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BioökonomieBioökonomie

Agrarbiolog:in

Als Agrarbiolog:in untersuchst du Pflanzen, Tiere und Böden, um umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen für die Landwirtschaft zu entwickeln und wissenschaftlich zu begleiten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsformen

Ausbildungsdauer

3 Jahre (zzgl. 2 Jahre Master)

Anforderung

Skills

BeobachtungsgabeKommunikationsstärkeLösungsorientiertSelbstständiges ArbeitenSorgfaltTeamfähigkeitTechnisches VerständnisUmweltbewusstseinVerantwortungsbewusstZielstrebigkeit

Gehalt

Ø 54.000 €/Jahr, 4.500 €/mtl., brutto, Deutschland (Stand: 05/2025)
Teller

Wie kann Landwirtschaft besser, klüger und nachhaltiger funktionieren? Das ist das Roman Empire für Agrarbiolog:innen. Um die Frage zu beantworten, bist du als Agrarbiologe oder Agrarbiologin draußen unterwegs, nimmst Proben von Boden, Wasser und Pflanzen und sprichst mit Landwirt:innen. Drinnen im Labor werden die Proben untersucht, die Daten ausgewertet und aus den Ergebnissen neue Lösungen für Pflanzenwachstum, Tierzucht und Umweltschutz entwickelt. Dabei arbeitest du mit digitalen Tools und modernen Technologien, um die ökologischen Zusammenhänge besser zu verstehen. Fakt ist, dass kein Tag wie der andere ist. Egal ob du später in der Forschung, bei Umweltorganisationen oder Umweltämtern arbeitest, du kannst mit deinem Job wirklich was bewegen.  

Abdeckung

Von der Idee zum Job
So hat's geklappt – ganz ohne Zauberformel.
Henry
Hab deine Story gesehen… wieso stehst du mitten aufm Acker mit ‘nem Reagenzglas? 😭
Haha, Forschungsarbeit! Ich bin Agrarbiologe.
Henry
Oh wow, dachte, das ist voll theoretisch?
Nope. Ich forsche, wie Pflanzen mit weniger Chemie auskommen und das eben direkt aufm Biohof. 🌱
Henry
Also literally „Science meets Nature“ 💚
Genau! Und ich liebs einfach, wenn meine Gummistiefel am Ende des Tages mehr gesehen haben als mein Laptop!

Voraussetzungen

Voraussetzung Nummer 1 für den Job als Agrarbiolog:in ist ein abgeschlossenes Studium in der Agrarbiologie. Für das Studium benötigst du (Fach)Abitur. Um in dem Beruf als Agrarbiolog:in richtig durchstarten zu können, brauchst du ganz klar – Interesse an Biologie. Außerdem sind ein grüner Daumen und Begeisterung für Tiere und Pflanzen jeglicher Art ein Muss. Dein Arbeitsplatz wechselt zwischen Labor und Versuchsfeld oder Tierstall. Daher musst du sowohl ein Gespür für Technik, ein gutes Auge und eine ruhige Hand für Arbeiten im Labor mitbringen, als auch ein organisatorisches Talent, um die Versuche auf freiem Feld gut strukturieren zu können.  


