Fusion Bionic GmbH
Dresden, Sachsen
Hast du dich schonmal gefragt, wie manche Produkte, Materialien oder große Vehikel entwickelt wurden? Gerade bei Flugzeugen oder Hubschraubern fragt man sich doch, wie diese riesigen und tonnenschweren Maschinen in der Luft schweben können. Die Antwort liegt oft in der Natur. Das Vorbild für Propellerschrauben sind z. B. die Ahornsamen, wie sie in rotierenden Bewegungen vom Baum fallen. Die Konstruktion eines Fallschirms wurde sich von den Samen der Pusteblume abgeschaut. Die Liste könnte man fast unendlich fortsetzen.
Solche genialen Naturprinzipien machen sich Bioniker:innen zunutze. Sie erforschen, wie Pflanzen und Tiere Herausforderungen meistern und übertragen diese Ideen auf Technik und Design. So entstehen Produkte, die ressourcenschonend, effizient und nachhaltig sind. In der Bionik treffen Naturbeobachtung und moderne Technologie aufeinander – und du kannst dabei eine wichtige Rolle spielen.
Der Weg in den Beruf als Bioniker:in beginnt mit einem Studium. An vielen Hochschulen wird ein Numerus Clausus (NC) benötigt. Da sich der NC jährlich ändern kann, informierst du dich am besten an der Hochschule deiner Wahl über die derzeitige Zulassungsbeschränkung.
Weitere gute Voraussetzungen bringst du mit, wenn du dich für Naturwissenschaften begeisterst und gerne tief in die Prozesse und Eigenschaften der Natur eintauchst. Mathe sollte dich keinesfalls abturnen, damit wirst du nämlich häufig konfrontiert sein. Im Labor brauchst du außerdem ein gutes technisches Verständnis. Nicht alle Pläne und Ideen werden aufgehen und umsetzbar sein, daher ist Durchhaltevermögen gefragt. Bei der Ideenfindung sind Kreativität und Sorgfalt hilfreich. Die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist ebenso wichtig wie eine gute Teamfähigkeit.
Auf ein Bachelorstudium kann grundsätzlich immer ein Masterstudium folgen. Dieses ermöglicht dir, dich noch weiter zu spezialisieren und der Promotion (Dr.) oder Habilitation (Prof.) nachzugehen. Welches Fach du für das weiterführende Studium auswählst steht dir frei, folgende Studiengänge (und noch mehr) passen jedoch gut zu deinem Bachelor:
In jedem Fall solltest du als Bioniker:in immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Entwicklung bleiben. Es lohnt sich daher, regelmäßig Angebote zu Anpassungsweiterbildungen anzunehmen. Vor allem in Biologie, Biotechnologie, Werkstofftechnik, Forschung und Entwicklung braucht es den aktuellen Wissensstand.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
In der Bionik werden innovative Strategien und Lösungen entwickelt, indem man sich smarte Lösungen beim Anpassungsexperten – der Natur – abguckt. So werden Eigenschaften von Produkten optimiert, sowohl in der Produktion als auch in der Anwendung. Das Ergebnis: weniger Materialverbrauch, weniger Treibstoffemissionen, langlebigere Produkte. Ein Profit für alle!
Du bist unmittelbar daran beteiligt, die technische Entwicklung weiter voranzutreiben. Gleichzeitig stehen dir Tools wie die des 3-D-Drucks, der 3-D-Simulation oder des “Virtual Prototypings” zur Verfügung und ermöglichen dir eine smarte und effiziente Arbeitsweise.
Mit der anhaltenden Klimaerwärmung nimmt die Bedeutung nachhaltiger Technologien einen höheren Stellenwert ein. Die Bionik wird immer gefragter und braucht zukünftig stets motivierte Fachkräfte, die sich auf die Suche nach den gewinnbringenden Lösungsansätzen begeben. Ein Beruf mit echter Perspektive, der sich für eine grüne Zukunft einsetzt!