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Ingenieur:in – Materialwissenschaft­en

Als Ingenieur:in für Materialwissenschaften arbeitest du in der Produktion von Materialien und Werkstoffen. Dein Aufgabenbereich reicht von der Entwicklung über die Planung bis hin zur Qualitätssicherung der Stoffe.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer

3 Jahre (+ ggf. 2 Jahre Master)

Anforderung

Skills

Analytisches DenkenDurchhaltevermögenInnovatives DenkenKreativitätLernbereitschaftOrganisationstalentProblemlösungskompetenzSelbstständiges ArbeitenSorgfaltTechnisches Verständnis

Gehalt

Ø 63.817 €/Jahr, 5.318 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 10/2025)
Teller

Wie viele Gegenstände benutzt du täglich, ohne groß darüber nachzudenken, woraus sie eigentlich bestehen? Zum Beispiel die Handyhülle aus Silikon, Pfannen aus Edelstahl oder Handtücher aus feinster Baumwolle – alles Materialien, die in aufwändigen Produktionsprozessen hergestellt werden und auf ihre Qualität hin überprüft werden.

In der Produktionshalle hast du als Ingenieur:in für Materialwissenschaften alle Abläufe im Blick, führst die Qualitätskontrollen durch und brainstormst mit deinem Team für neue innovative Ideen. Geht es um die Nachhaltigkeit in der Branche, kann nämlich noch einiges verbessert werden. Weg von Plastik, hin zu biologisch abbaubaren oder wiederverwendbaren Materialien. Denn die Zukunft ist grün – und du kannst mit deiner Arbeit den Wandel ordentlich vorantreiben!

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Tom
Du hast doch gesagt, du arbeitest jetzt in der Industrie… was machst du da genau? 🙂
Ich arbeite als Ingenieur für Materialwissenschaften. ✨
Tom
Und was macht man da?
Ich bin in der Produktion unterwegs und optimiere Materialien und Abläufe. Wir suchen ständig Wege, Emissionen zu senken und nachhaltiger zu produzieren. 🌱 Da gibt´s viel zu tun!
Tom
Ahh okay – klingt spannend! Und safe erfolgreich?
Jaa, du glaubst nicht, wie viel man ändern kann, wenn man ein bisschen an den Prozessen dreht.

Voraussetzungen

Um Ingenieur oder Ingenieurin für Materialwissenschaften werden zu können, brauchst du ein abgeschlossenes Studium. Dafür hast du drei Wege zur Auswahl: den Klassiker an der Hochschule, das duale Studium (die perfekte Kombi aus Theorie und Praxis im Unternehmen) oder volle Flexibilität im Fernstudium. Für die Aufnahme an (egal welcher) Hochschule brauchst du in jedem Fall das Abitur oder Fachabitur. Manche Unis verlangen außerdem, dass du ein sechswöchiges Vorpraktikum vorweisen kannst.

Gute Grundkenntnisse in Mathe, Physik, Chemie und Informatik bringen dich im Studium weiter. Um Fachliteratur zu verstehen, sind in jedem Ingenieurstudium gute Englischkenntnisse nicht verkehrt.

Für die Entwicklung neuer Ideen und Lösungsansätze solltest du Kreativität und Durchhaltevermögen mitbringen. Geht es um die Umsetzung deiner Visionen, kommt es auf dein Planungstalent, sorgfältige Arbeitsweise und technisches Verständnis an.

Also dann – ran ans Werk!


Was man im Job macht

Materialien und Werkstoffe entwickeln, herstellen, optimieren und bearbeiten 

Neue Verfahren zur Produktion der Materialien entwickeln 

Produktionsanlagen entwickeln 

Versuchsreihen und Materialprüfungen durchführen 

Produktionsprozesse optimieren, planen und leiten 

Qualitätsprüfungen durchführen 

Sicherheits- und umweltschutztechnische Bestimmungen überwachen 

Kundenberatung und Verkauf 


Ein typischer Arbeitstag

07:30 Uhr
First checkst du deine Mails – natürlich nicht ohne einen leckeren Kaffee.
08:00 Uhr
Im Teammeeting besprichst du mit deinen Kolleg:innen den Stand der Produktion und welche Materialien und Werkstoffe neu entwickelt oder getestet werden müssen. 
09:00 Uhr
Nach dem Meeting geht’s in die Produktionshalle. Du hast sämtliche Konfigurationsparameter und die Prozesse im Blick.
12:00 Uhr
Mittagspause
13:00 Uhr
Manche Materialien wurden fertig produziert.  Bevor sie weiterverarbeitet werden können, führst du Materialprüfungen durch – dazu gehören z.B. die Härteprüfung, Zugversuche und Untersuchungen mit dem Mikroskop. So stellst du sicher, dass alle Produkte den Qualitätsstandards entsprechen.
15:00 Uhr
Zurück im Büro wertest du die Prüfergebnisse aus und dokumentierst sie im System. Anschließend überlegst du dir, wie man die Produkte noch optimieren könnte und präsentierst diese der Produktionsleitung.
16:30 Uhr
Feierabend

Perspektiven & Weiterbildung

Die Weiterbildungsmöglichkeiten in dem Beruf sind sehr vielfältig. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, sind Anpassungsweiterbildungen eine gute Idee. So kannst du dein Wissen regelmäßig auffrischen – egal ob zu neuen Werkstoffen, Fertigungstechnologien oder nachhaltigen Produktionsprozessen.

Willst du deine Aufstiegschancen toppen, ist ein Masterstudium the way to go. Je nach Vorliebe kannst du dich auf folgende Bereichen spezialisieren:

Werkstoffwissenschaft-/technik

Baustoffingenieurwissenschaften

Polymerwissenschaften

Batterietechnik

Physik

Metallurgie, Hüttenwesen


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Gerade im Hinblick auf eine grünere Zukunft spielt dein Beruf eine Schlüsselrolle. Du setzt dich für die Produktion innovativer Werkstoffe ein, die energieeffizient, biologisch abbaubar und recycelbar sind. In der Produktion optimierst du Verfahren, um Energieverbrauch und Materialeinsatz so gering wie möglich zu halten und die Industrie in der Nachhaltigkeit Schritt für Schritt voranzubringen. 

In der Umsetzung deiner Ideen kommt dir die Digitalisierung zugute! Technologien wie der 3D-Druck, Simulationen und Laserscanning beschleunigen Produktionsprozesse und ermöglichen präzisere Ergebnisse. Smarte Kunststoffe und Textilien eröffnen dir außerdem ganz neue Möglichkeiten für die Entwicklung nachhaltiger Produkte. 

Geht es um deine Zukunftsaussichten, musst du dir keine Sorgen machen. Als Ingenieur:in Materialwissenschaften hast du das Know-How, welches basically in jeder industriellen Branche gebraucht wird. Ob in der Automobilindustrie, in der Mikroelektronik, Metallerzeugung, Medizin- oder Umwelttechnik – deine Expertise bringt die Produktion voran und freut sich über jedes schlaue Köpfchen und jede helfende Hand. 

Nachhaltigkeit

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