Adolf Jass GmbH & Co. KG
Rudolstadt, Thüringen
Das gute alte Papier – davon verbrauchen wir so krass viel. Wie kann es sein, dass überhaupt noch Bäume stehen? Ganz einfach: Wir haben das Recycling-Level maximiert. Anstatt ständig neues Papier herzustellen, nutzen wir Altpapier, bereiten die Fasern technologisch auf und erschaffen daraus Neues. Und das in gigantischen Mengen.
In der Industrie braucht es dafür versierte Köpfe, die den Überblick behalten und die High-Tech-Anlagen im Griff haben.
That’s you – als Industriemeister:in in der Papiererzeugung! Die Grundausbildung hast du schon in der Tasche, jetzt geht’s einfach um noch mehr Verantwortung. In der Produktionshalle stehst du am Hebel, führst dein Team und sorgst dafür, dass Ressourceneffizienz nicht nur ein Wort, sondern Realität wird.
Möchtest du die Weiterbildung als Industriemeister:in in der Papiererzeugung machen, musst du schon eine Ausbildung in einem anerkannten Beruf der Papier- und Zellstoffproduktion abgeschlossen haben. Auch Berufserfahrung solltest du bereits gesammelt haben.
Fachlich sind in dem Job vor allem grundlegende Kenntnisse in Mathe, Chemie, Physik, Wirtschaft und Recht gefragt. Technisches Verständnis ist deine Key-Voraussetzung.
Geht es um die Arbeit mit deinen Teamkolleg:innen und Auszubildenden, solltest du auch berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen mitbringen. Es sollte für dich also kein Problem darstellen, die Führungsrolle zu übernehmen. Ansonsten sind bei der Umsetzung deiner Arbeit handwerkliches Geschick sowie Planungs- und Organisationsfähigkeiten wichtig.
Der Titel des/der Industriemeister:in für Papiererzeugung eröffnet dir die Türen zum beruflichen Aufstieg und echter Verantwortung. Als Nächstes könnte die Beförderung zum/zur Produktionsleiter:in, Betriebsleiter:in oder in die Geschäftsführung folgen. Crazy, oder?
Trotzdem kannst du dich berufsbegleitend immer noch weiterentwickeln. Mit Seminaren und Kursen zu Themen wie dem Qualitätsmanagement oder der Betriebswirtschaft bist du gut prepared, um das Unternehmen (mit) zu führen. Auch die Weiterbildung zum/zur technischen Fachwirt:in steht auf der Liste der Weiterbildungsmöglichkeiten.
Mit deinem Meister:innen-Abschluss kannst du außerdem auch ohne die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife ein Studium an der Hochschule beginnen. Diese Studiengänge knüpfen dabei gut an deine bereits gewonnenen Kenntnisse an:
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Die Papierindustrie ist Vorreiter, wenn es ums Recycling geht. Rund 79 Prozent des Papiers werden in Deutschland recycelt. Das ist Kreislaufwirtschaft at its best. Die Primärfasern stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und sichern so die ökologische Basis.
In deiner Rolle als Industriemeister:in steuerst du die komplexen Produktionsprozesse aktiv, minimierst den ökologischen Fußabdruck durch Prozessoptimierung und garantierst einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen.
Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch – das macht sich in der Papierindustrie krass bemerkbar. Apps bieten dir mittlerweile einen umfassenden Überblick über die wichtigen Daten der Produktionsmaschinen, der Color Reader supportet dich beim Farbabgleich des Pappkartons und sogar Roboter können in der Produktion oder bei der Qualitätskontrolle zum Einsatz kommen. Ganz grundsätzlich ist klar: Die Herstellung läuft automatisiert und Daten können digital schnell erfasst und ausgewertet werden.
Oh ja! Der Fachkräftemangel ist real, auch in der Papierindustrie. Es braucht gut ausgebildete Fachleute, die die offenen Stellen besetzen. Die Boomer-Generation geht nämlich so langsam in den Ruhestand – das hinterlässt große Lücken. Zeit für dich, das Ruder zu übernehmen!