Typische Tätigkeit als Elektroingenieur:in im Arbeitsalltag
Automobilindustrie
Energiewirtschaft

Elektroingenieur:in

Als Elektroingenieur:in bist du verantwortlich für die Planung, Entwicklung und Konstruktion von elektrischen Geräten, Anlagen und Systemen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer

3 Jahre (2 Jahre Master)

Anforderung

Skills

Analytisches Denken
Kommunikationsstärke
Kreativität
Problemlösungskompetenz
Strukturierte Arbeitsweise
Teamfähigkeit
Technisches Verständnis

Gehalt

Ø 53.410 €/Jahr, 4.451 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 12/2024)
Teller

Ein Leben ohne Handy, KI, Smart-Homes oder E-Roller ist für uns basically nicht mehr vorstellbar! Elektroingenieur:innen sind die Leute, die dafür sorgen, dass unsere moderne Welt funktioniert. 
Als Elektroingenieur:in designst du alles, was mit Strom und Elektronik zu tun hat. Zum Beispiel Motoren, Sensoren, Akkus oder andere elektrische Maschinen und Systeme. Du begleitest zum Beispiel einen gesamten Produktentstehungsprozess von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung. Du arbeitest oft mit anderen Ingenieur:innen an gemeinsamen Projekten. Zusammen versucht ihr Verfahren effizienter zu gestalten, Geräte langlebiger zu machen oder neue smartere Produkte zu entwickeln.  

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Jenna
Eben deine Story gesehen… du wirkst voll im Arbeitsmodus lately 😅
Haha ja… liegt am neuen Job. Ich arbeite jetzt als Elektroingenieurin.
Jenna
Echt? Was machst du da so?
Unterschiedliches. Wir entwickeln gerade ’ne vollelektrische Regionalbahn für die Region Dresden–Chemnitz 🚆⚡️
Jenna
Oha, das klingt richtig spannend!
Ist es auch. Hätte nie gedacht, dass mir Technik + Projektarbeit so viel Spaß machen 😌

Voraussetzungen

Ein Studium der Elektrotechnik ist der erste Schritt auf dem Weg zum Elektroingenieur oder zur Elektroingenieurin. Darunter fallen auch Studiengänge wie Informationstechnik oder Electrical- and Computerengineering. Nach dem Grundstudium hast du die Qual der Wahl, für welchen Fachbereich du dich entscheidest: 

Elektronik

Antriebstechnik

Energietechnik

Gebäudetechnik

Nachrichtentechnik

Nanotechnologie

Robotik

Forschung

Zusätzlich zu diesen Fachbereichen gibt es auch Hochschulen, die spezielle Vertiefungen anbieten. Besonders interessant ist die Spezialisierung auf Elektromobilität an der Hochschule Mittweida in Sachsen. Hier wird der Fokus auf zukunftsweisende Technologien gelegt. Die Studierenden werden also gut auf den neuen Arbeitsmarkt vorbereitet.  
Neben dem Studienabschluss solltest du noch weitere Skills mitbringen. Am wichtigsten dabei ist eine große Portion technisches Verständnis, rechnerisches Denken und räumliche Vorstellungskraft. Dazu solltest du strukturiert und selbstständig arbeiten können und gleichzeitig ein bisschen kreativ sein, um die Entwicklung elektronischer Produkte voranzubringen. Vielleicht hast du aber auch schon eine Ausbildung als Elektroniker:in gemacht, dann hast du wahrscheinlich schon viele Skills gesammelt, die für das Studium wichtig sind.

Elektroniker:in
Elektroniker:in

Elektroniker:in

Ob Wallbox-Installation oder smarte Gebäudeautomation: Als Elektroniker:in verknüpfst du moderne Hardware mit intelligenter Software und treibst so die energetische Vernetzung in unserer Region maßgeblich voran.

Installiere die smarte Technik von morgen und sorge in der Industrie sowie im Wohnbau für eine effiziente und zuverlässige Energieversorgung.


