EUROIMMUN Medizinische Labordiagnostik AG
Herrnhut-Rennersdorf, Sachsen
Du hast schon immer ein Faible für Wissenschaft gehabt? Dann ist der Job als Biologielaborant:in genau dein Ding! Dein Tag startet nicht mit langweiligen Meetings, sondern mit spannenden Experimenten, die darauf warten, von dir beobachtet und ausgewertet zu werden. Das Labor ist dein Abenteuerspielplatz:
Hier arbeitest du mit Pipetten, Reagenzgläsern und modernster Technik, zusammen mit deinen Wissenschaftskolleg:innen, an neuen Forschungen.
Deine Aufgabe dabei ist die Analyse von Zellen, das Testen von neuen Medikamenten oder das Untersuchen von genetischen Strukturen. Deine Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse für die biotechnologische Forschung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann ab ins Labor!
Um die Ausbildung als Biologielaborant:in anfangen zu können, wird von den meisten Arbeitgeber:innen das Abitur vorausgesetzt. In manchen Fällen kannst du aber auch mit einem guten mittleren Schulabschluss in die Ausbildung starten. Wie der Name schon verrät, ist ein Interesse an Biologie und Chemie, wichtigste Voraussetzung für den Job. Aber auch Skills in Mathe und Physik sind von Vorteil. Dein Arbeitstag spielt sich hauptsächlich im Labor ab. Für die Arbeit im Labor solltest du eine gute Beobachtungsgabe, Sorgfalt und viel Geduld mitbringen. Bei der Präparation von Untersuchungsmaterial kommt es außerdem auf eine ruhige Hand an. Generell gilt: “Lieber alles zweimal checken, als nochmal von vorne anzufangen!”
Wie geht es nach der Ausbildung weiter? Als Biologielaborant oder Biologielaborantin gibt es viele Möglichkeiten dich weiterzuentwickeln. Mit Anpassungsweiterbildungen kannst du zum Beispiel dein Wissen in den Bereichen Biotechnologie, Analytische Chemie oder Qualitätsprüfung upgraden. Ein wichtiger Trend für die Arbeit im Labor ist das Labor 4.0, also der Einsatz von neuen, intelligenten Technologien. Wenn du dich hier auskennst, hast du gute Chancen auf mehr Verantwortung im Job.
Noch mehr Verantwortung oder sogar Führungspositionen kriegst du mit der Prüfung als Industriemeister:in für Chemie oder als Techniker:in in der Fachrichtung für Biotechnik. Außerdem besteht die Option Ausbilder:in für den Job zu werden. Dafür musst du eine Prüfung ablegen und bist dann verantwortlich für die Koordination der Auszubildenden in deinem Betrieb.
Die Arbeit im Labor ist dir ein wenig zu eintönig, dann ist vielleicht die Weiterbildung als Techniker:in für Umweltschutz was für dich. Die Weiterbildung dauert 2 Jahre. Dabei lernst du, wie man mit technischen Maßnahmen Luft, Gewässer und Boden vor Schadstoffen schützt.
Wenn du eine Hochschulzugangsberechtigung hast, kannst du nach der Ausbildung auch an die Uni gehen und studieren. Besonders im Bereich Biologie gibt es einige spannende Studienfächer. Wie wäre es zum Beispiel mit:
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Der Job als Biologielaborant:in ist essenziell für die nachhaltige Entwicklung in Wissenschaft, Medizin und Umwelttechnologie. Wenn du dich zum Beispiel auf den Fachbereich Pflanzenkunde spezialisierst, kannst du durch Analyse von Pflanzengenetik oder die Entwicklung biologischer Pflanzenschutzmittel einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Zudem hilfst du als Biologielaborant:in dabei, nachhaltige Materialien zu erforschen und umweltfreundlichere Produktionsverfahren zu entwickeln. Ein weiterer spannender Trend in der Forschung, ist das Tissue Engineering. Hier geht es darum, biologische Gewebe künstlich zu züchten, um beschädigte oder fehlende Gewebe im menschlichen Körper zu ersetzen. Durch diese Forschung können neue Behandlungsmethoden für Verletzungen und Krankheiten entwickelt werden.
In Zukunft wird sich der Job außerdem stark durch technologische Fortschritte verändern. Automatisierung und KI werden langweilige Routineanalysen beschleunigen und ermöglichen so eine effizientere Forschung. Und weil Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus rückt, setzen Labore auf ressourcenschonende Verfahren, weniger Plastikmüll und energieeffizientere Geräte. Labor 4.0 genannt!
Egal was kommt, Biologielaborant:innen sind unverzichtbar für unsere Zukunft! Biologielaborant:innen arbeiten immer häufiger mit Informatiker:innen oder Ingenieur:innen zusammen, um technische Lösungen für die Verarbeitung großer Datensätze oder die Entwicklung von verbesserten Mikroorganismen zur Bioenergieproduktion herzustellen. Die interdisziplinäre Arbeit wird also immer wichtiger.