Technische Universität Dresden
Dresden, Sachsen
Es gibt die Biophysik, Bioinformatik und Biochemie – na, dann fehlt ja nur noch die Biomathematik. Doch was zeichnet diesen Beruf aus?
Als Biomathematiker:in beschäftigst du dich intensiv mit Fragestellungen der Biologie, Medizin, Psychologie oder Ökologie und nutzt mathematische Modelle, um komplexe Prozesse besser zu verstehen. Deine Studien, Simulationen und Analysen treiben Bereiche wie die Epidemiologie, Umweltforschung, Biotechnologie und Pharmaindustrie ordentlich voran! Krankheitsprozesse und ökologische Prozesse können besser nachvollzogen werden, Arzneimittel und Therapien werden optimiert. Safe ist: deine Arbeit wirkt – und das gleich in mehreren Branchen!
Die Tür in die Welt der Biomathematik wird dir mit dem Studium an einer Hochschule eröffnet. Was braucht man, um dort angenommen zu werden? Ein gutes (Fach-)Abi und die Basics in den Fächern Bio, Mathe, Informatik, Physik und Chemie! Also bitte keine Scheu vor Zahlen und Variablen. Dann kann es losgehen mit den Formeln, Statistiken und spannenden Forschungsprojekten!
Bist du tief in die Forschung oder industrielle Entwicklung von Medikamenten und Therapien eingetaucht, kommt es auf eine gut organisierte, sorgfältige und konsequente Arbeitsweise an. Mit smarten Computerprogrammen erstellst du komplexe Modelle und Simulationen – hier ist dein gutes technisches Verständnis gefragt!
Bist du bereit, die Medizin mit deinen komplexen Berechnungen ein Stück voranzubringen?
Bachelor-Abschluss: Check! Und jetzt? Wenn du in der Biomathematik richtig abliefern und in die Forschung gehen willst, musst du mindestens promovieren. Dafür ist der Master der nächste logische Step. Du kannst den Master Biomathematik wählen und dein Wissen ordentlich aufmotzen, oder dich in einem verwandten Feld wie Biometrie, Biostatistik, Bioinformatik, Biomedizin, Medizinischer Informatik oder reiner Mathematik spezialisieren.
Mit dem Master im Gepäck kannst du dich an deine Doktorarbeit setzen und den letzten Schritt in Richtung Forschung gehen. Wenn du danach noch weiter hoch hinaus willst, steht dir sogar die Habilitation offen – damit qualifizierst du dich für die Professur und kannst dein Wissen an junge Studierende weitergeben!
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Entscheidest du dich für den Weg in die Umweltforschung, leistest du einen direkten Beitrag zum Umweltschutz. Deine Berechnungen, Statistiken und Simulationen zeigen auf, wie weit fortgeschritten bestimmte biologische Prozesse sind und welche Entwicklungen in Zukunft zu erwarten sind. So lassen sich gezielt Maßnahmen zur Prävention und Anpassung entwickeln. Auch die Bereiche der Epidemiologie, Biotechnologie und die pharmazeutische Industrie bieten viel Spielraum für eine nachhaltige Entwicklung.
Bei der Umsetzung deiner Forschung bist du längst nicht mehr auf dich allein gestellt. Smarte Computerprogramme wie 3-D-Simulationen oder KI-Tools beschleunigen deine Arbeit und liefern schnell präzise Ergebnisse. Die Digitalisierung supportet dich, wo sie kann, und gestaltet deine Arbeit effizienter.
Deine Arbeit als Biomathematiker:in liefert entscheidende Informationen für unsere Zukunft. Geht es um die Optimierung von Umweltschutzmaßnahmen, medizinischen Therapien und Medikamenten, sind die von dir gelieferten Daten und Erkenntnisse die Base für gute Ergebnisse!
Ganz egal, für welches Spezialgebiet du dich entscheidest – dein biologisch-mathematisches Know-how ist und bleibt gefragt!