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Elektroniker:in

Als Elektroniker:in planst, installierst und wartest du elektrische Systeme und Anlagen und arbeitest je nach Fachbereich im Handwerk oder in der Industrie. Eigentlich überall, wo es Maschinen gibt.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Skills

AnpassungsfähigkeitEinsatzbereitschaftFlexibilitätHilfsbereitschaftKommunikationsstärkeKooperationsfähigkeitKundenorientiertLernbereitschaftTeamfähigkeitZuverlässigkeit

Gehalt

Ø 39.000 €/Jahr, 3.250 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 01/2025)
Teller

Wie kommt der Strom in die Steckdose? Wer verlegt eigentlich meinen WLAN-Anschluss? Wieso kann ich nicht selbst Kabel kürzen und wen rufe ich an, wenn zu Hause die Waschmaschine kaputt ist? Auf alle diese Fragen gibt es eine Antwort: Den Elektroniker oder die Elektronikerin. Ohne den Beruf als Elektroniker:in gäbe es kein Licht, kein Internet und keine smarte Technik in unserem Alltag. Je nach Fachrichtung kommen bei dieser Ausbildung verschiedene Aufgabenfelder auf dich zu. Du verlegst zum Beispiel Stromkabel, kümmerst dich um die Büroelektronik, unterstützt Informatiker:innen dabei Netzwerke einzurichten oder bist verantwortlich für den Umgang mit strombetriebenen Maschinen. Egal welche Fachrichtung du dir für deine Ausbildung als Elektroniker:in aussuchst, eine Sache ist sicher: Du arbeitest in einem future-proof Job mit jeder Menge Energy!  

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Miri
Ich schwöre, gestern beim Umstecken meiner Mehrfachsteckdose hab ich an dich gedacht 💀
Wild, haha 😅 Passt aber, ich arbeite ja mit Strom und mache ne Ausbildung zur Elektronikerin.
Miri
Stimmt! Läuft gut?
Voll. Wir machen grad ’nen kompletten Wohnkomplex neu – Kabel tauschen, Technik modernisieren.
Miri
Klingt nach Großprojekt 😭
Ist es auch. Und alle Wohnungen werden später Smarthome. Future im Plattenbau quasi 😌

Voraussetzungen

Der Beruf als Elektroniker:in ist was für dich, wenn du dich in der Schule bereits für logisches Denken interessiert hast und Fächer wie Mathe und Physik dich nicht abgeschreckt haben. Um die Ausbildung zu beginnen, brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss, besser ist jedoch ein mittlerer Schulabschluss, sprich Realschule.

Die Ausbildung kannst du in folgenden Fachrichtungen machen:

Automatisierungs- oder Systemtechnik

Betriebstechnik

Energie- und Gebäudetechnik

Gebäude- und Infrastruktur

Gebäudesystemintegration

Geräte und Systeme

Informations- und Systemtechnik

Maschinen- und Antriebstechnik

Fluggeräteelektroniker:in

Informationselektroniker:in

Neben theoretischem Knowledge über Technik solltest du auch ein gewisses handwerkliches Geschick mitbringen. Denn als Elektroniker:in arbeitest du vor allem mit deinen Händen. Körperliche Arbeit sollte für dich daher kein Problem sein.  Zudem arbeitest du oft mit anderen Kolleg:innen im Team zusammen. Ihr müsst euch bei der Arbeit mit Strom aufeinander verlassen können, weshalb Teamfähigkeit eine wichtige Voraussetzung für den Beruf ist. Der Berufsalltag als Elektroniker:in ist sehr flexibel, es gibt jeden Tag verschiedene Einsatzorte und neue Aufgaben. Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, muss also Lust auf einen abwechslungsreichen und flexiblen Alltag haben.


