entwicklung der Zukunft im Kleinen einsetzt und dabei Großes bewirken kann!
In die Welt der Nanotechnologie kannst du einsteigen, wenn du erfolgreich ein Studium im Bereich Nanowissenschaft abgeschlossen hast. Grundvoraussetzung dafür ist das (Fach-)Abitur oder eine gleichwertige berufliche Qualifikation. Da der Studiengang zulassungsfrei ist, also kein Numerus Clausus (NC) gegeben ist, kannst du dich einfach einschreiben. Du ersparst dir daher schon mal das Bangen um einen Platz!
Mit ausreichend Interesse für Naturwissenschaften und guten Noten in Mathe, Physik und Chemie stehst du im Studium schon mal gut da. Viele wissenschaftliche Texte, werden auf Englisch sein. Und im Berufsalltag wirst du mit internationalen Kolleg:innen viel Englisch sprechen müssen – das sollte also gut sitzen. Im Umgang mit technischen Geräten braucht es ein gewisses Grundverständnis für die Funktionsweise der Technik. Ansonsten sind Kreativität, räumliches Denken und Feinmotorik gefragt. Darüber hinaus solltest du gut planen und organisieren, sorgfältig und selbstständig arbeiten können.
Strebst du nach dem Bachelor oder nach ein paar Jahren Berufserfahrung eine Weiterbildung an, um deine Aufstiegsmöglichkeiten zu pushen, stehen dir mehrere Wege offen. Wie wäre es mit…
…der REFA-Weiterbildung? Es handelt sich um eine besondere Ausbildung, die du direkt beim REFA-Verband absolvieren kannst. Dort werden dir intensiv die Grundlagen des Industrial Engineerings vermittelt.
… einem Master-Studiengang, z. B.
Nach dem Masterstudium könntest du noch die Promotion dranhängen, die dir den Dr.-Titel verleiht. Eine Nummer größer geht immer noch: Mit der Habilitation erklimmst du den Weg an die Spitze der universitären Lehre und wirst zum Professor oder zur Professorin.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Die Nanotechnologie eröffnet viele neue Chancen für innovative Entwicklungen in den verschiedensten Branchen. Nicht nur in der Medizin oder in der chemischen Produktionstechnik – auch im Umweltschutz verbirgt sich in der Nanotechnologie großes Potenzial. Effiziente Technologien ermöglichen die Reduzierung des Ressourcen- und Energieverbrauchs. Auch Umweltschadstoffe können aus der Umwelt herausgefiltert und entfernt werden.
Der Beruf entwickelt sich rasant weiter. Künstliche Intelligenz hilft, komplexe Materialeigenschaften vorherzusagen und Entwicklungsprozesse deutlich zu beschleunigen. Mit neuen Fertigungsmethoden wie dem 4D-Druck lassen sich „Smart Materials“ herstellen, die sich an ihre Umgebung anpassen – zum Beispiel an Temperatur, Feuchtigkeit oder Druck. Dadurch entstehen völlig neue Anwendungen in Medizin, Energie und Umwelttechnik.
Dank der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, die sich mittlerweile auf jeden Industriezweig ausweiten, sind die Zukunftsaussichten herausragend! Ob in einer Forschungseinrichtung oder in der industriellen Produktion – mit deinem Wissen kannst du die Welt grüner gestalten und mit positivem Impact verbessern!