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BioökonomieBioökonomie

Bioinformatik­er:in

Als Bioinformatiker:in analysierst du biologische Prozesse, wie DNA-Proben oder Proteinsequenzen mithilfe von Computern und Programmierung von Software, um Erkenntnisse für Forschung, Medizin oder Biotechnologie zu gewinnen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3 Jahre (2 Jahre Master)

Anforderung

Arbeitsumgebung

Skills

Analytisches DenkenKritisches DenkenLernbereitschaftOrganisationstalentProblemlösungskompetenzSelbstständiges ArbeitenSorgfaltTeamfähigkeitTechnisches VerständnisZielstrebigkeit

Gehalt

Ø 72.292 €/Jahr, 6.024 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 05/2025)
Teller

Ein bisschen die Welt verbessern, ein bisschen Superheld:in spielen und das einfach vom Computer aus? Kein Problem! Als Bioinformatiker:in machst du genau das. Wie der Name schon sagt, setzt sich der Job aus Biologie und Informatik zusammen. 
Er verbindet also Wissenschaft und Technik. In der Bioinformatik entwickelst du Softwares mit deren Hilfe Datensätze aus der Biotechnologie oder der Medizin analysiert werden können. Dabei untersuchst du zum Beispiel DNA-Strukturen auf kleinste Abweichungen, die auf Krankheiten schließen könnten. Manchmal kann es zwar Stunden dauern, bis ein Fehler gefunden ist, doch genau das macht den Job so spannend. Du arbeitest dabei eng mit Biolog:innen oder Mediziner:innen zusammen. Ohne deinen Einsatz, wäre so manche Forschung aufgeschmissen. 

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Ava
Haha, du rettest also heimlich die Welt im Büro? 💀
Fast 🤭 Ich bin Bioinformatikerin und entwickle Software für Krebsforschung.
Ava
 Ernsthaft? Wie kommt man darauf?
Nach dem Studium wollte ich was mit Bio UND IT machen. Jetzt kann ich beides verbinden.
Ava
Klingt nach Traumjob 😍
Total! Und einfach krass, was Wissenschaft heute leisten kann 💚

Voraussetzungen

Um als Bioinformatiker:in worken zu können, musst du erstmal Bioinformatik studieren. Das dauert mit Bachelor und Master so um die 8-12 Semester. Danach bist du aber gut vorbereitet, um direkt in den Job zu starten. Wie der Name schon sagt, ist Bioinformatik eine Mischung aus Biologie und Informatik. Du solltest dich also für beide Disziplinen gleich interessieren und sowohl ein technisches Verständnis für Softwareentwicklung mitbringen als auch ein Verständnis für biologische Prozesse. Da du die meiste Arbeitszeit mit großen Datensätzen und komplizierten Programmierarbeiten beschäftigt bist, ist es wichtig, dass du sorgfältig und genau arbeiten kannst und dich so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Aber keine Sorge: Du sitzt nicht die ganze Zeit allein in deinem Hacker-Kämmerchen. Ganz im Gegenteil, meist arbeitest du im Team zusammen und entwickelst mit anderen Biolog:innen oder Mediziner:innen neue Forschungsansätze.


Was man im Job macht

Datenanalyse von Genen, Organismen oder Ökosystemen 

Simulationen von biologischen Prozessen erstellen 

Erstellen von Grafiken, Tabellen und Visualisierungen 

Software-Tools entwickeln (Robotik, KI) 

Neue Literatur recherchieren 

An Meetings und Konferenzen teilnehmen 

Mit Biolog:innen, Mediziner:innen und Chemiker:innen zusammenarbeiten 

Neue Forschungsfelder finden 


Ein typischer Arbeitstag

08:00 Uhr
Dein Arbeitstag startet und endet am Computer. Also erstmal Rechner hochfahren und E-Mails checken. 
08:30 Uhr
Dann wartet schon der erste große DNA-Datensatz auf dich, der strukturiert werden muss. Du analysierst und kategorisierst, was das Zeug hält.
10:30 Uhr
Darauf erstmal einen Kaffee!
10:45 Uhr
Nach der Kaffee-Pause gibt es ein Meeting mit den Kolleg:innen. Es geht um neue Forschungen und Projekte. Auch die Biolog:innen und Mediziner:innen nehmen dran teil. 
11:30 Uhr
Weiter geht es mit deinen Analysen. Der Datensatz muss im nächsten Schritt visualisiert werden. Du erstellst fancy Diagramme und Tabellen.
13:00 Uhr
Mittagspause – Auf in die Kantine!  
13:30 Uhr
Deine Ergebnisse fasst du in wissenschaftlichen Berichten zusammen, sodass deine Kolleg:innen damit weiterarbeiten können.
15:30 Uhr
Bevor es nach Hause geht, bereitest du noch Tasks für den nächsten Tag vor. Dann kannst du deinen Computer runterfahren.
16:00 Uhr
Feierabend!

Perspektiven & Weiterbildung

Das Feld der Bioinformatik ist nahezu grenzenlos und wird in Zukunft immer wichtiger. Demnach gibt es viele Entwicklungsmöglichkeiten in dem Job. Willst du dein Wissen einfach auf dem neuesten Stand halten, dann sind Weiterbildungen in den Bereichen:

Softwareentwicklung

Biotechnologie

IT-Projektmanagement

Computeranimation

eventuell spannend für dich. Wenn du deine Karriere weiter vorantreiben willst, dann kannst du überlegen ein weiterführendes Studium anzuschließen. Zum Beispiel einen Master in Medizinischer Informatik oder Epidemiologie. Damit erweiterst du dein Fachwissen und kannst in der Wissenschaft noch mehr durchstarten. Vielleicht bist du aber auch der oder die geborene Professor:in. Dann kannst du mit einer Habilitation einen Lehrstuhl an einer Uni besetzen. Oder du promovierst und kannst dich dann Doktor:in der Bioinformatik nennen. Alles coole Aussichten, oder?


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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Als Bioinformatiker:in hilfst du dabei, Landwirtschaft, Medizin und Umwelt effizienter und nachhaltiger zu gestalten. In der Landwirtschaft kannst du zum Beispiel Pflanzen entwickeln, die besser mit Trockenheit oder Schädlingen umgehen und weniger Dünger oder Pflanzenschutzmittel brauchen. So schonst du die Umwelt und setzt Ressourcen clever ein. Auch in der Medizin oder Umweltforschung trägst du dazu bei, Prozesse effizienter zu machen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Dein Job entwickelt sich ständig weiter durch Digitalisierung, moderne Computertechnik und Künstliche Intelligenz. Du kannst riesige Datenmengen viel schneller und gezielter auswerten, was die Forschung beschleunigt und innovative Lösungen möglich macht. Gleichzeitig wird IT-Sicherheit immer wichtiger: genetische und medizinische Daten sind sehr sensibel, und du lernst, sie richtig zu schützen. Du brauchst also neben biologischem Wissen auch Skills in IT und Datenmanagement.

Ja, als Bioinformatiker:in bist du stark nachgefragt. Du spielst eine wichtige Rolle in Landwirtschaft, Medizin, Pharmaforschung und Umweltwissenschaft. Mit deinem Wissen hilfst du, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und Forschungsprozesse zu verbessern. Durch die Digitalisierung steigt die Nachfrage nach Expert:innen wie dir, die biologische Daten sicher und effizient auswerten können. Dein Job bietet dir viele Möglichkeiten und eine zukunftssichere Perspektive.

Nachhaltigkeit

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