Sächsische Energieagentur SAENA GmbH
Dresden, Sachsen
Heizung an und Fenster auf! Ein absolutes No-Go für dich? Dafür nimmst du in deiner WG oder bei deiner Familie schonmal einen Konflikt in Kauf? Dann passt der Job als Energiemanager:in perfekt zu dir. Als Energiemanager:in spürst du nämlich solche Energieverschwendungen im großen Stil auf. Statt nur für deine Wohnung, bist du für den Energieverbrauch von ganzen Gebäuden, Produktionshallen oder Unternehmen verantwortlich. Du prüfst, wo unnötig Ressourcen verschwendet werden, und findest nachhaltige Lösungen. Dabei brauchst du nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein gutes Kommunikationstalent, um Andere von deinen Lösungsansätzen zu überzeugen. Am Ende sparst du mit deiner Arbeit nicht nur Geld für unnötige Energieausgaben, sondern tust auch was fürs Klima.
Wie werde ich Energiemanager oder Energiemanagerin? Gute Frage! Also zunächst einmal brauchst du ein abgeschlossenes Studium. Ohne Abschluss wird es in der Branche schwierig einen Arbeitsplatz zu bekommen. Für den Job gibt es jedoch nicht den einen Studiengang. Im Gegenteil, je nach Hochschule gibt es Studiengänge mit verschiedenen Schwerpunkten, die aber alle was mit Energie, Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement zu tun haben. Zum Beispiel gibt es an der Hochschule Merseburg den Studiengang “Green Engineering” oder an der TU Chemnitz kannst du im Studium “Mensch-Umwelt-Technik” über nachhaltige Energieversorgung lernen. Auch in klassischen Studiengängen, wie Wirtschaftswissenschaften an der Uni Leipzig, kannst du dich mithilfe von Wahlmodulen in Richtung Ressourcenmanagement ausrichten. In einem Masterstudium kannst du dich dann noch weiter auf den Job als Energiemanager:in spezialisieren.
Generell brauchst du für den Job Interesse für technische, mathematische und ökologische Prozesse. Außerdem ist innovatives Denken ein Muss in dem Job. Du solltest dich nicht von einer “Das haben wir schon immer so gemacht”-Mentalität abschrecken lassen. Dazu kommen eine gute Überzeugungsgabe und ein ausgeprägtes Kommunikationstalent, da du im Job oft Andere von deinen Ideen überzeugen musst. Die Umwelt sollte dir natürlich auch am Herzen liegen.
Weiterbildungen sind das Must-Have in der Energiemanagement-Branche. Mithilfe von Weiterbildungen hältst du dein Wissen auf dem neuesten Stand, machst dich attraktiver für Arbeitgeber:innen und weißt immer über die neuesten Trends in der Branche Bescheid. Die wichtigsten Trends sind Erneuerbare Energien, KI in der Energieversorgung und energieeffizientes Bauen. Fast genauso spannend sind Themen wie Projektmanagement, Marketing und Mitarbeiter:innenführung.
Deiner Karriere sind im Grunde keine Grenzen gesetzt. Je nach Unternehmen kannst du als Energiemanager:in auch als Führungsperson arbeiten und eine ganze Abteilung leiten.
Dir steht mit einem abgeschlossenen Studium natürlich auch die Option offen, mit einer Promotion in die Forschung zu gehen oder mit einer Habilitation als Professor:in an einer Hochschule zu arbeiten und so dein Wissen weiterzugeben und die Branche mit Nachwuchs zu versorgen.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Kaum ein Job schreit so sehr nach Nachhaltigkeit, wie der als Energiemanager:in. Und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Energiemanager:innen helfen konkret dabei, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß, egal ob in Büros, Produktionshallen oder Lagerhäusern, zu senken. Sie schauen sich an, wo Energie verschwendet wird, optimieren Abläufe und sorgen dafür, dass Heizungen und Leuchten nicht länger laufen als nötig.
In Zukunft wird der Job durch digitale Neuheiten, wie Connected Buildings, also Gebäude, die selbst merken, wann sie wie viel Energie brauchen, immer spannender. Diese Gebäude messen von selbst, wie viel Strom sie gerade verbrauchen, welche Temperatur ein Konferenzraum während eines Meetings und im leeren Zustand haben muss oder ob die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Mega smart!
Auch Demand Side Management ist ein interessanter neuer Trend. Hier wird versucht den Energieverbrauch gezielt anzupassen. Zum Beispiel sollen bestimmte Maschinen dann laufen, wenn der Strom gerade günstig ist oder viel erneuerbare Energie im Netz ist. So wird das Stromnetz entlastet, Kosten gespart und Energie bewusster genutzt.
Ja! Energiemanager:innen werden stark nachgefragt, weil Unternehmen und Institutionen Energieeffizienz steigern, Kosten sparen und ihre Klimaziele erreichen wollen. Wer Technik, Datenanalyse und nachhaltiges Handeln verbinden möchte, hat hier sehr gute Perspektiven.