Was man im Job macht

Neue Geräte und Verfahren entwickeln oder bestehende verbessern

Prototypen bauen

Technische Zeichnungen und Pläne mit CAD/CAE-Programmen erstellen

Funktionen testen und neue Entwicklungen im Labor und in der Praxis ausprobieren

Zulassungen beantragen, z.B. für Elektrowerkzeuge oder Haushaltsgeräte

Technische und organisatorische Aufgaben effizient lösen

Markt beobachten, neue Produkte einführen und auf Messen präsentieren

Geräte in Betrieb nehmen und abnehmen

Daten auswerten und Fehler analysieren


Ein typischer Arbeitstag

08:00 Uhr
Du trinkst erstmal einen Kaffee, checkst deine E-Mails und strukturierst die Aufgaben für den Tag.
08:30 Uhr
Teammeeting für das Projekt „Electric Railroad“. Ihr besprecht den aktuellen Stand. Das Team gibt Feedback, ein paar Punkte nimmst du direkt mit in deine Planung.
09:00 Uhr
Am Computer erstellst du CAD-Zeichnungen für ein neues Bauteil. Du arbeitest an Details, damit die Konstruktion später wirklich umsetzbar ist.
10:30 Uhr
In der Werkhalle steht ein Test für eine elektrische Schaltung an. Du baust alles auf, führst Messungen durch und protokollierst die Ergebnisse. Der Test läuft gut – die Schaltung funktioniert wie geplant.
12:30 Uhr
Mittagspause – Zusammen mit den Kolleg:innen geht’s zum Imbiss um die Ecke.
13:00 Uhr
Termin bei einem Großkunden: Eine neue Photovoltaikanlage wird in Betrieb genommen. Du bist vor Ort, überwachst die Schritte und checkst, ob alle Komponenten korrekt arbeiten.
14:30 Uhr
Zurück im Büro: Berichte schreiben und Brainstorming. Du wertest das Meeting vom Morgen aus und überlegst dir die nächsten Schritte fürs Projekt „Electric Railroad“.
16:00 Uhr
Letzte E-Mails beantworten, To-dos für morgen notieren. Dann heißt es: Feierabend!

Perspektiven & Weiterbildung

Das Feld Elektrotechnik ist unglaublich weit gefasst und beinhaltet viele Berufe, die sich stetig verändern und weiterentwickeln. Daher gibt es immer die Möglichkeit sich weiterzubilden und neue spannende Herausforderungen im Beruf zu erleben. Als Elektroingenieur:in hast du zum Beispiel die Option entweder direkt nach dem Bachelorstudium in den Beruf zu starten oder noch ein Masterstudium dranzuhängen, um auch leitende Positionen zu übernehmen und dich zum Beispiel auf den Bereich Elektromobilität zu spezialisieren.  

Wenn du nach dem Studium nicht genug von theoretischen Texten und Lerneinheiten in der Bib hast, dann kannst du überlegen zu promovieren, um damit eventuell an einer Hochschule zu arbeiten oder in die Forschung zu gehen und direkt an der Entwicklung von neuen Zukunftstechnologien teilzuhaben.


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

Nachhaltige Jobs als Elektroingenieur:in in Mitteldeutschland?

Gibt es mehr als du denkst! Diese Unternehmen in der Region bieten spannende Perspektiven im Bereich Automobilindustrie. Check die mal aus!


Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Als Elektroingenieur:in arbeitest du daran, Prozesse effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Industrie-4.0-Technologien helfen dabei, Energie und Material einzusparen, weil Maschinen smarter arbeiten und sich selbst optimieren können. Durch 3D-Druck entstehen weniger Abfälle, da nur produziert wird, was wirklich gebraucht wird. Mit Predictive Maintenance melden Maschinen frühzeitig Probleme, sodass größere Ausfälle und unnötige Reparaturen vermieden werden. Außerdem spielt der Einsatz erneuerbarer Energien eine zentrale Rolle – du sorgst also direkt dafür, dass Produktionsprozesse grüner werden.

Der Job wird immer digitaler. Elektroingenieur:innen entwickeln heute nicht nur Hardware, sondern auch intelligente Steuerungssysteme, Software und Künstliche Intelligenz für Fabriken, Gebäude oder Fahrzeuge. Industrie 4.0 sorgt für ein „Glow-up“ in der Produktion: Anlagen sind vernetzt, kommunizieren in Echtzeit miteinander und lernen selbstständig, Abläufe zu verbessern. Damit entstehen komplett neue Aufgabenfelder – von smarter Gebäudetechnik über Elektromobilität bis hin zu KI-gestützten Automatisierungslösungen.

Ja – sehr sogar. Die Elektrotechnik gehört zu den Branchen, in denen Fachkräfte stark gesucht werden. Deine Arbeit ist entscheidend, um große Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und Umweltschutz zu bewältigen. Ob erneuerbare Energien, intelligente Stromnetze, Elektromobilität oder moderne Industrieanlagen: Ohne Elektroingenieur:innen geht es nicht. Du bist also in einem Berufsfeld unterwegs, das langfristig Sicherheit, Entwicklungsmöglichkeiten und hohe Relevanz bietet.

