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Energiemanager:in

Als Energiemanager:in analysierst und optimierst du den Energieverbrauch von Unternehmen, Gebäuden oder öffentlichen Einrichtungen, um Kosten zu senken und die Umweltbelastungen zu reduzieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3 Jahre (2 Jahre Master)

Anforderung

Arbeitsumgebung

Skills

KommunikationsstärkeLösungsorientiertOrganisationstalentSelbstständiges ArbeitenSorgfaltTeamfähigkeitTechnisches VerständnisUmweltbewusstseinVerantwortungsbewusstVerhandlungsgeschick

Gehalt

Ø 54.000 €/Jahr, 4.500 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 05/2025)
Teller

Heizung an und Fenster auf! Ein absolutes No-Go für dich? Dafür nimmst du in deiner WG oder bei deiner Familie schonmal einen Konflikt in Kauf? Dann passt der Job als Energiemanager:in perfekt zu dir. Als Energiemanager:in spürst du nämlich solche Energieverschwendungen im großen Stil auf. Statt nur für deine Wohnung, bist du für den Energieverbrauch von ganzen Gebäuden, Produktionshallen oder Unternehmen verantwortlich. Du prüfst, wo unnötig Ressourcen verschwendet werden, und findest nachhaltige Lösungen. Dabei brauchst du nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein gutes Kommunikationstalent, um Andere von deinen Lösungsansätzen zu überzeugen. Am Ende sparst du mit deiner Arbeit nicht nur Geld für unnötige Energieausgaben, sondern tust auch was fürs Klima.  

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Lenny
Du bist doch der, der immer sagt “Licht aus!” bei euch im Büro, oder? 💡
Haha, ja, genau! Ich manage die Energie bei uns im Unternehmen 🤭
Lenny
Und das macht Spaß? Klingt voll trocken 😅
Ist es gar nicht! Ich finde es mega spannend, die Verbräuche zu checken, Abläufe zu optimieren und ein ganzes Unternehmen fit im Energiesparen zu machen 🤙
Lenny
Klingt ja fast so, als wärst du ein „Energie-Cop“ 😭
Haha, safe kein Cop 😅 Ich bin der Ghost, der dafür sorgt, dass der ganze Output passt 🤭

Voraussetzungen

Wie werde ich Energiemanager oder Energiemanagerin? Gute Frage! Also zunächst einmal brauchst du ein abgeschlossenes Studium. Ohne Abschluss wird es in der Branche schwierig einen Arbeitsplatz zu bekommen. Für den Job gibt es jedoch nicht den einen Studiengang. Im Gegenteil, je nach Hochschule gibt es Studiengänge mit verschiedenen Schwerpunkten, die aber alle was mit Energie, Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement zu tun haben. Zum Beispiel gibt es an der Hochschule Merseburg den Studiengang “Green Engineering” oder an der TU Chemnitz kannst du im Studium “Mensch-Umwelt-Technik” über nachhaltige Energieversorgung lernen. Auch in klassischen Studiengängen, wie Wirtschaftswissenschaften an der Uni Leipzig, kannst du dich mithilfe von Wahlmodulen in Richtung Ressourcenmanagement ausrichten. In einem Masterstudium kannst du dich dann noch weiter auf den Job als Energiemanager:in spezialisieren.

Generell brauchst du für den Job Interesse für technische, mathematische und ökologische Prozesse. Außerdem ist innovatives Denken ein Muss in dem Job. Du solltest dich nicht von einer “Das haben wir schon immer so gemacht”-Mentalität abschrecken lassen. Dazu kommen eine gute Überzeugungsgabe und ein ausgeprägtes Kommunikationstalent, da du im Job oft Andere von deinen Ideen überzeugen musst. Die Umwelt sollte dir natürlich auch am Herzen liegen. 