Was man im Job macht

Automatisierungsanlagen planen, einrichten und betreiben

Industrieanlagen und automatisierte Systeme steuern und optimieren

Elektrische Anlagen in Gebäuden installieren und warten

Versorgung- und Sicherheitssysteme in Gebäuden überwachen

Technische Geräte und Feingeräte montieren, prüfen und programmieren

Hardware, Netzwerke und Betriebssysteme installieren und konfigurieren

Industrielle Maschinen und Antriebssysteme warten

Elektronische Systeme in Fluggeräten prüfen und testen


Ein typischer Arbeitstag

07:00 Uhr
Dein Tag startet mit einer kurzen Besprechung. Du schaust dir die Aufträge für heute an, prüfst Materiallisten und bereitest dich auf die Einsätze vor.
07:30 Uhr
Danach belädst du das Montagefahrzeug mit allem, was du brauchst: Werkzeug, Kabel, Steckdosen, Sicherungen und Messgeräte. So stellst du sicher, dass du vor Ort alles griffbereit hast.
08:00 Uhr
Beim ersten Kundentermin montierst du eine Wallbox. Du prüfst den Montageort, befestigst die Halterung, verlegst die Zuleitung und schließt alles fachgerecht an. Zum Schluss testest du, ob die Ladestation zuverlässig funktioniert.
09:30 Uhr
Kurze Pause – Zeit für einen Snack und etwas Erholung.
10:00 Uhr
Anschließend verlegst du neue Leitungen, setzt Kabelkanäle und baust Steckdosen ein. Dabei arbeitest du sorgfältig und achtest auf eine sichere, normgerechte Installation.
12:00 Uhr
Mittagspause – Du tankst neue Energie für den restlichen Arbeitstag.
12:30 Uhr
Am Nachmittag richtest du ein Smarthome-System ein. Du installierst die zentrale Steuerung, verbindest Licht-, Heizungs- oder Sicherheitselemente und konfigurierst die Software, damit später alles per App funktioniert.
14:00 Uhr
Danach führst du einen E-Check durch. Du misst, prüfst und kontrollierst elektrische Anlagen, um sicherzustellen, dass alles den Sicherheitsvorschriften entspricht.
16:00 Uhr
Zum Schluss entlädst du das Fahrzeug, räumst dein Werkzeug auf und füllst Material nach.
16:30 Uhr
Feierabend!

Perspektiven & Weiterbildung

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung als Elektroniker:in erhältst du deinen Gesellenbrief mit dem du in einem Betrieb als Geselle oder Gesellin arbeiten kannst. Wenn du Lust auf mehr Herausforderung und Challenges hast, dann bietet dir das Berufsfeld viele Möglichkeiten zur Weiterbildung.  
Zunächst kannst du an berufsbezogenen Lehrgängen und Seminaren teilnehmen und dich so in bestimmten Fachbereichen spezialisieren. Du lernst dann zum Beispiel ganz genau, wie du Smarthome-Systeme installierst und kannst dich innerhalb deines Betriebs als Fachmann oder Fachfrau anstellen lassen. More knowledge – more money! 

Möchtest du dich in dem Beruf weiterbilden und eine Position übernehmen, die auch in der Entwicklung von elektrischen Verfahren und der Planung und Betreuung von Bauprojekten liegt, dann ist die Weiterbildung als Techniker:in in der Fachrichtung Elektrotechnik etwas für dich. 

Wenn du aber lieber Chef:in bist, kannst du überlegen dich für einen Meisterplatz zu bewerben. Dabei lernst du neben weiteren praktischen und theoretischen Kenntnissen auch betriebswirtschaftliche Aspekte kennen. Nach abgeschlossener Meisterprüfung hast du die Fähigkeit einen eigenen Betrieb zu eröffnen und selbst Leute in dem Beruf auszubilden. Die Meisterausbildung dauert zwischen 1 und 3,5 Jahren, je nachdem ob man diese berufsbegleitend oder in Vollzeit absolviert. Die Ausbildung muss aus eigener Tasche bezahlt werden, es gibt aber die Möglichkeit für den Zeitraum Meister-BAföG zu beantragen. Am Ende heißt es dann: I am my own boss! 

Oder darf es ein Studium nach der Ausbildung sein? Wenn du Lust auf noch mehr Theorie und du Bock hast, tiefer in die Materie einzusteigen, dann könntest du ein Studium zum Bachelor of Engineering anschließen und dann als Elektroingenieur:in arbeiten. Damit bekommst du nicht nur fundiertes Tech-Wissen sondern erhöhst auch deine Chancen auf eine dickere Geldbörse. 


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Nachhaltigkeit & Zukunft

Die Elektrobranche ist eine der wichtigsten Branchen für die Umsetzung der Energiewende, no cap! Als Elektroniker:in arbeitest du direkt an Zukunftstechnologien, die unsere Welt energieeffizienter und nachhaltiger machen. Du installierst Solaranlagen, baust Wärmepumpen ein und setzt moderne Energiespeicher in Betrieb. Auch mit Smart-Home-Systemen trägst du dazu bei, dass Haushalte weniger Energie verschwenden – indem Licht, Heizung und Geräte automatisch so gesteuert werden, wie es für Umwelt und Verbrauch am besten ist. Egal ob privat oder in der Industrie: Du sorgst dafür, dass Energie smarter genutzt wird.

Der Job verändert sich massiv, weil immer mehr neue Technologien an den Start gehen. Die Energiewende sorgt dafür, dass du dich ständig mit moderner Technik auseinandersetzt – von smarter Gebäudetechnik über digitale Steuerungen bis hin zu intelligenten Energiesystemen. Prozesse werden automatisierter, nachhaltiger und vernetzter. Das macht den Beruf vielseitiger und technisch anspruchsvoller, aber auch zukunftsfester.

Auf jeden Fall! Elektroniker:innen werden überall gebraucht – in Wohngebäuden, Unternehmen und der Industrie. Die Nachfrage steigt weiter, weil immer mehr erneuerbare Energien installiert, Wärmepumpen eingebaut und Produktionsprozesse effizienter gestaltet werden müssen. Ohne Elektroniker:innen läuft die Energiewende basically nicht. Dein Job ist also super gefragt und wird es in Zukunft noch mehr sein.

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