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Typische Tätigkeit als Fachpraktik­er:in – Pferdewirt im Arbeitsalltag
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Nachhaltige Landwirtschaft

Fachpraktik­er:in – Pferdewirt

Als Fachpraktiker:in für Pferdewirt:innen kümmerst du dich um die tägliche Pflege und Fütterung der Pferde sowie um die saubere Instandhaltung der Ställe und Reitanlagen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Anforderung

Gehalt

Ø 36.600 €/Jahr, 3.050 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 03/2026)
Teller

Wenn du morgens die Stalltüren öffnest, bringst du gute Laune in den Stall. Als Fachpraktiker:in – Pferdewirt kümmerst du dich darum, dass die Pferde ihr Futter bekommen und gut versorgt sind. Du hast ein prima Händchen für Tiere und siehst schnell, was sie brauchen. Zusammen im Team sorgst du dafür, dass im Hintergrund alles ordentlich bleibt und die Pferde sich pudelwohl fühlen. Mit deiner fleißigen Arbeit bist du eine riesige Hilfe auf dem Hof.

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Lina
Na, wie läuft die Ausbildung im Pferdestall? Erzähl mal, was treibst du da den ganzen Tag?
Hey! Voll gut, bin gerade richtig im Flow. Heute Morgen war meine Sorgfalt gefragt, als ich das Spezialfutter für die Allergiker-Pferde vorbereitet habe. Da darf man echt nichts vertauschen.  🐎✨
Max
Oha, voll die Verantwortung! 💀 Aber lernst du da auch was Praktisches oder bist du „nur der Futter-Buddy“?
Klar doch! Vorhin hab ich beim Verladen für ein Turnier geholfen. Da brauchst du mega viel Geduld und Einfühlungsvermögen, damit die Pferde entspannt in den Hänger gehen. 💪
Richtig nice! Und wie geht’s nach der Ausbildung weiter? Bleibst du in dem Stall oder ziehst du weiter?
Mal sehen, vielleicht kann ich danach den vollen Pferdewirt dranhängen oder mich auf Hufpflege spezialisieren. Durch die Ausbildung hab ich jetzt schon eine mega stabile Basis für später. 🚀

Voraussetzungen

Für die Ausbildung als Fachpraktiker:in für Pferdewirtschaft ist das Wichtigste, dass du Pferde magst und gerne an der frischen Luft bist. Da man im Stall viel in Bewegung ist, solltest du Spaß an praktischer Arbeit haben – und Dreck an den Händen gehört im Stall einfach dazu! Wenn du dann noch gerne im Team arbeitest und ein Herz für Tiere hast, könnte der Beruf was für dich sein!

Für die Ausbildung musst du nicht die reguläre Schullaufbahn durchlaufen, das heißt, es ist kein gesetzlicher Schulabschluss vorgeschrieben. Damit du im Stall so richtig aufblühen kannst, schaut die Agentur für Arbeit in einer Eignungsuntersuchung gemeinsam mit dir, welche Unterstützung du brauchst, um dein Talent voll auszuleben. Dieser Check ist wie ein Kompass, der sicherstellt, dass der Job perfekt zu dir passt und du dich in deiner Ausbildung rundum wohlfühlst.


Was man im Job macht

Ställe ausmisten und neu einstreuen

Futter vorbereiten und Pferde füttern

Pferde striegeln und Hufe pflegen

Gesundheitchecks durchführen

Pferde auf die Koppel bringen

Reitplätze und Zäune instand halten

Sättel und Zaumzeug reinigen


Ein typischer Arbeitstag

06:00 Uhr
Dein Arbeitstag beginnt pünktlich in der Stallgasse, wo du zusammen mit deinen Kolleg:innen die erste Fütterung übernimmst. Während die Tiere fressen, nutzt ihr die Zeit, um jedes Pferd zu kontrollieren und sicherzustellen, dass alle gesund und munter sind.
07:00 Uhr
Als Nächstes mistet ihr die Boxen gründlich aus und sorgt mit frischer Einstreu für eine saubere Umgebung.
08:30 Uhr
Nach der ersten körperlichen Anstrengung ist eine Pause angesagt, um neue Kraft zu tanken. Dabei tauschst du dich mit deinen Kolleg:innen über Neuigkeiten auf dem Land aus.
09:00 Uhr
Dann führt ihr alle Pferde auf die Koppeln und achtet dabei auf ein harmonisches Miteinander in der Herde. Eine Stute hat eine kleine Schramme am Bein. Du führst sie zurück in den Stall, um die Wunde versorgen zu lassen.
10:00 Uhr
Zurück auf der Koppel erkennst du einen losen Zaunpfosten als Ursache für die Verletzung der Stute. Du holst Werkzeug und reparierst mit deinen Kolleg:innen den Schaden.
10:30 Uhr
Du widmest dich der Fell- und Hufpflege und bereitest die Tiere für den Reitunterricht oder das Training vor. Außerdem kümmerst du dich um die Sättel und Trensen.
12:30 Uhr
Zum Abschluss deiner Schicht fegst du die Stallgassen und reinigst die Futterkammer.
13:30 Uhr
Und dann geht es für dich ab in den Feierabend!

Perspektiven & Weiterbildung

Mit deinem Abschluss als Fachpraktiker:in – Pferdewirt im Tasche entscheidest du selbst, wo die Reise hingeht. Zusätzliche Erfahrungen im Reiten oder Longieren helfen dir zum Beispiel, wenn du später in einer Reitschule oder auf einem Gestüt arbeiten möchtest. Wenn du neugierig bleibst, was sich in der Pferdehaltung und -zucht tut, bist du fachlich immer gut aufgestellt. Und falls du später doch noch die Ausbildung zum/r vollqualifizierten Pferdewirt:in dranhängen möchtest – etwa für die Klassische Reitausbildung –, stehen dir noch viele Türen offen.


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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Der Job ist absolut zukunftssicher und durchaus nachhaltig, da Pferde immer eine fachgerechte Betreuung brauchen und das Horse-Business ein fester Teil von Sport und Freizeit bleibt. Durch naturnahes Weidemanagement und artgerechte Haltung leistest du einen Beitrag zum Umweltschutz und zum Tierwohl. Mit dieser Ausbildung entscheidest du dich also für einen nachhaltigen Job, der dir eine krisensichere Basis bietet.

Dein Alltag wird durch digitale Kompetenzen viel smarter, da Apps für Fütterungspläne oder Gesundheits-Tracker für die Pferde zum Standard werden. Dank Automatisierung, wie zum Beispiel Entmistungs-Robotern, wird dir die richtig harte körperliche Arbeit abgenommen, sodass du mehr Zeit für das Wesentliche hast. Dein Verantwortungsbewusstsein bleibt aber das Herzstück, denn echtes Gespür für Tiere kann keine KI ersetzen.

Weitere Fragen

Die Ausbildung als Fachpraktiker:in – Pferdewirt ist eine spezielle Ausbildung für Menschen mit Behinderung, die besonders viel Wert auf praktisches Lernen legt. Du verbringst deine Zeit dual im Betrieb und in der Berufsschule, wobei die theoretischen Inhalte im Vergleich zur Standardausbildung reduziert und auf das Wesentliche konzentriert sind. Mit deiner Lernbereitschaft und der Unterstützung von erfahrenen Ausbilder:innen wirst du Schritt für Schritt an alle Aufgaben in der Pferdepflege herangeführt, bis du am Ende deine Abschlussprüfung ablegst.

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