WEIßE FLOTTE SACHSEN GmbH
Dresden, Sachsen
Eine Seefahrt, die ist lustig… und als Binnenschiffer:in dein Daily Business! Du hast das Steuer in der Hand, hast die Güterware im Gepäck und transportierst diese über den nachhaltigeren Weg an ihr Ziel. Keine Autobahnen, kein Stau – nur das Wasser um dich herum und ab und zu mal eine Schleuse, die du überwinden musst. Egal ob du als Logistik-Profi tonnenschwere Güter sicher ans Ziel bringst oder als Gastgeber auf einem Ausflugsschiff Touristinnen und Touristen die Highlights der Region zeigst – du hast das Steuer fest in der Hand und hältst die Wasserwege in Bewegung. Klingt das nicht nach einem Beruf, der wirklich Spaß macht?
Hast du deinen Hauptschulabschluss eingesackt, kannst du dich grundsätzlich direkt auf einen Ausbildungsplatz als Binnenschiffer:in bei einem passenden Unternehmen bewerben und schließt mit diesem einen Ausbildungsvertrag ab. Besser ist jedoch immer ein Mittlerer Bildungsabschluss.
Solltest du bei Ausbildungsbeginn noch nicht 18 Jahre alt sein, benötigst du eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung.
Darüber hinaus bringt die Binnenschifffahrt noch einige spezielle Anforderungen mit sich. Für die jeweilige Funktion an Bord, die du wahrnimmst, brauchst du zum einen ein Unionsbefähigungszeugnis. Dieses “Zeugnis” ist quasi dein allgemeiner EU-Führerschein für den Job an Bord. Wenn du später die ganz großen Schiffe durch schwierige Gebiete wie den Rhein steuern willst, holst du dir zusätzlich das passende “Patent” für die jeweilige Strecke – quasi das Experten-Level für Profi-Kapitäne.
Weitere Anforderungen an die Ausbildung ergeben sich aus dem internationalen Standard der STCW (Internationale Normen für die Ausbildung, Zertifizierung und den Wachdienst von Seeleuten). Für die Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk ist außerdem eine Erlaubnis der zuständigen Behörde erforderlich. Das ist quasi deine Lizenz zum Mitreden: Über Funk bist du ständig mit anderen Schiffen und den Schleusen in Kontakt, checkst wichtige Sicherheits-Updates und sorgst dafür, dass auf dem Fluss alles smooth abläuft
Fachlich solltest du in Mathe und Geografie gut sein. So kannst du etwa den Treibstoffbedarf schnell berechnen und Wasserstraßenkarten easy lesen. Um bei technischen Problemen schnell reagieren zu können, zählen technisches Know-How und handwerkliches Geschick zu den wichtigsten Voraussetzungen.
Ansonsten kommt es auf eine gute Beobachtungsfähigkeit, Konzentration, Reaktionsgeschwindigkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit an.
Während der Ausbildung entscheidest du dich für einen der Schwerpunkte:
Ob neben deiner beruflichen Tätigkeit oder als anschließende Weiterbildung – du kannst dich auf unterschiedlichen Wegen in deinem Berufsfeld weiterentwickeln.
Anpassungsweiterbildungen bieten dir ständig die Möglichkeit, die neuesten Kenntnisse und Entwicklungen aufzugreifen.
Du willst ganz nach oben auf die Brücke? Dann hol dir das Upgrade zum/zur Binnenschiffermeister:in oder geh direkt ins Studium. Wenn du dein Abi oder Fachabi in der Tasche hast, stehen dir alle Türen offen. Mit der passenden Hochschulreife kannst du dich in diese Studiengänge reinhacken und zum absoluten Profi werden:
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
Die Binnenschifffahrt kann vor allem hinsichtlich der verbrauchten Energieressourcen ordentlich punkten. Ganz konkret: Ein Binnenschiff stößt nur ein Drittel der Emissionen aus, die ein LKW verbraucht. So ersetzt ein einzelnes Güterschiff ganze 150 LKWs! Ist das nicht krass? Gleichzeitig entwickelt sich die Antriebstechnologie in der Schifffahrt immer weiter fort. Stück für Stück werden die Schiffe statt mit Dieselmotoren nun mit Hybrid-, Elektro- oder Wasserstoffantrieb betrieben. Sounds good!
Heutzutage werden (Fracht-)Schiffe regelmäßig mithilfe von KI-basierten Assistenten betrieben. So kannst du jedes schwierige Manöver mit bester Unterstützung bewältigen! Auch der ganze Papierkram wird vermehrt auf digitalem Wege erledigt. Besonders verrückt ist die Tatsache, dass du teilweise gar nicht mehr an Bord sein musst, um das Schiff zu steuern. Mithilfe modernster Technologien ist es möglich, Schiffe von Land aus fortzubewegen und zum Ziel zu steuern.
Die Technologie der Binnenschifffahrt entwickelt sich weiter, doch es fehlen Fachkräfte. Bist du einmal als Binnenschiffer:in angestellt, ist der Aufstieg vom Matrosen zum/zur Kapitän:in auch nicht weit entfernt. Es ist Zeit, das Steuer in die Hand zu nehmen!