OPES Solar Mobility GmbH
Zwenkau, Sachsen
Wie viele Gegenstände benutzt du täglich, ohne groß darüber nachzudenken, woraus sie eigentlich bestehen? Zum Beispiel die Handyhülle aus Silikon, Pfannen aus Edelstahl oder Handtücher aus feinster Baumwolle – alles Materialien, die in aufwändigen Produktionsprozessen hergestellt werden und auf ihre Qualität hin überprüft werden.
In der Produktionshalle hast du als Ingenieur:in für Materialwissenschaften alle Abläufe im Blick, führst die Qualitätskontrollen durch und brainstormst mit deinem Team für neue innovative Ideen. Geht es um die Nachhaltigkeit in der Branche, kann nämlich noch einiges verbessert werden. Weg von Plastik, hin zu biologisch abbaubaren oder wiederverwendbaren Materialien. Denn die Zukunft ist grün – und du kannst mit deiner Arbeit den Wandel ordentlich vorantreiben!
Um Ingenieur oder Ingenieurin für Materialwissenschaften werden zu können, brauchst du ein abgeschlossenes Studium. Dafür hast du drei Wege zur Auswahl: den Klassiker an der Hochschule, das duale Studium (die perfekte Kombi aus Theorie und Praxis im Unternehmen) oder volle Flexibilität im Fernstudium. Für die Aufnahme an (egal welcher) Hochschule brauchst du in jedem Fall das Abitur oder Fachabitur. Manche Unis verlangen außerdem, dass du ein sechswöchiges Vorpraktikum vorweisen kannst.
Gute Grundkenntnisse in Mathe, Physik, Chemie und Informatik bringen dich im Studium weiter. Um Fachliteratur zu verstehen, sind in jedem Ingenieurstudium gute Englischkenntnisse nicht verkehrt.
Für die Entwicklung neuer Ideen und Lösungsansätze solltest du Kreativität und Durchhaltevermögen mitbringen. Geht es um die Umsetzung deiner Visionen, kommt es auf dein Planungstalent, sorgfältige Arbeitsweise und technisches Verständnis an.
Also dann – ran ans Werk!
Die Weiterbildungsmöglichkeiten in dem Beruf sind sehr vielfältig. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, sind Anpassungsweiterbildungen eine gute Idee. So kannst du dein Wissen regelmäßig auffrischen – egal ob zu neuen Werkstoffen, Fertigungstechnologien oder nachhaltigen Produktionsprozessen.
Willst du deine Aufstiegschancen toppen, ist ein Masterstudium the way to go. Je nach Vorliebe kannst du dich auf folgende Bereichen spezialisieren:
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Gerade im Hinblick auf eine grünere Zukunft spielt dein Beruf eine Schlüsselrolle. Du setzt dich für die Produktion innovativer Werkstoffe ein, die energieeffizient, biologisch abbaubar und recycelbar sind. In der Produktion optimierst du Verfahren, um Energieverbrauch und Materialeinsatz so gering wie möglich zu halten und die Industrie in der Nachhaltigkeit Schritt für Schritt voranzubringen.
In der Umsetzung deiner Ideen kommt dir die Digitalisierung zugute! Technologien wie der 3D-Druck, Simulationen und Laserscanning beschleunigen Produktionsprozesse und ermöglichen präzisere Ergebnisse. Smarte Kunststoffe und Textilien eröffnen dir außerdem ganz neue Möglichkeiten für die Entwicklung nachhaltiger Produkte.
Geht es um deine Zukunftsaussichten, musst du dir keine Sorgen machen. Als Ingenieur:in Materialwissenschaften hast du das Know-How, welches basically in jeder industriellen Branche gebraucht wird. Ob in der Automobilindustrie, in der Mikroelektronik, Metallerzeugung, Medizin- oder Umwelttechnik – deine Expertise bringt die Produktion voran und freut sich über jedes schlaue Köpfchen und jede helfende Hand.