Was man im Job macht

Untersuchung von Pflanzen, Böden, Wasserproben im Labor

Durchführung von Feldversuchen mit verschiedenen Pflanzensorten

Auswertung von Versuchsdaten mit Tabellen und Diagrammen 

Kartierung von Bodenflächen 

Messung des Wasserstands auf Versuchsfeldern 

Analyse genetischer Eigenschaften von Nutzpflanzen  

Gutachten für Forschungseinrichtungen, Behörden erstellen 

Beratung von Landwirt:innen 

Mitarbeit an Umwelt- und Klimaschutzprogrammen 


Ein typischer Arbeitstag

08:00 Uhr
Dein Arbeitstag startet im Labor. Du schaffst dir einen Überblick über deine Aufgaben, beantwortest ein paar Mails und stimmst Außentermine ab.  
08:30 Uhr
Los gehts mit der Probenanalyse. Heute untersuchst du verschiedene Bodenproben auf Nähr- und Schadstoffe.
10:45 Uhr
Als Nächstes wertest du die Laborergebnisse aus und trägst die Daten in ein Dokument ein. 
12:30 Uhr
Vor deinem Außentermin machst du noch eine Mittagspause.
13:30 Uhr
Nach dem Lunch geht es dann aufs Versuchsfeld. Dort müssen Pflanzenproben entnommen und einige Messungen durchgeführt werden. 
15:00 Uhr
Du besprichst die Ergebnisse mit deinem Team. Danach schreibst du einen Bericht über die Ergebnisse und leitest ihn an das Umweltamt weiter. 
16:00 Uhr
Feierabend! Arbeitstag geschafft, ab nach Hause.  

Perspektiven & Weiterbildung

Als Agrarbiolog:in stehen dir viele Karrieremöglichkeiten offen. Erstmal kannst du dein fachliches Know-How mit Anpassungsweiterbildungen auf dem neuesten Stand halten. Mögliche Themenbereiche sind dabei: Biotechnologie, Landwirtschaft, Forschung oder Umwelt- und Naturschutz. Wichtige Trends, mit denen du dich auf jeden Fall beschäftigen solltest, sind die Digitalisierung der Landwirtschaft und die Entwicklung von Biokunststoffen.  

Außerdem gibt es auch die Option noch einen Master in einem anderen Studienfach zu machen. Zum Beispiel in der Agrarwissenschaft, Bioökonomie oder Landschaftsökologie. Alles spannende Fächer, die dein Wissen als Agrarbiolog:in noch weiter ausweiten. Ein bisschen außergewöhnlich, aber auch möglich, ist ein Master in Fischereiwesen und Aquakultur.
 
Oder du hast richtig Bock auf Forschung, dann bietet sich eine Promotion in Agrarbiologie an. Als Doktor:in kannst du an Forschungsinstituten und Universitäten deine eigenen Forschungen durchführen. Vielleicht willst du auch den Nachwuchs schulen und selbst als Professor:in an der Uni arbeiten. Dann ist eine Habilitation der richtige Weg für dich.


Im Herzen von Mitteldeutschland
Regionale Relevanz

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Du hast noch Fragen?

Nachhaltigkeit & Zukunft

Der Job als Agrarbiolog:in ist super nachhaltig, weil er sich mit dem schonenden Umgang von Böden, Pflanzen und natürlichen Ressourcen beschäftigt. Ziel ist es, die Landwirtschaft so zu gestalten, dass sie umweltfreundlich ist und trotzdem genug Lebensmittel für alle produziert. In Zukunft wird dieser Beruf immer wichtiger, denn durch Klimawandel, Wetterextreme und knapper werdende Anbauflächen braucht es neue Ideen für den Pflanzenbau.

Ein wichtiger Bereich ist dabei die Digitalisierung: Daten aus dem Feld, etwa zur Bodenfeuchtigkeit oder zum Pflanzenwachstum, helfen, den Einsatz von Wasser, Dünger und Pflanzenschutz gezielter zu planen. So entsteht die sogenannte Präzisionslandwirtschaft. Eine besonders effiziente und umweltschonende Form des Anbaus. Auch Urban Farming also Gemüseanbau in Städten, wird immer beliebter und benötigt agrarbiologisches Know-How.

Ja, der Beruf entwickelt sich zunehmend in Richtung Technik und Nachhaltigkeit. Fachkräfte, die sich für Agrarbiologie interessieren, haben gute Chancen auf einen zukunftssicheren Job, der zur Lösung ökologischer Herausforderungen beiträgt und neue Wege in der Landwirtschaft mitgestaltet.

Nachhaltigkeit

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