iproplan Planungsgesellschaft bmH
Chemnitz, Leipzig, Dresden, Gera, Sachsen
Was steckt eigentlich alles in den Baustoffen drin, die für den Bau von Gebäuden benutzt werden? Sichtbar sind die einzelnen Bestandteile und Kleinstpartikel basically nicht. Gängige Stoffe wie Formaldehyd (ein Konservierungs- und Holzschutzmittel), Schwermetalle wie Chrom, Blei oder Quecksilber und im schlimmsten Fall Asbest sind noch in manchen Gebäuden zu finden und können ganz schön ungesund für Mensch und Tier werden und gleichzeitig die Umwelt belasten. Nach Nachhaltigkeit schreit das nicht. Es braucht also Veränderung und daher engagierte und motivierte Menschen, die sich in das Thema reinfuchsen und darüber aufklären, welche Stoffe denn besser benutzt werden sollten. Es geht nämlich auch ohne Pestizide und fiese Stoffe, die sich in den Atemwegen einnisten. Dann kommst du als Baubiolog:in ins Spiel! Du bist beispielsweise ausgebildete:r Architekt:in, verfügst aber zusätzlich über das spezielle Know-how für nachhaltiges und gesundes Bauen. Klingt gut? Ist es auch!
Einen direkten Studiengang für Baubiologie gibt es zwar nicht, doch verschiedene Fächer bieten dir die perfekte Grundlage, um dich später auf nachhaltiges Bauen zu spezialisieren. Du kannst zum Beispiel Architektur, Bauingenieurwesen, Bauphysik oder Umweltwissenschaft studieren.
Für diese Studiengänge gelten die üblichen Voraussetzungen: Du benötigst die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife und in der Regel einen bestimmten Numerus Clausus. Für ein Architekturstudium ist oft zusätzlich eine Eignungsprüfung zu bestehen.
Um erfolgreich im Studium zu sein, solltest du gute mathematische, physikalische und chemische Kenntnisse haben. In der beruflichen Praxis wirst du viel im Kontakt mit Kund:innen stehen, daher solltest du auch gut kommunizieren können.
Um als Baubiolog:in tätig zu sein, absolvierst du im Anschluss noch eine entsprechende Weiterbildung, um den Titel tragen zu können. Die Angebote verschiedener Träger variieren und unterscheiden sich insbesondere in Dauer, Kosten, Präsenzanteil und dem spezifischen Fokus der Ausbildung.
Als Baubiologe oder Baubiologin kannst du dein Wissen v.a. mit folgenden Studiengängen erweitern und die Bandbreite deiner beruflichen Qualifikation pushen:
Da du für deinen Beruf schon ein Studium abgeschlossen hast, kannst du statt eines weiteren Studiums auch die universitäre Laufbahn anstreben. Das bedeutet: als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in an einem Lehrstuhl arbeiten, promovieren, Lehrerfahrungen sammeln und durch die Habilitation den Professor:innen-Titel erhalten.
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Als Baubiolog:in gestaltest du Bau- und Wohnprojekte so, dass sie gesund für den Menschen und verträglich für die Umwelt sind. Das bedeutet, du setzt auf Baustoffe aus regionalen, nachwachsenden und schadstofffreien Quellen. So lassen sich Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen eindämmen und Gesundheitsschäden verhindern.
Auch der Beruf der Baubiolog:innen wird zunehmend digitaler. Smarte Messgeräte liefern dir präzise Werte über die Luftfeuchtigkeit oder Schadstoffbelastung. In Kombination mit der richtigen Software und 3-D-Planung tüftelst du den perfekten Plan für ein angepasstes, schadstofffreies und emissionsarmes Gebäude aus.
Im Kampf gegen den Klimawandel und bei der Anpassung an seine Folgen ist die Expertise von Baubiolog:innen mehr denn je gefragt. Die Kombination aus Fachwissen in Ökologie, Gesundheit und Bautechnik macht diesen Beruf zu einem entscheidenden Faktor für eine grünere Zukunft des Bauens.
Das sichert dir nicht nur eine stabile Karriere, sondern gibt dir auch die Chance, aktiv Umwelt und Gesundheit zu schützen!