Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt
Magdebug, Sachsen-Anhalt
Nicht mehr lange, dann kannst du durch Jobangebote stöbern und den Beruf finden, der wirklich zu Dir passt!
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dann kannst du durch Jobangebote stöbern und den Beruf finden, der wirklich zu Dir passt!
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Forstwirt:innen sind sowas von das Gegenteil von Couch-Potatoes! In diesem Job bist du den ganzen Tag draußen und kümmerst dich um Wald, Moore und Gewässer. Du verbindest wirtschaftliche Nutzung mit Naturschutz und sorgst für einen gesunden, nachhaltigen Wald. Mit vollem Körpereinsatz säst, pflanzt und schützt du junge Bäume vor Schädlingen und Wildtieren. Dein Werkzeugkasten ist riesig und die Kettensäge ist dein wichtigstes Tool. Damit erntest du große, starke Bäume, die für Möbelbau oder Energiegewinnung verwendet werden. Aber pass auf: „BAUUUUM FÄÄÄLLT!“ – hier sind Vorsicht und Köpfchen gefragt. Schließlich soll niemand einen Stamm auf die Birne kriegen. Damit alle die Natur genießen können, hältst du als Forstwirt:in außerdem die Waldwege instand und baust nette Sitzplätze, z. B. Waldschenken aus Holz.
Um Forstwirt:in zu werden, lernst du drei Jahre im dualen System. Das bedeutet: Zwei Drittel der Zeit bist du direkt im Forstbetrieb im Einsatz und packst mit an. Das andere Drittel verbringst du in der Berufsschule und der überbetrieblichen Bildungsstätte deines Bundeslandes. Die meisten Auszubildenden haben einen mittleren Bildungsabschluss, es gibt aber keine gesetzliche Regelung zu den schulischen Voraussetzungen. Das heißt, du kannst dich mit jedem Schulabschluss für die Ausbildung als Forstwirtin oder als Forstwirt bewerben. Unter 18-Jährige müssen eine Bescheinigung über eine ärztliche Erstuntersuchung vorlegen.
Was deine Skills angeht, solltest du ein bisschen was von Biologie verstehen, damit du weißt, wie Tiere und Pflanzen im Ökosystem des Waldes zusammenarbeiten. Mathe hilft dir dann, wenn du Flächen berechnen musst. Und klar, wenn du Kettensägen und Motorsensen schwingst, brauchst du ein ruhiges Händchen und etwas technisches Knowhow. Außerdem solltest du keine Höhenangst haben und trittsicher sein, da du öfter mal in luftiger Höhe arbeiten wirst. Wer denkt, dass es bei Frost weniger im Forst zu tun gibt, hat sich geschnitten! Gerade bei gefrorenem Boden und Minusgraden sind die Bedingungen im Wald perfekt. Du solltest also auf keinen Fall eine Frostbeule sein.
Walderneuerung: Samen ernten und Jungbäume pflanzen
Schädlingsbekämpfung und Schutz junger Bäume und Triebe vor Wildtierbissen (Umzäunung oder chemische Lösungen)
Holzernte: Baumstämme markieren, messen, entasten und fällen
Gefällte Bäume entrinden, zerteilen, wegtransportieren und lagern
Einrichtung und Pflege von Waldwegen und -straßen
Bau von Bänken, Picknickplätzen und Hochsitzen
Einrichtung von Nistkästen und Futterstellen
Instandhaltung von Geräten und Fahrzeugen
Als Forstwirt:in hast du viele Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln. Du kannst in unterschiedlichen Bereichen arbeiten, etwa in kommunalen oder privaten Forstbetrieben, bei Dienstleistern, im Garten- und Landschaftsbau, in Nationalparks oder in Forstämtern.
Um dein Wissen aktuell zu halten, stehen dir Anpassungsweiterbildungen zur Verfügung, zum Beispiel:
Schädlingsbekämpfung
Pflanzenschutz
Arbeitssicherheit
Umgang mit modernen Maschinen und Drohnen
Wenn du mehr Verantwortung übernehmen möchtest, kannst du eine Aufstiegsweiterbildung machen und dich etwa zur Fachkraft in der Baumpflege, Forst- und Landschaftspflege, Forsttechnik oder als Forstmaschinenführer:in qualifizieren. Eine besonders attraktive Option ist die Weiterbildung als Forstwirtschaftsmeister:in, mit der du ein eigenes Team leiten oder sogar einen eigenen Betrieb führen kannst.
Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kannst du außerdem Forstwirtschaft oder Forstwissenschaft studieren und damit den Weg in die Förster:innen-Laufbahn einschlagen – ideal, wenn du neben der praktischen Arbeit auch gerne planst, organisierst und berätst.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Als Forstwirt:in arbeitest du direkt daran, Wälder für die Zukunft zu stärken. Du pflanzt widerstandsfähige Mischwälder, schützt junge Bäume vor Schädlingen und sorgst dafür, dass nur so viel Holz geerntet wird, wie nachwachsen kann. Damit sicherst du langfristig wichtige Ressourcen, erhältst Lebensräume für Tiere und Pflanzen und hilfst dabei, dass Wälder weiterhin CO₂ binden, Wasser im Boden speichern und das Klima kühlen.
Der Klimawandel bringt extreme Wetterlagen, mehr Schädlinge und größere Herausforderungen für den Wald mit sich. Dadurch entwickeln Forstwirt:innen neue Strategien und arbeiten eng mit der Klimaforschung zusammen, um zu wissen, welche Baumarten an welchen Standorten die besten Chancen haben. Gleichzeitig hält moderne Technik Einzug in den Wald: 3-D-Laserscanning, Drohnen, 5G und Sensortechnik liefern Echtzeitdaten über Schäden und erleichtern viele Aufgaben. Der Beruf wird dadurch digitaler, wissenschaftlicher und safe nachhaltiger.
Ja – und zwar mehr denn je. Viele erfahrene Forstwirt:innen gehen in den nächsten Jahren in Rente und suchen dringend Nachfolger:innen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Fachleuten, die Wälder an den Klimawandel anpassen und Verantwortung für nachhaltige Ressourcen übernehmen. Wer jetzt in die Ausbildung startet, hat beste Chancen und viele Perspektiven, sich weiterzuentwickeln oder sogar ein eigenes Forstbusiness aufzubauen.
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