Bio Bäckerei Spiegelhauer OHG
Pirna, Sachsen
Sonntagmorgen, ausgeschlafen, ready für den Tag. Jetzt fehlen nur noch die frischen Back-Vibes und ein Kaffee zum Glück. Auf zum Bäcker! Kaum geht die Tür auf, kickt dich dieser Duft von frischem Brot und süßen Pieces um! Ehrenhaft, dass Profis in der Backstube die Nacht zum Tag machen, damit wir diesen Genuss safe am Start haben. Aber Real Talk: Beim Backen ist „passt schon“ ein No-Go. Hier zählen jedes Gramm und echter Skill. Hast du Bock das Bäcker-Handwerk auf das nächste Level zu heben?!
Möchtest du Bäcker:in werden, dann kannst du direkt nach der Schule durchstarten. Rein rechtlich brauchst du keinen speziellen Abschluss, aber mit einem guten Hauptschul- oder Regelschulabschluss hast du die besten Karten. Such dir deine Lieblingsbäckerei, mach einen kurzen Praktikum-Vibe-Check und sicher dir deine Lehrstelle
Da du mit Lebensmitteln umgehst, brauchst du vor Ausbildungsbeginn ein Gesundheitszeugnis. Das bekommst du ganz einfach beim Gesundheitsamt in deiner Nähe oder über diverse Online-Angebote. Nach einer Belehrung (meistens per Video), erhältst du das wichtige Dokument. Bist du bei Ausbildungsbeginn noch nicht 18 Jahre alt, brauchst du außerdem noch eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung.
Was deine fachlichen Kenntnisse angeht, sind Mathe und Chemie für die Mengenberechnung und die Zubereitung der Backware am wichtigsten. Mit genügend Handgeschick, einer guten Beobachtungsgabe und einer sorgfältigen Arbeitsweise zauberst du dann Leckereien, die du an deine Kund:innen verkaufen wirst.
Die Ausbildung hast du erfolgreich abgeschlossen, auf geht’s an die Arbeit! Du stehst jetzt täglich in der Bäckerei und erschaffst ein Brot nach dem anderen. Brodelt in dir trotzdem noch der Drang, dich weiterzubilden oder fortzuentwickeln? Dann gibt es vier Wege, die du gehen kannst: Anpassungsweiterbildung, Weiterbildung, Studium, Selbstständigkeit.
Während dich die Anpassungsweiterbildung während deiner beruflichen Tätigkeit immer auf dem neuesten Stand hält, erhöhen Weiterbildungen deine Chancen auf einen beruflichen Aufstieg. Wie wär’s also mit der Prüfung zum/zur technischen Fachwirt:in oder der Ausbildung zur Bäckermeister:in?
Willst du noch tiefer in die Materie eintauchen? Mit deinem Abschluss am Gymnasium oder der Fachoberschule kannst du dich direkt für ein Studium einschreiben und die Food-Welt von der wissenschaftlichen Seite aus aufrollen. Passende Studiengänge dafür sind zum Beispiel Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie.
Du hast es vielleicht schonmal gehört, aber in Mitteldeutschland geht echt mehr als du denkst. Und diese Unternehmen leben’s vor. Check die mal aus!
In der (Bio-)Bäckerei kann man schon bei der Auswahl der Zutaten für eine nachhaltigere Produktion sorgen. Statt auf Weizenmehl zu setzen, liegt der Fokus auf Mehlsorten wie Dinkel, Roggen oder Emmer aus ökologischem Anbau. Das ist nicht nur gesünder, sondern auch viel besser für die Umwelt, da so die Artenvielfalt auf den Feldern erhalten bleibt. Im gleichen Zuge ist es umweltschonender, wenn du mit Bauer:innen und Landwirt:innen aus deiner Region zusammenarbeitest. So können die Transportwege kurz gehalten und Emissionen reduziert werden.
Die Digitalisierung zeigt sich basically in jedem Arbeitsschritt der Bäckerei. Von der Waage, die dir auf die Kommastelle genaue Werte anzeigen kann, hin zu Systemen, die dir Zutatenmengen automatisch ausrechnen. In der Logistik helfen dir smarte Orga-Systeme, den Überblick über den Lagerbestand zu behalten. Geht es um die Zubereitung von fancy Gebäck, kann auch die Anschaffung eines 3D-Druckers sinnvoll sein. Dieser kann feine Verzierungen selbst produzieren und dir viel Zeit und Nerven sparen.
Ja, safe! Der Trend richtet sich langsam wieder mehr in Richtung frisch gebackener (Sauerteig-)Brote und liebevoll zubereiteter Backwaren. Dafür braucht es stets motivierte Bäcker:innen, die sich diesem Handwerk widmen wollen und Bock auf Qualität haben!