Entdecke grüne Stellenanzeigen zum Beruf

Stellenanzeigen zum Beruf Elektroingenieur:in

0 offene Stellen

Geprüft von
Geprüft von Ramona
Veröffentlicht (Aktualisiert: 28.11.2025 12:21 Uhr)

Weitere Berufe in der Automobilindustrie

Sattler:in
Sattler:in

Sattler:in

Massenware landet meist nach einer Saison im Müll, doch als Sattler:in erschaffst du durch präzise Handarbeit langlebige Unikate aus Leder, die über Jahrzehnte hinweg Bestand haben.

Vermeide die industrielle Wegwerf-Falle und werde zum Profi für langlebiges Handwerk in einer modernen Sattlerei direkt in deiner Nähe.

Mechatroniker:in
Mechatroniker:in

Mechatroniker:in

Wenn Maschinen stillstehen, drohen Produktionsausfälle und unnötiger Ressourcenverbrauch. Als Mechatroniker:in reparierst du Systeme, optimierst Abläufe und sicherst damit eine effiziente, zukunftsfähige industrielle Fertigung.

Stoppe den Stillstand: Repariere komplexe Anlagen, rette Ressourcen und gestalte als Mechatroniker:in die Technik von morgen aktiv mit.

Industriemechanik­er:in
Industriemechanik­er:in

Industriemechanik­er:in

Veraltete Produktionsanlagen verschwenden Ressourcen durch ineffiziente Prozesse. Als Industriemechaniker:in reparierst und optimierst du diese Technik, damit die Industrie wieder präzise und zukunftsorientiert läuft.

Repariere komplexe Produktionsanlagen und senke den Ressourcenverbrauch, während du als technischer Experte den Betrieb am Laufen hältst.

Elektroniker:in
Elektroniker:in

Elektroniker:in

Ob Wallbox-Installation oder smarte Gebäudeautomation: Als Elektroniker:in verknüpfst du moderne Hardware mit intelligenter Software und treibst so die energetische Vernetzung in unserer Region maßgeblich voran.

Installiere die smarte Technik von morgen und sorge in der Industrie sowie im Wohnbau für eine effiziente und zuverlässige Energieversorgung.

Werkstoffprü­fer:in – Me­talltechnik
Werkstoffprü­fer:in –  Me­talltechnik

Werkstoffprü­fer:in – Me­talltechnik

Materialversagen verursacht massive Ressourcenverschwendung. Als Werkstoffprüfer:in stellst du durch präzise Analysen sicher, dass Metalle stabil bleiben und Produkte ihre volle Lebensdauer erreichen.

Verhindere Materialfehler, bevor sie entstehen, und sichere durch deine präzisen Prüfungen eine ressourcenschonende Qualität in der metallverarbeitenden Industrie.

Werkstoffprüfer:in
Werkstoffprüfer:in

Werkstoffprüfer:in

Als Werkstoffprüfer:in analysierst du die Integrität von Bauteilen unter Druck. Du verhinderst Materialversagen, bevor es entsteht, und sorgst für langlebige, sicherere Produkte im Alltag.

Prüfe Metalle und Kunststoffe mit High-Tech-Messgeräten, um die Stabilität und Sicherheit unserer Produkte in Mitteldeutschland dauerhaft zu sichern.

Lacklabor­ant:in
Lacklabor­ant:in

Lacklabor­ant:in

Pipette, Schutzbrille und präzise Analysen bestimmen deinen Alltag. Als Lacklaborant:in entwickelst du smarte Beschichtungen für eine umweltfreundlichere Industrie von morgen.

Tausche Langeweile gegen Reagenzglas: Entwickle als Lacklaborant:in smarte High-Tech-Farben für die Industrie von morgen.

Kunststoff-/ Kautschu­ktechno­log:in
Kunststoff-/ Kautschu­ktechno­log:in

Kunststoff-/ Kautschu­ktechno­log:in

Du steuerst Hightech-Anlagen und entwickelst moderne Rezepturen für Kunststoffe. Damit gestaltest du den Wandel hin zu kreislauffähigen Materialien und langlebigen Produkten direkt in der Produktion mit.

Bediene smarte Hightech-Maschinen und gestalte als Kunststofftechnolog:in die Zukunft der Materialentwicklung direkt vor deiner Haustür.