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Industriemechaniker:in
Als Industriemechaniker:in bist du für die Herstellung, Instandhaltung, Reparatur und Wartung von Geräteteilen und Baugruppen von Produktionsanlagen zuständig.
Das Wichtigste auf einen Blick
Ausbildungsformen
Ausbildungsdauer
Anforderung
Arbeitsumgebung
Skills
Gehalt
Dich fasziniert die Technikwelt mit den großen Maschinen, die Autos, Textilien, Lebensmittel und Co. in Rekordgeschwindigkeit produzieren? Gleichzeitig bist du selbst gerne am Tüfteln?
Machst du die Ausbildung als Industriemechaniker:in, kannst du täglich die kleinen Bauteile zu großen Maschinen zusammenfügen, die Technik zum Laufen bringen und bei Fehlern die Ursache ausfindig machen. In der Produktionshalle bist du also Ansprechpartner:in Nummer 1, wenn es um die technischen Facts geht. Ein wichtiger Job, ohne den in der Industrie gar nichts läuft!
Voraussetzungen
Um die Ausbildung als Industriemechaniker:in beginnen zu können, brauchst du grundsätzlich keinen bestimmten Schulabschluss. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass die Ausbildungsbetriebe überwiegend Auszubildende einstellen, die einen mittleren Schulabschluss haben. Solltest du noch nicht 18 Jahre alt sein, musst du außerdem noch eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung mitbringen. Hast du die Zusage, schließt du einen Ausbildungsvertrag mit dem Unternehmen ab und dann kann es losgehen!
Mathe, Physik, Informatik und Technik sind die Key-Fächer, die deinen Job später dominieren werden. Bring hier schon Wissen mit! Da du viel herumwerkeln wirst und an großen Maschinen schraubst, ist handwerkliches Geschick ein Muss! Manchmal kann es auch körperlich herausfordernd werden, daher ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn du eine gewisse Fitness mitbringst. Und wie in jeder Tätigkeit ist es wichtig, dass du sorgfältig und verantwortungsbewusst deine Aufgaben umsetzt.
Was man im Job macht
Arbeitsaufgaben planen und vorbereiten
Modelle digital erstellen (mithilfe von CAD-Programmen)
Maßnahmen und Abläufe am Computer simulieren
Herstellung von Geräteteilen und Baugruppen für Produktionsanlagen – Fräsen, Drehen, Schleifen, Bohren, Löten, Schweißen
Montage der Bauteile in den Anlagen
Produktionsabläufe überwachen
Maschinen und Anlagen optimieren, warten und reparieren
Kunden einweisen
Technische Unterlagen auswerten bzw. anfertigen
Ein typischer Arbeitstag
Perspektiven & Weiterbildung
Die Ausbildung hast du erfolgreich abgeschlossen und die ersten Berufserfahrungen gesammelt. Trotzdem hast du das Bedürfnis, dein Wissen aufzufrischen oder deine Aufstiegsmöglichkeiten zu verbessern?
Mit der Zusatzqualifikation “IT-gestützte Anlagenänderung” in der Anlagentechnik startest du schon mit besten Voraussetzungen in die Berufswelt. Oder mach doch mal ´ne Anpassungsweiterbildung! Damit bleibst du auf dem neuesten Stand der Entwicklung in deiner Branche. Du kannst basically in jedem Bereich dein Wissen aufbessern –von der Produktions- und Fertigungstechnik über den Maschinen- und Anlagenbau bis zur Qualitätsprüfung- und technik.
Mit der Prüfung als Industriemeister:in in der Fachrichtung Metall oder mit der Prüfung zum/zur Techniker:in für Maschinentechnik im Schwerpunkt der Fertigungstechnik qualifizierst du dich weiter und erhöhst deine Chancen, später eine Führungsposition zu übernehmen. Hast du die Schule mit dem Abitur abgeschlossen, steht dir die Option des Studiums offen. Es gibt eine Vielzahl an Studiengängen, die zu deiner Ausbildung passen und dir die Möglichkeit bieten, deine Branche auf wissenschaftlicher Ebene kennenzulernen. Passend wären Studienfächer wie:
Maschinenbau
Produktionstechnik
Automatisierungstechnik
Mechatronik
Wirtschaftsingenieurwesen
Egal, ob mit der Zusatzqualifikation, (Anpassungs-)Weiterbildung oder dem Studium – deine Ausbildung zum Industriemechaniker oder zur Industriemechanikerin bietet dir eine gute Basis für eine stabile Karriere!
Nachhaltige Jobs als Industriemechaniker:in in Mitteldeutschland?
Gibt es mehr als du denkst! Diese Unternehmen in der Region bieten spannende Perspektiven im Bereich Automobilindustrie. Check die mal aus!
Du hast noch Fragen?
Nachhaltigkeit & Zukunft
Der Weg zu einer grüneren Zukunft verlangt von allen Branchen einen Wandel. Wenn in einem Bereich hohe Mengen an Energieressourcen verbraucht werden, dann ist es wohl die Industrie. Dort rattern die Maschinen von morgens bis abends. Arbeitest du als Industriemechaniker:in, kannst du dich in der Auswahl der Materialien für die nachhaltigere Alternative entscheiden oder aber durch die Verwendung von Simulationen vermeiden, dass aufwendige Prototypen erstellt werden müssen. Kleine Änderungen können schon einiges bewirken!
Neben der Simulation gibt es weitere technologische Entwicklungen, die die Industrie voranbringen und effizienter gestalten. Smarte Technologien wie der 3-D-Druck, 3-D-Laserscanning und Robotik beschleunigen die Herstellungsprozesse und helfen dabei, den Verbrauch an Materialien zu reduzieren.
Wenn es um deine Zukunftsaussichten geht, musst du dir als Industriemechaniker:in keine Sorgen machen – du zählst zu den gefragtesten Fachkräften. Ohne dein Know-how würde die Industrie stillstehen.