Was man im Job macht

Energieverbrauch von Unternehmen, Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen messen und analysieren 

Energieaudits durchführen 

Neue Konzepte zur Energieeinsparung entwickeln 

Finanzierungspläne für die Energieversorgung erstellen 

Kommunen, Unternehmen, Privatpersonen über erneuerbare Energien beraten 

Verträge mit Energieunternehmen abschließen 

Schulungen und Workshops zu Energiesparmaßnahmen halten 

Umweltprojekte zur Energieeinsparung entwickeln  


Ein typischer Arbeitstag

07:30 Uhr
Deine Arbeit beginnt im Planungsbüro. Du schaust dir aktuelle Energiestatistiken an, planst deinen Arbeitstag und schaffst dir einen Überblick über die aktuellen Projekte. 
08:30 Uhr
Heute steht bei dir ein Amtsgebäude im Fokus. Du checkst die Verbrauchsdaten der letzten 24 Stunden. In dem Gebäude läuft nachts noch zu viel Strom.
10:00 Uhr
Du triffst du dich mit dem Facilty Management des Gebäudes. Gemeinsam schaut ihr euch, die von dir analysierten Daten an. Ihr sucht nach den Ursachen für den hohen Stromverbrauch. 
11:30 Uhr
Mittagspause  
12:00 Uhr
Vor Ort prüfst du gemeinsam mit einem Techniker das Beleuchtungssystem. Dies scheint veraltet zu sein, sodass mehrere Leuchten auch nachts dauerhaft an sind. 
14:00 Uhr
Zurück im Büro arbeitest du an einem Maßnahmenkatalog für das Verwaltungsgebäude. Du schätzt Einsparpotentiale ab und berechnest die Wirtschaftlichkeit.
15:30 Uhr
Deine Planungsergebnisse stellst du in einer kurzen Präsentation deinen Auftraggebern vor. Du bekommst grünes Licht für die Umsetzung!
16:00 Uhr
Nach einem erfolgreichen Tag, gehts ab nach Hause!

Perspektiven & Weiterbildung

Weiterbildungen sind das Must-Have in der Energiemanagement-Branche. Mithilfe von Weiterbildungen hältst du dein Wissen auf dem neuesten Stand, machst dich attraktiver für Arbeitgeber:innen und weißt immer über die neuesten Trends in der Branche Bescheid. Die wichtigsten Trends sind Erneuerbare Energien, KI in der Energieversorgung und energieeffizientes Bauen. Fast genauso spannend sind Themen wie Projektmanagement, Marketing und Mitarbeiter:innenführung.  
Deiner Karriere sind im Grunde keine Grenzen gesetzt. Je nach Unternehmen kannst du als Energiemanager:in auch als Führungsperson arbeiten und eine ganze Abteilung leiten.  
Dir steht mit einem abgeschlossenen Studium natürlich auch die Option offen, mit einer Promotion in die Forschung zu gehen oder mit einer Habilitation als Professor:in an einer Hochschule zu arbeiten und so dein Wissen weiterzugeben und die Branche mit Nachwuchs zu versorgen.


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Kaum ein Job schreit so sehr nach Nachhaltigkeit, wie der als Energiemanager:in. Und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Energiemanager:innen helfen konkret dabei, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß, egal ob in Büros, Produktionshallen oder Lagerhäusern, zu senken. Sie schauen sich an, wo Energie verschwendet wird, optimieren Abläufe und sorgen dafür, dass Heizungen und Leuchten nicht länger laufen als nötig.

In Zukunft wird der Job durch digitale Neuheiten, wie Connected Buildings, also Gebäude, die selbst merken, wann sie wie viel Energie brauchen, immer spannender. Diese Gebäude messen von selbst, wie viel Strom sie gerade verbrauchen, welche Temperatur ein Konferenzraum während eines Meetings und im leeren Zustand haben muss oder ob die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Mega smart!
Auch Demand Side Management ist ein interessanter neuer Trend. Hier wird versucht den Energieverbrauch gezielt anzupassen. Zum Beispiel sollen bestimmte Maschinen dann laufen, wenn der Strom gerade günstig ist oder viel erneuerbare Energie im Netz ist. So wird das Stromnetz entlastet, Kosten gespart und Energie bewusster genutzt.

Ja! Energiemanager:innen werden stark nachgefragt, weil Unternehmen und Institutionen Energieeffizienz steigern, Kosten sparen und ihre Klimaziele erreichen wollen. Wer Technik, Datenanalyse und nachhaltiges Handeln verbinden möchte, hat hier sehr gute Perspektiven.

Nachhaltigkeit

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