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Verbeamt­ete Person in der Agrarverwaltung (höh. Dienst)

Als verbeamtete Person im höheren Dienst der Agrarverwaltung entwickelst du Strategien, Gesetze und Förderprogramme, um Landwirtschaft nachhaltig, zukunftsfähig und politisch wirksam zu gestalten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

2,5 Jahre

Anforderung

Arbeitsumgebung

Skills

Analytisches DenkenDigitale KompetenzEntscheidungsstärkeGewissenhafte ArbeitsweiseKommunikationsstärkeOrganisationstalentSorgfaltStrukturierte ArbeitsweiseTeamfähigkeitVerhandlungsgeschick

Gehalt

Ø 80.000 €/Jahr, 6.667 €/mtl., brutto, Mitteldeutschland (Stand: 09/2025)
Teller

Stell dir vor, du sitzt nicht auf dem Traktor, sondern im Büro eines Ministeriums, aber dein Job hat trotzdem jede Menge mit Landwirtschaft zu tun. Als verbeamtete Person im höheren Dienst der Agrarverwaltung bist du da, wo die großen Entscheidungen fallen: Welche Förderprogramme bekommen Landwirte? Welche Regeln gelten für Tierwohl und Umweltschutz? Und wie passt das alles in die EU-Agrarpolitik? Du bist die Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Praxis. Dein Alltag dreht sich weniger um die Kontrolle von landwirtschaftlichen Betrieben, sondern viel mehr um Strategien und Konzepte. Das macht den Job spannend, weil du die Landwirtschaft aktiv mitgestaltest.

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Maxi
Ey, du arbeitest doch in der Verwaltung, oder?
Jep, in der Agrarverwaltung.
Maxi
Klingt erstmal nach Akten und Formularen 😅
Teilweise schon, aber eigentlich geht’s um was Größeres, denn wir machen Landwirtschaft zukunftsfähig 💪
Maxi
Wie meinst du das genau?
Ich entwickle Konzepte und Regeln, damit Betriebe nachhaltiger und fairer arbeiten und das mit Politik, Verbänden und Landwirt:innen zusammen.
Maxi
Also du entscheidest mit, wie die Landwirtschaft von morgen aussieht?
Genau das. Und das fühlt sich echt sinnvoll an 💚

Voraussetzungen

Für den höheren Dienst brauchst du in der Regel ein abgeschlossenes Masterstudium oder ein gleichwertiges Hochschulstudium, z.B. in Agrarwissenschaft, Veterinärmedizin, Biologie, Umweltwissenschaft oder Rechtswissenschaft. Zusätzlich kommt je nach Bundesland noch ein mindestens 1-jähriges Praktikum hinzu. Danach folgt meist ein bis zu 2-jähriger Vorbereitungsdienst, in dem du für die speziellen Aufgaben in Verwaltung oder Ministerium fit gemacht wirst. Wichtig sind analytisches Denken, sicheres Auftreten und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten. Neben deinem Fachwissen benötigst du auch pädagogische und Management-Skills für die Mitarbeiterführung und die Konzeption von Schulungen.

Wenn du lieber praktisch arbeiten möchtest, schau dir unbedingt den Beruf Verbeamtete Person in der Agrarverwaltung (geh. Dienst) an. Dort kannst du mit einem Bachelorabschluss starten und ebenfalls Verantwortung übernehmen. 


Was man im Job macht

Gesetze und Verordnungen zur Landwirtschaft ausarbeiten 

Förderprogramme für nachhaltige Landwirtschaft entwickeln 

Ministerien und Politik beraten 

Statistiken und Berichte zur Landwirtschaft analysieren 

Arbeitsgruppen leiten 

Führungspositionen übernehmen  

Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen schreiben  


Ein typischer Arbeitstag

08:30 Uhr
Du startest in den Tag, indem du E-Mails liest und dich über die aktuelle Agrarpolitik sowie über neue EU-Richtlinien informierst. 
09:30 Uhr
Danach steht eine Besprechung mit den Kolleg:innen über laufende Projekte oder neue Förderprogramme an. 
11:00 Uhr
Für ein Projekt zu mehr Tierwohl entwickelst du ein Strategiepapier mit Stellungnahmen von verschiedenen Landwirt:innen.
13:00 Uhr
Zwischendurch machst du eine Mittagspause in der Kantine der Behörde.  
14:00 Uhr
Nach deiner Pause hast du eine Videokonferenz mit Fachleuten aus unterschiedlichen Landwirtschaftsverbänden und einigen Regionalpolitiker:innen.  
15:00 Uhr
Bevor du Feierabend machst, prüfst du noch Statistiken zum Umweltschutz im Getreideanbau und erstellst eine To-Do-Liste für den nächsten Arbeitstag.  
17:00 Uhr
Und dann geht’s ab nach Hause!

Perspektiven & Weiterbildung

Im höheren Dienst hast du gute Chancen, Leitungsfunktionen zu übernehmen. Zum Beispiel als Referatsleitung oder als Abteilungsleitung im Ministerium oder anderen Behörden. Auch Tätigkeiten in europäischen Institutionen oder internationalen Organisationen sind möglich, wenn du dich auf EU-Agrarpolitik oder internationale Zusammenarbeit spezialisiert.



Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Du spielst auf jeden Fall eine wichtige Schlüsselrolle in dem Beruf. Du entwickelst Strategien und Regelwerke, die Landwirtschaft nachhaltiger machen, etwa durch Förderprogramme für klimafreundliche Anbaumethoden, Digitalisierung oder Tierwohl. Während Kolleg:innen im gehobenen Dienst eher kontrollieren und beraten, stellst du im höheren Dienst die Weichen auf politischer Ebene. Damit trägst du direkt dazu bei, dass die Agrarwirtschaft langfristig ressourcenschonend und wettbewerbsfähig bleibt.

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